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Politik

24.02.2021 - WELTWIRTSCHAFTSKRISE

Die Pandemie ist nur Mittel zum Zweck

Ziel ist nach wie vor die Ruhigstellung der Buerger und die Durchsetzung des Great Reset

Klaus Oberzig

 
 

Gegenwärtig wird das Land durch Warmluft aus der Sahara in Frühlingslaune versetzt. Die Gespräche und Diskussionen werden von der Frage nach einem Ende des Corona-Lockdowns bestimmt. Von der Regierung hört man, Merkel habe auch so etwas wie einen Plan, der aber nicht verraten bzw. nur in homöopathischen Dosen herausgelassen wird. In Großbritannien hingegen versucht Premierminister Johnson in die Offensive zu gehen und verkündet vor dem Unterhaus, bis Juni den Lockdown beendet haben zu wollen. Er möchte sich damit demonstrativ von den EU-Staaten absetzen und seinen Untertanen zeigen, um wie viel besser es ohne die EU geht. Johnson formuliert gewohnt großspurig, das Vereinigte Königreich befinde sich, dank der Impfungen, auf einer „Einbahnstraße in die Freiheit". Das ist unlauter, denn bei den Impfungen ist die letzte Messe noch längst nicht gelesen. In Sachen Wirtschaft ebenso wenig. Es ist sein innenpolitisches Kalkül, denn Johnson und Parteifreunde hoffen, ihre verfallene Beliebtheit aufpolieren zu können.

Davon werden zunehmende auch die Diskussionen hierzulande bestimmt. Das Jahr 2021 ist ein Wahljahr mit Bundes- und Landtagswahlen. Da kämpfen Parteien, Abgeordnete und Funktionäre darum, ihre Positionen zu behaupten und an den Futterkrippen des Staates zu bleiben. Es ist also durchaus mit vergleichbaren Manövern zu rechnen, wie sie Johnson gerade vorführt. Manche vermuten etwa, die ursprünglich angedachte Verschiebung der Bundestagswahlen sei endgültig vom Tisch. Und andere, der Lockdown und die Pandemie werde sich in Luft und Liebe auflösen. Das mag menschlich sein, aber das Starren vieler Bürger auf das Trommelfeuer der Pandemiezahlen vergisst allzu oft, dass es weder um den angeblichen Gesundheitsschutz der Bevölkerung geht, noch dass man den veröffentlichten Statistiken Glauben schenken darf. Die Gesundheit interessiert die Herrschenden einen Dreck. Hier lässt sich passender Weise ein anderer britischer Premier zitieren, nämlich Winston Churchill, der mitten im Weltkrieg erklärte hatte, „ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe".

Stattdessen versucht die Große Koalition nach wie vor die Bevölkerung mit ihrer Angstmacher-Strategie zu paralysieren. Angesichts der Weltwirtschaftskrise, deren Ausmaß sich immer deutlicher abzeichnet, sollen die Bürger mit diesem Psychoterror ruhig gestellt werden. Der Regierung Merkel zielt nach wie vor auf die Durchsetzung dieses Plans, der sich Great Reset nennt, und der nicht auf ihrem Mist sondern eine Etage höher, gewachsen ist. Die Frage, die sich viele stellen, nämlich wie es weitergehen wird, ist deshalb nicht leicht zu beantworten. Allen Schaufensterreden zum Trotz werden Große Koalition und mit ihr die Parlamentsparteien am eingeschlagenen Kurs festhalten. Zurück können sie ja nach all dem Schwindel nicht mehr. Was auch immer kosmetisch am Coronakurs gedreht wird, an den wirtschaftlichen Zielen des „großen Umbruchs" wird sich wenig ändern. Wirtschaftlich wird es weiter abwärts, hinunter bis zum Tiefpunkt der Weltwirtschaftskrise gehen. Wir werden viel Elend und Not erleben, von dem wir persönlich, wenn auch in unterschiedlichem Maße, betroffen sein werden.

Die Lockdownmaßnahmen, welche die herrschenden Kreise in der westlichen Welt sicher bis über das Ende des wirtschaftlichen Sturzfluges verlängert sehen möchten, werden das enorm verschlimmern. Sie behindern die Menschen, sich selbst zu helfen. In einem ebensolchen Maße gilt das für den quasi Impfzwang. All dies zerstört nicht nur Menschen, sondern unwiderruflich das wirtschaftliche und kulturelle Fundament unserer Gesellschaft. Es wird vor allem die ökologische Krise - die viel, viel mehr als nur eine Klimakrise ist - zuspitzen und den Lebensraum der Weltbevölkerung drastisch einengen. Mit all den Konsequenzen von Arbeitslosigkeit, Hunger, Not und global gesehen, mit Wanderung, Flucht, Vertreibung - und Unterdrückung.

Der Great Reset wird kein Erfolg, sondern ein Desaster werden. Bis eine Mehrheit der Menschen das zu verstehen lernt und kapiert, dass die Pandemie keine war, sondern MITTEL ZUM ZWECK, wird viel Wasser den Rhein hinunter fließen. Und es wird große Anstrengungen seitens des Widerstandes und der Aufklärung erfordern. Aber die Tatsache, dass die Heilsversprechungen einer moralisch verkommenen und korrupten Clique rund um ein paar Oligarchen nur leeres Geschwätz sind, hat als Erkenntnisprozess längst begonnen. Er wird unaufhaltsam sein. Die Frage, wie wollen wir leben und wie wollen wir unsere Zukunft gestalten, wird in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Diskurses hineinwachsen. Dieser Diskurs hat längst begonnen, auch wenn er im Mainstream noch nicht voll angekommen ist.

Die Philosophien der "Gesellschaftsingenieure" - von Lenin bis Klaus Schwab oder Bill Gates - sind historisch gewachsen. Vor allem in Europa. In USA ist das, wie man sieht, viel umstrittener. In Deutschland wird der Ruf nach Vater Staat leiser werden. Ob er ganz verstummt? Wer weiß. Und China? Man wird sehen. Die Ideologie, dass Gesellschaften nur Top down funktionieren können, scheint zwar eine neue Blüte zu erleben und könnte sich schlimmstenfalls bis zur autoritären Diktatur steigern. Es ist zugleich das letzte Aufpoppen einer alten Welt, eine Scheinblüte, deren Zeuge wir gerade werden. Als historischer Prozess wird diese Ideologie zersetzt und ersetzt werden durch die Erkenntnis, dass Autonomie, Freiheit, Initiative und Eigenverantwortung der Individuen den besseren und einzig gangbaren Weg darstellen. Daran sind inzwischen viele beteiligt.

Es ist als Endphase des Kapitalismus zu verstehen. Das muss nicht jeder so sehen. Auf alle Fälle wird es das Ende einer geschichtlichen Epoche sein. Wird das zehn, zwanzig oder dreißig Jahre dauern? Oder mehr? Schwer zu sagen. Auf alle Fälle lässt sich die Disruption nicht mehr verleugnen. Wird das friedlich verlaufen, ohne Bürgerkriege oder gar einen großen Krieg? Das kann keiner sagen. Werden wir die Unbewohnbarmachung des Planeten als Spezies Mensch überleben? Auch diese Frage lässt sich noch nicht beantworten. Überleben und Untergang liegen wohl nahe beieinander. Es wird auf alle Fälle das schmale Zeitfenster von einer Generation sein, in dem sich alles entscheiden wird.


Mehr im Internet:
Johnson will Lockdown bis Juni beenden

 

 

 

 

 

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