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Politik

14.11.2020 - CORONABUEROKRATIE

Vorgriff auf das Infektionsschutzgesetz

Positiv getesteten Eltern will man in Essen die Kinder zeitweilig wegnehmen

Klaus Oberzig

 
 


Essen: Vorbereitung auf das
Infektionsschutzgesetz

Die Stadt Essen, die als erste ein hochoffizielles Formblatt zur Denunziation von sogenannten Coronaleugnern im Internet in Umlauf gebracht hat, geht in ihrem perfiden Kampf gegen Andersdenkende jetzt einen Schritt weiter. Sie „sucht Familien, die sich vorstellen können, Kinder bei sich aufzunehmen, deren Eltern aufgrund einer Coronavirus-Erkrankung ausfallen.“ Interessierte, „die ein Kind im Notfall für maximal 16 Tage unterstützen“ wollen, so ist es auf der Webseite der Stadt Essen zu lesen, sollten sich beim städtischen Pflegekinderdienst melden. Das klingt auf den ersten Blick scheinbar sozial und fürsorglich. Eltern, die in Not geraten sind, wolle man helfen, wie schön. Das versprüht den Anschein von Sozialstaat und Gesetzestreue. Tatsächlich ist es ein Vorgriff auf das neue Infektionsschutzgesetz, das in der kommenden Woche im Bundestag behandelt wird. Aber um welche Not handelt es sich, wie sieht sie aus und wie ist sie entstanden?

Betrachten wir den scheinbar harmlosen Begriff der „Coronavirus-Erkrankung“, der verwendet wird. In allen offiziellen und durch die Hofberichterstattungsmedien verbreiteten Statistiken und Verlautbarungen wird nur ein einziges Narrativ verbreitet und zugelassen: Wer einen PCR-Test über sich hat ergehen lassen, ob freiwillig oder erzwungen, wird für den Fall, dass er positiv anschlägt, als Krankheitsfall behandelt. Und daraus folgt die erzwungene Quarantäne der Betroffenen. Ob sie krank sind oder nicht, spielt keine Rolle. Es wird, nicht nur in Essen, ein neuer Krankheitsbegriff etabliert. Einer, der so in der Geschichte der Menschheit noch nicht existiert hat: krank gestempelt ohne krank zu sein. Der Staat und seine Organe bestimmen, wer krank ist und wer nicht. Maßgeblich ist dafür ein PCR-Test, von dem die Herrschenden sehr genau wissen, dass er Schwindel ist. So versucht man ein Volk auf die Knie zu zwingen.

Die Eltern, die von ihren Kindern zwangsweise getrennt werden sollen, werden ihren Nachwuchs nicht freiwillig bei fremden Menschen abgeben. Mögen diese Pflegeeltern noch so nett und fürsorglich sein. Die Kontaktverweigerung, die die Stadt Essen installieren und durchsetzen möchte, und die eine Vorbereitung auf das Infektionsschutzgesetz von Ungesundheitsminister Spahn darstellt, wird für die Kinder traumatisch sein. Ihnen wird, vor allem wenn sie noch klein sind, der Boden unter den Füßen weggezogen. Die Welt, in der sie bisher zusammen mit ihren Eltern gelebt hatten, wird zerbrechen. Das wird psychische Folgen haben und deswegen werden die betroffenen Eltern instinktiv sich gegen eine solche Zwangstrennung stellen. Den politisch Verantwortlichen im Rathaus scheint das egal zu sein. Das belegt ihr Kurs, den sie in der Wirtschaftskrise, die sich Coronakrise als tarnt, verfolgen.

Es ist die kalte Logik der Machtpolitik, die nach Aussen vorgibt, sich um die Gesundheit der Bevölkerung zu sorgen, tatsächlich aber die Seelen und das Wohlergehen vieler Menschen schädigt. Vor allem die seelische Grausamkeit gegen die Kinder, die sich nicht wehren können, markiert den Sittenverfall der Herrschenden. Sie werfen alle Errungenschaften, die sich die Menschheit seit Beginn der Aufklärung erkämpft hat, über Bord und zeigen ihre Empathielosigkeit. Es ist das konsequente Vorgehen seelenloser Technokraten. Es ist diese schreckliche Konsequenz, mit der sie Andersdenkende einkreisen und um die Freiheit bringen wollen und dabei an alles, aber auch alles denken. Sogar an die Kinderaufbewahrung. Diese Bürokratie verfügt über einschlägiges Know how, eine widerwärtige Tradition.


Mehr im Internet:
Die Corona-Politik der Stadt Essen
Ein bisschen Faschismus, Man Tau 17.08.2019
Ein Spiel mit gezinkten Karten, scienzz 12.11.2010

 

 

 

 

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