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25.07.2010 - RELIGIONSGESCHICHTE
Im oberpfälzischen Sulzbach erinnern Festspiele an das goldene Zeitalter der Stadt
Es war 1652, der Dreißigjährige Krieg lag gerade erst vier Jahre zurück. Da verkündete Herzog Christian August von Pfalz-Sulzbach, dass in seinem kleinen Territorium die katholische und die lutherische Konfession gleichberechtigt sein sollten; 1666 weitete er dieses Toleranzprinzip noch aus: Auch die Juden durften ihre Religion frei ausüben. Alle drei Jahre erinnert in der oberpfälzischen Kleinstadt Festspiele an das goldene Zeitalter, das damals im Zeichen der Toleranz anbrach. Benannt sind die Festspiele nach dem Kanzler des Herzogs, Knorr von Rosenroth, der sich auch als Poet und als Erforscher der jüdischen Mystik einen Namen gemacht hat. > mehr
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22.07.2010 - RELIGIONSGESCHICHTE
Heiliges Jahr in Santiago de Compostela
„El camino comienza en su casa“, sagt man in Spanien, „Der Weg beginnt in Ihrem Haus“. Der Weg schlechthin – das war im Mittelalter der Jakobsweg, die Wallfahrtsstraße nach Santiago de Compostela. Seit ein paar Jahrzehnten erlebt diese große Reise des christlichen Mittelalters eine Art Renaissance. Zum Fest des heiligen Jakobus am 25. Juli ziehen Jahr für Jahr etwa 75.000 Menschen "per pedes Apostolorum" in die Nordwestecke Spaniens. In „heiligen Jahren“ – immer dann, wenn, wie in diesem Jahr, der Festtag auf einen Sonntag fällt – sind es mindestens einhunderttausend mehr. > mehr
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20.07.2010 - GESCHICHTE
Wahlen von der Antike bis zur frühen Neuzeit
„Mehrheit ist Mehrheit“, sagen Politiker gern, wenn sie sich in der Abstimmung knapp durchgesetzt haben. Und dem fügen sich dann in aller Regel auch die Unterlegenen, schimpfen allenfalls, dass die anderen zwar die Dümmeren, aber leider auch die „Mehreren“ seien. Aber der uns so selbstverständliche Grundsatz, dass aus der bloßen Mehrheit – und eben aus nichts anderem als aus der ordnungsgemäß festgestellten Mehrheit – Legitimität folgen soll, war vielen früheren Jahrhunderten unbekannt. Wissenschaftler eines Sonderforschungsbereichs an der Universität Münster haben sich mit Wahlverfahren in Antike, Mittelalter und früher Neuzeit befasst.
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12.07.2010 - GESCHICHTE
Tannenberg 1410 - Vor 600 Jahren besiegten Polen und Litauer den Deutschen Ritterorden
Es war am 15. Juli des Jahres 1410, dass südlich der Stadt Allenstein oder Olsztyn, zwei große Heere aufeinander trafen. Auf der einen Seite standen die Ritter des Deutschen Ordens mit ihren Hilfstruppen, auf der anderen eine gemeinsame Streitmacht des Königs von Polen und des Großfürsten von Litauen. Der Orden, der fast zwei Jahrhunderte lang als nahezu unbesiegbar gegolten hatte, erlitt eine vernichtende Niederlage. Für Polen-Litauen bedeutete die Schlacht den Aufstieg zur europäischen Großmacht. Der Sieg begründete einen nationalen Mythos, der Jahrhunderte später auch die Zeit der Polnischen Teilungen zu überbrücken half.
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21.06.2010 - LITERATURWISSENSCHAFT
Sport und Literatur - zwei keineswegs unvereinbare Welten
"Der Tormann überlegt, in welche Richtung der andere schießen wird. Wenn er den Schützen kennt, weiß er, welche Ecke er sich in der Regel aussucht. Möglicherweise rechnet aber auch der Elfmeterschütze damit, dass der Tormann sich das überlegt. Also überlegt sich der Tormann weiter, dass der Ball heute einmal in die andere Ecke kommt ..." Literaturfreunde werden es längst bemerkt haben: Diese Sätze stammen nicht aus irgendeiner Fußballreportage, sondern aus einem der Erfolgsbücher der deutschen Nachkriegsliteratur, aus Peter Handkes Erzählung "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter". Zur Fußballweltmeisterschaft ein Blick auf das manchmal recht schwierige Verhältnis zwischen Sport und Literatur.
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09.06.2010 - SPORTGESCHICHTE
Wie ein Gentlemen-Sport zur Massenveranstaltung wurde
„Der Kampf um den Ballbesitz ist gewalttätig ... Gebrochene Schienbeine, Schädelbrüche, zerrissene Jacken und verlorene Hüte gehören noch zu den geringeren Unfällen dieses fürchterlichen Wettkampfes ..." Ja, auch das nannte sich einmal "Fußball" oder vielmehr "Football". Im Italien der Renaissance und im England des 19. Jahrhunderts bildete sich dagegen eine streng regulierte Sportart der vornehmen Leute aus. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde Fußball der Lieblingssport breiter Volksmassen. Zur Fußball-Weltmeisterschaft ein Blick auf Geschichte und Vorgeschichte der Disziplin. > mehr
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06.06.2010 - KULTURGESCHICHTE
Der Kulturhistoriker Peter Burke über Bilder als historische Quellen
Bilder als historische Quellen, als "Augenzeugen“, sozusagen – Peter Burke, Kulturhistoriker am Emmanuel College in Cambridge, hat als Summe langjähriger Arbeit in der Geschichtswissenschaft eine ausführliche Reflexion dieses Themas vorgelegt. Unvermeidlich haben es Historiker außer mit schriftlichen und mündlichen Texten eben auch mit Bildern zu tun, bewegten wie unbewegten. Aber, stellt Burke fest, "will man Bilder zuverlässig und effizient als Beweismittel benutzen, muss man sich – wie bei anderen Quellen auch – ihrer Schwächen bewusst sein“. > mehr
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27.05.2010 - ANTISEMITISMUSFORSCHUNG
Spurensuche nach dem Antisemitismus in der Antike
Manchmal wirkt die Geschichte der alten Kulturen doch sehr gegenwärtig. Als der syrische König Antiochos VII. Sidetes im Jahr 134 vor Christus, berichtet der Historiker Diodorus Siculus, Jerusalem belagerte, legten ihm seine Ratgeber nahe, nicht nur „die Stadt im Sturm zu nehmen“, sondern auch „das Geschlecht der Juden ganz zu vernichten“. Begründung: „Allein die Juden unter allen Völkern schlössen sich aus vom Umgang mit jedem anderen Volk und sähen sie alle als ihre Feinde an.“ Antisemitismus in der Antike ... Ein Judaist an der Universität Princeton hat die griechischen und römischen Quellen einer ausführlichen Analyse unterzogen, einer Anregung von Theodor Mommsen folgend: Dr Judenhass und die Judenhetzen seien so alt wie die Diaspora selbst.
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19.05.2010 - PFINGSTEN
Von der Sekte zur Weltreligion -
aus den ersten Jahren und Jahrzehnten des Christentums
Das Programm der christlichen Mission wird gleich zu Beginn der Apostelgeschichte formuliert: "in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde". Leider geben die Quellen kein genaues Bild dieser ersten Jahre der Entwicklung von einer jüdischen Sekte zur Weltreligion. Zum Pfingstfest schauen wir auf den Stand der historischen Erkenntnis. > mehr
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15.05.2010 - KUNSTGESCHICHTE
Vor 500 Jahren starb der Maler Sandro Botticelli
Im Februar des Jahres 1497 ließ der Dominikanermönch Girolamo Savonarola in Florenz einen Scheiterhaufen errichten, um alles zu verbrennen, was als unchristlicher Luxus gelten konnte: Schmuck, Spiegel, Bilder, Bücher, Musikinstrumente, Spielkarten usw. usf. Der Maler Sandro Botticelli, so ist bis heute in populären Darstellungen zur italienischen Frührenaissance zu lesen, warf mit eigener Hand einige seiner Bilder ins Feuer. Nicht zuletzt wegen dieser Geschichte gehört Botticelli, der vor 500 Jahren verstarb, zu den meistumrätselten Figuren der gesamten Kunstgeschichte. > mehr
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14.05.2010 - THEATER
Am 15. Mai beginnen die 41. Oberammergauer Passionsspiele
Am Anfang stand eine Pestepidemie. Auch der kleine Ort Oberammergau im bayerischen Alpenvorland war nicht verschont geblieben. 1633 gelobten die Einwohner, sollte ihre Gemeinde überleben, wollten sie von nun an regelmäßig ein großes Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen des Herrn Jesus Christus aufführen. Das war damals eine nicht ungewöhnliche Frömmigkeitsübung; allein im bayerisch-österreichischen Raum lassen sich für die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts etwa vierzig solcher Passionsspielorte nachweisen. Am 15. Mai ist es wieder soweit: Die 41. Oberammergauer Passionsspiele haben ihre Premiere.
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11.05.2010 - RELIGIONSGESCHICHTE
Schwierigkeiten mit der Ökumene - ein Blick auf die Urgeschichte des Christentums
„Ich ermahne euch, liebe Brüder“, schrieb der Apostel Paulus in seinem 1. Brief an die Korinther, „im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle einmütig seid und keine Spaltungen unter euch aufkommen lasst!“ Die Historiker datieren diese Worte auf die Mitte der 50er Jahre. Seit dem Tode Jesu war also kaum ein Vierteljahrhundert vergangen, und die erste Christengeneration hatte damals bereits Probleme mit dem, was wir heute „Ökumene“ nennen würden. Zum Ökumenischen Kirchentag und zum Pfingstfest ein Blick auf die divergierenden Strömungen im Urchristentum. > mehr
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01.05.2010 - ETHNOLOGIE
Der Monat Mai in Dichtung und Brauchtum
„Im Maien, im Maien ist’s lieblich und schön, da finden sich viel Kurzweil und Wonn’, Frau Nachtigall singet, die Lerche sich schwinget über Berg und Tal. Die Pforten der Erde, die schließen sich auf und lassen so manches Blümlein herauf, als Lilien und Rosen, Violen, Zeitlosen, Cypressen ...“ Ja, ja, der Wonnemonat Mai, wenn die Vögel singen und die Blumen blühen ... Ein Blick auf das Brauchtum, von Walpurgisnacht und Maibaum über die Arbeiterkundgebungen und den Muttertag bis zu den Bauernregeln - Stichwort "Eisheilige". > mehr
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21.04.2010 - KLIMAGESCHICHTE
Ein Blick auf die Forschungsgeschichte zur "Kleinen Eiszeit" seit dem späten Mittelalter
Grönland, die größte Insel der Welt ... Was an diesem Land eigentlich „grün“ sein soll, weiß niemand so recht zu sagen. Aber im frühen und hohen Mittelalter war Grönland tatsächlich viel „grüner“ als heute. Im 14. Jahrhundert ging es damit jedoch langsam zu Ende, es folgte eine „kleine Eiszeit“. Der Kulturwissenschaftler Franz Mauelshagen hat nun einen Forschungsbericht zu diesem Phänomen „Kleine Eiszeit“ vorgelegt. Oder, wie der Titel besagt, eine „Klimageschichte der Neuzeit“. > mehr
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09.04.2010 - AMERIKANISCHE LITERATUR
Vor 100 Jahen starb Mark Twain, der Autor von "Tom Sawyer" und "Huckleberry Finn"
"In einem Buch für Kinder geht so etwas nicht!", meinte ein Freund, nachdem Mark Twain ihm seinen "Tom Sawyer" zur kritischen Lektüre vorgelegt hatte. In einem Buch für Kinder ... "Tom Sawyer", erschienen 1878, wurde zu einem der beliebtesten Kinderbücher der Weltliteratur; aber nach dem Geschmack vieler Herausgeber hatte der Autor, der am 21. April 1910, vor hundert Jahren, verstorben ist, in seinem Bemühen um Wohlanständigkeit nicht sorgfältig genug gearbeitet. Es ging "Tom Sawyer" und noch mehr dem späteren "Huckleberry Finn" wie den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht; in längeren und kürzeren Bearbeitungen wurden sie auf "kindgerecht" getrimmt. Oder auf das, was die Herausgeber für kindgerecht hielten. > mehr
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02.04.2010 - LITERATURGESCHICHTE
Die Osterspiele - das geistliche Theater im Mittelalter
Theater gilt ja eigentlich als Freizeitvergnügen; aber wenn die Aufführungen nicht einige Stunden dauern, sondern ganze Tage, jeweils von Mittag bis in die Abendstunden? Im späten Mittelalter waren solche „Events“ durchaus üblich, vor allem über Ostern. Und die ganze Stadt nahm daran teil. Das Spiel endete regelmäßig mit einem gemeinsamen Gesang, in dem die Stadtgemeinde ihre Zusammengehörigkeit bekräftigte. „Singet alle miteinander: Christ ist erstanden!“ > mehr
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01.04.2010 - RELIGIONSGESCHICHTE
Variationen über das Karfreitagsthema
"O große Not! Gott selbst liegt tot!", dichtete ein holsteinischer Pfarrer im 17. Jahrhundert. Späteren Generationen klang das so anstößig, dass die Kirchengesangbücher den Text gemildert haben ... Ein Rückblick auf die Entwicklung des Karfreitagsthemas, von Dogmenstreitigkeiten im frühen Christentum bis zu Hegels Dialektik, vom ägyptischen Osiris-Mythos bis zu Nietzsches tollem Menschen.
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24.03.2010 - KULTURGESCHICHTE
Zypern-Ausstellung im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
Zeigt mir eure Vergangenheit, und ich sage euch, wer ihr seid – das ist das Motto, wenn Nationen eingeladen sind, ihre Kunst- und Kulturschätze in den Museen ferner Länder zu präsentieren. Zum fünfzigsten Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der Republik Zypern ist jetzt im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim eine große Ausstellung über die "Insel der Aphrodite" zu sehen. Zeugnisse eines geteilten Landes. „Es handelt sich", so der Präsident der Republik im seinem Grußwort zum Katalog, "um ein uraltes kulturelles Erbe, das riesige Schäden erlitten hat und in den Gebieten, die seit 1974 der Militärherrschaft der Türkei unterliegen, weiterhin zerstört wird."
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19.03.2010 - KULTURGESCHICHTE
Ein Blick auf die mittelalterliche Tier- und Naturkunde
„Im Buch der Natur lesen“: eine alte Redensart, bei der wir uns nicht sonderlich viel denken. Mit unserer naturwissenschaftlichen Vorbildung käme es uns gar nicht in den Sinn, Naturphänomene ernsthaft mit den Lettern in einem Buch vergleichen zu wollen. Im Mittelalter war das noch ganz anders. „Die gesamte Schöpfung der Welt“, schrieb um 1200 ein Zisterziensermönch, „ist für uns gleichsam ein Buch und ein Bild und ein Spiegel, ist ein getreues Zeichen unseres Lebens, unseres Todes, unseres Zustands und unseres Schicksals.“ Die Mediävisten der Universität Mainz haben einen Ausschnitt aus der mittelalterlichen Naturkunde, die Lehre von den Tieren, aufgearbeitet. > mehr
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11.03.2010 - KUNSTGESCHICHTE
Michelangelos Juliusgrab vor und nach der Restaurierung
Millionen von Rombesuchern standen schon vor Michelangelos Grabmal für Papst Julius II. in der Kirche San Pietro in Vincoli; aber wahrscheinlich haben die allermeisten von ihnen den toten Kirchenfürsten bloß beiläufig zur Kenntnis genommen. Alle Aufmerksamkeit gilt der Statue ein paar Meter tiefer, dem "Moses". Der Intention des Künstlers entspricht dieser Akzent aber nicht so ganz. Erst 1818 wurde der Moses aus seiner Nische heraus weiter nach vorn gerückt und auf einen bedeutend höheren Sockel gesetzt. Inzwischen ist der ursprüngliche Zustaad wieder hergestellt. Eine Münsteraner Kunsthistorikerin hat die verwickelte Geschichte des Grabmals nachgezeichnet.
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Die EU-Kommission erwägt, den Mitgliedsstaaten freie Hand für Verbot oder Zulassung des Anbaus genetisch manipulierter Pflanzen zu geben. Dies teilte die Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel in Brüssel mit.
Amerikanische Ärzte glauben, ei- nem Impfstoff gegen AIDS näher gekommen zu sein. Sie modifizierten ein menschliches Protein, das in abgewandelter Form auch bei Nachtaffen vorkommt und die Ausbreitung des HI-Virus bremst, derart, dass es die gleiche hemmende Wirkung entwickelt.
Ab sofort soll die Meteorologische Organisation der UNO (WMO), ein weltumspannendes Informationssystem über Klimadaten aufbauen. Dies beschloss die Weltklimakonferenz der WMO in Genf.
Die Spucke einer südamerikani- schen Zeckenart könnte die Krebsbe- kämpfung revolutionieren. Ärzte vom Butantan-Institut in Sao Paulo stellten fest, dass die Spucke Krebszellen abtötet.
Bei geschlossener Schneedecke fressen Kohlmeisen Zwergfledermäuse, die sich im Winterschlaf befinden. Diese flexible Anpassung an das Futterangebot haben Max-Planck-Ornithologen in einer Höhle in Ungarn beobachtet. Sobald anderes Futter verfügbar war, verloren die Meisen ihr Interesse an den Fledermäusen.
28.08.2009 - ÖKOLOGIE
Wissenschaftler und das Bundesamt für Naturschutz fordern ökonomische Wertung ökologischer Leistungen. > mehr
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Gesichter der Goethezeit > mehr
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Ungleiche Geschwister - Philosophie und Religion > mehr
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Klassische Denker der Politik und Soziologie > mehr
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Das Papsttum - Glanz und Elend einer zweitausend- jährigen Geschichte > mehr
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Charles Darwin und der Streit um die Evolutions- theorie > mehr
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Bilder, Worte, Wirklich- keiten > mehr
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Weitere Scienzz Dossiers > mehr
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
... LEUTE in scienzz |
03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr
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