Berlin, den 19.12.2018 Link Home Link Magazin Link Galerie Link Impressum
galerie
UBA Dessau
Uni Tel Aviv
FU Bibliothek
IFA 2005
Potsdam-Golm
Uni Stuttgart
Nobelpreisträger
Refraktor
Lange Nacht
Musca Domestica
Einsteinturm
Abbau Dinosaurier
Huygens
Archiv
Suche
Go 
Copyright by scienzz.
All rights reserved.
Nobelpreisträger
 

Geballte Intelligenz in Adlershof

 
Foto: Sylva Ullmann/scienzz

(su) Für drei Tage war eine geballte Ladung Intelligenz - zu der schon vorhandenen - zu Besuch in Berlin. 26 Nobelpreisträger besuchten auf Einladung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Freitag bis Sonntag die Stadt. Acht von ihnen waren am Freitag, dem 24. Juni 2005 zu Besuch in Adlershof, um sich über den Wissenschaftsstandort zu informieren und Campusatmosphäre zu schnuppern.

Unter ihnen waren die drei Chemienobelpreisträger von 1988: der Chemiker Robert Huber, der Physiker Johann Deisenhofer und der Biochemiker Hartmut Michel. Das Team bestimmte erstmals die dreidimensionale Struktur des Reaktionszentrums der Photosysthese eines bakteriellen Proteins mit Hilfe der Röntgenstrukturanalyse. Die experimentellen und theoretischen Methoden für die Röntgenkristallographie von Proteinen gehen auf sie zurück. Außerdem waren die Chemienobelpreisträgern Yuan Tseh Lee und Jerome Karle sowie die Physiknobelpreisträger Johannes B. Bednarz, Leo Esaki und Norman F. Ramsey in Adlershof vertreten.
 
Nach einem Rundgang durch die "Wissenschafts- und Medienstadt", zeigten sich alle beeindruckt. Der Münchner Robert Huber war überrascht, dass in Berlin trotz schwieriger Haushaltslage ein solcher Forschungs- und Unistandort entstanden ist. Hartmut Michel ist überzeugt, dass Berlin ein großes Potenzial zu einem bedeutenden Wissenschaftsstandort hat. "Dies muss nun auch genutzt werden," rät er. Der inzwischen in den USA tätige Johann Deisenhofer sah die Kombination von Forschungseinrichtungen, Universität und kleinen und mittleren Unternehmen als einen großen Vorteil des Standorts Adlershof an.

Robert Huber, ehemaliger Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München und Professor an der TU München, kann auf zahlreiche Erfolge in der Forschung zurück blicken. Doch liegt sein Augenmerk ebenso auf der Lehre. "Die Forschung kann nur gut sein, wenn die Lehre an den Universitäten auch sehr gut ist." Er ließ es sich nicht nehmen eine Vorlesung im Institut für Chemie der HU zu halten und sich den Fragen der Studierenden zu stellen.

Die Wissenschaftler reisten am Sonntag weiter nach Lindau. Dort treffen sich jährlich Nobelpreisträger mit Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern. Robert Huber war schon an die 15 Mal bei den Treffen dabei, hat das auf und ab miterlebt. "Ich habe es als eine Pflicht gesehen, dort dabei zu sein, denn für mich ist das ja keine weite Reise." Mittlerweile sei  das Interesse der Jungen an diesen Treffen wieder gestiegen. "Es kommen mehr und es wird auch internationaler."

scienzz ziegt Bilder von dem Besuch der Nobelpreisträger in Adlershof.


Zu den Bildern >>

 

Mehr im Internet:
scienzz, 23.06.2005
Nobelpreisträger in Lindau
Wissenschaftsstandort Adlershof

 

ticker magazin termine impressum über uns
Unsere Dossiers

Hier finden Sie - nach Fachgebieten aufgeschlüsselt - eine Liste unserer gesammelten Magazin-Artikel.

Beispiel:

Dossiersammlung
 Sprache und Literatur > mehr
       Einzel-Dossier
        Thomas Mann > mehr
               Einzelner Artikel
                Goethe steigt vom Sockel,
                Zur Neuausgabe von Tho-
                mas Manns Roman "Lotte
                in Weimar" > mehr

Dossiersammlung
Philosophie und Wissen-
schaftsgeschichte
> mehr

Dossiersammlung
Religion
> mehr

Dossiersammlung
Sprache und Literatur
> mehr

Dossiersammlung
Theater, Musik, Kunst
> mehr

Dossiersammlung
Brauchtum und Kultur
> mehr

Dossiersammlung
Gesellschaft und Politik
> mehr

Dossiersammlung
Geschichte
> mehr

 

kurz gemeldet