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Politik

10.12.2020 - BIG PHARMA

Berliner Einzelhandel schon vor Weihnachten dicht

Trotz des Teil-Lockdowns zaubern die Statistiker neue Rekordinfektionen, von denen die wenigsten krank sind

Klaus Oberzig

 
 

Berlins Regierender Bürgermeister
will die Bürger aushungern
Bild: Sandro Halank, Wikimedia
ommons, CC-BY-SA 3.0

In Berlin soll es nach dem Willen des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) noch vor Weihnachten weitere Corona-Einschränkungen geben. Das hat er am heutigen Donnerstag im Abgeordnetenhaus angekündigt. Betroffen sind davon vor allem der Einzelhandel und die Schüler. Bis zum 10. Januar 2021 werde es wohl keinen Präsenzunterricht an den Schulen geben. Der Einzelhandel soll ebenfalls bis zum 10. Januar 2021 weitgehend heruntergefahren werden. Müller sagte weiter, er müsse noch mit Brandenburg abstimmen, ob die neuen Verschärfungen bereits ab dem 20. Dezember oder erst einige Tage später gelten sollen. Er könne sich aber nicht vorstellen, dass die Geschäfte wie bisher vorgesehen am vierten Adventssonntag öffnen dürften. Die Entscheidung wolle der Senat am nächsten Dienstag fassen.

Damit eifert der Chef der Berliner rot-rot-grünen Koalition den Kollegen aus Bayern und Sachsen nach. Söder forderte heute gar diejenigen Firmen auf, denen bislang kein Lockdown verpasst werden konnte, zwischen Weihnachten und dem 10. Januar 2021 freiwillig Betriebsferien zu machen. Gerade so, also ob es keine Aufträge, Lieferfristen und Finanzziele in den Unternehmen gäbe. Die durchgeknallten Coronafighter interessieren sich nicht mehr für wirtschaftliche Zusammenhänge und wollen nur noch die Bevölkerung einschüchtern und in die Knie zwingen. Inzwischen nimmt das manische Züge an. Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer stieß ins gleiche Horn, es brauche einen „wirklichen Lockdown". Dafür sollte die „Weihnachtsruhe genutzt werden".

Nach der schwachen Vorstellung der Kanzlerin im Bundestag, die zwischen Wut, Verzweiflung und weinerlicher Resignation eine Achterbahnfahrt hinlegte und sich dafür sogar von AfD-Sprecherin Weigel auf den Topf setzen lassen musste, sind die Ministerpräsidenten bestrebt, die Blamage der Kanzlerin vergessen zu machen. Dass sie die Bürger nun gewissermaßen mit einem Abschnüren der traditionellen Versorgung aushungern wollen, liegt daran, dass sie den zunehmenden Unmut in der Bevölkerung spüren. Ihnen geht es vor allem darum, die Haltung der Menschen zu den angekündigten Impfungen unbedingt „in den Griff" zu bekommen. Denn täglich steigt die Skepsis der Bürger, sich mit den hoppla-hopp aus den Laboren gezauberten Impfstoffen behandeln zu lassen. Es scheint ganz so, als ob das Corona-Trommelfeuer und die angeheizte Paranoia den Widerstand gegen die indirekt angestrebte Impfpflicht verstärkt.

Statt Friedhofsruhe diskutiert die Bevölkerung und die Erregung steigt. Es sind hierbei nicht nur die Warnungen vieler Wissenschaftler und besonnener Menschen, sondern die ersten Meldungen aus dem Ausland, zum Beispiel aus Großbritannien, die von Komplikationen bei der Verabreichung der neuen mRNA-Impfstoffe berichten. Selbst große Teile der Gemeinde der Coronagläubigen verspüren wenig Lust das Versuchskaninchen spielen zu wollen. Aber genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Die Impfbefürworter wollen ja nicht einfach ihrem Idol Bill Gates den Traum von den 7,5 Milliarden Impfungen erfüllen.

Klaus Schwab, Chef des Davoser Weltwirtschaftsforums und moderner Dr. Faustus:
Strippenzieher und Chefideologe einer neuen westlichen Weltwirtschaftsordnung
Bild: screenshot



Vielmehr geht es knallhart ums Geschäft. Aber nicht nur um das einiger führender Impfstoffentwickler, von deren Aktien der Oligarch sicher genügend im Tresor haben dürfte. Während in China die Wirtschaft und das Leben wieder ziemlich normal laufen und die asiatischen Staaten im letzten Monat die weltweit größte Freihandelsorganisation RCEP - ohne USA und die EU - aus der Taufe gehoben haben, wird der Westen, inklusive dem ehemaligen Exportweltmeister Deutschland, mehr und mehr abgehängt. Deshalb ruhen gegenwärtig die Hoffnungen der „Wirtschaftslenker" auf Big Pharma und den Milliarden Impfungen einer krank-gequatschten Bevölkerung. Als jährlich sich wiederholenden Impf-Ralley natürlich.

Dass die als unmündig angesehenen Bürger nicht mitspielen wollen -  nicht nur in Deutschland, Frankreich und anderswo in der EU - und sich nicht als Laborratten missbrauchen lassen wollen, bringt die wirtschaftspolitische Bruchpilotin Merkel und ihre Copiloten und Bordmechaniker zur Verzweiflung. Auch das ist nicht ein deutscher Sonderfall. Die Hintermänner und Strippenzieher im Weltwirtschaftsforum und im Silicon Valley sind darüber gar nicht amused. Deren Chefideologe, der Schweizer Klaus Schwab, der Philosoph des Transhumanismus, also der genetischen Anpassung der Menschheit an Digitalwirtschaft, Klimakrise und Überbevölkerung, sieht sich gar gezwungen, seinen in der Bredouille befindlichen Freunden per TV-Interviews beizuspringen.

Dafür reagiert die Europäische Zentralbank. Sie weitet ihre Hilfen für die Corona-geschwächte Wirtschaft im Euro-Raum massiv aus. Das Not-Programm zum Kauf von Anleihen wurde um weitere 500 Milliarden Euro aufgestockt und bis März 2022 verlängert. Damit stehen jetzt schon insgesamt 1,85 Billionen Euro für den Ankauf weiterer Staatsanleihen zur Verfügung. Außerdem versorgt die EZB die Geschäftsbanken weiter mit besonders günstigen und langfristigen Krediten. Damit wollen die „Währungshüter" sicherstellen, dass die EU-Wirtschaft trotz der Krise irgendwie stabil bleibt. Doch der Zug scheint längst abgefahren.


Mehr im Internet:
Weltwirtschaftsforum

 

 

 

 

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