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Wissenschaft

25.08.2021 - IMPFUNG

Eine erschreckende Bilanz

13. Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts vom 19.08.2021

Nathalie Parent

 
 

Das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) berichtet mit Stand vom 31.07.2021 über 1.254 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen zum Schutz vor COVID-19.

Während die VAERS-Datenbank (USA) und die EMA-Datenbank (Europa) jede Woche aktualisiert werden, lässt sich das deutsche Paul-Ehrlich-Institut viel Zeit mit der Veröffentlichung seiner "Sicherheitsberichte". Zwischen dem 12. und dem 13. Bericht vergingen fast fünf Wochen.

Bis zum 30.06.2021 wurden laut Angaben des Robert Koch-Instituts über 92 Mio Impfungen durchgeführt. Über 43 Mio Menschen sind bereits vollständig geimpft (s. Seite 6 des Berichts). Damit ist gemeint, dass diese 43 Mio jeweils zwei Dosen erhalten haben bzw. nur eine Dosis im Falle von einer Janssen-Impfung, die mit nur einer Dosis als vollständig gilt. Bis jetzt. Da mittlerweile von einer dritten Impfung bzw. sogar von einer Auffrischungsimpfung alle sechs Monate die Rede ist, glaube ich kaum, dass dieser Status Quo lange anhalten wird. Bereits letzten April wurde bekannt, dass der Impfpass in Israel nur 180 Tage gültig sein würde, wie hier berichtet. In Deutschland wurde erstmals die Gültigkeitsdauer des Impfpasses auf ein Jahr beschränkt,

"weil im Moment noch keine gesicherten Daten über die Länge des Impfschutzes vorlägen." (Stuttgarter Nachrichten)

Wir können gespannt sein, wieviele Menschen diese neue Kröte schlucken und ohne Murren akzeptieren werden, dass sie sich mit zwei Impfdosen nur für ein Jahr ein scheinbar "normales" Leben ergattert haben.

Das PEI berichtet über 131.671 gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen zum Schutz vor COVID-19 seit Beginn der Impfkampagne am 27.12.2020 bis zum 31.07.2021 (+24.836 Fälle seit dem 30.06.2021).

In 14.027 Fällen wurde über schwerwiegende Reaktionen berichtet =10,7% - s. Tabelle auf Seite 7 des 13. Sicherheitsberichtes (im letzten Bericht lag diese Melderate bei 9,9%).

Ich hatte letztes Mal berichtet, dass das Kapitel "Todesfälle" im 12. Bericht verschwunden war und dass ich Mühe hatte, die Anzahl der gemeldeten Todesfällen zu finden. Es könnte sein, dass das PEI dafür scharf kritisiert wurde, denn im aktuellen, 13. Sicherheitsbericht findet sich jetzt wieder ein eindeutiger Absatz dazu: "4.6 4.6. Todesfälle nach Impfung gegen COVID-19". In erstem Satz erfahren wir:

"In 1.254 Verdachtsfallmeldungen wurde über einen tödlichen Ausgang in unterschiedlichem zeitlichem Abstand zur Impfung berichtet." (S. 13)

Es sind 226 neue Todesfälle seit dem 30.06.2021.

Doch kein Grund zur Sorge, denn in "nur"

"48 Fällen hält das Paul-Ehrlich-Institut einen ursächlichen Zusammenhang mit der jeweiligen COVID-19-Impfung für möglich oder wahrscheinlich." (S. 13)

Spätestens an dieser Stelle können wir das PEI nicht mehr ernst nehmen und wir können sogar nicht umhin, an seine Kompetenz und Unabhängigkeit zu zweifeln, denn:

  1. Die 1.206 übrigen Verdachtsfallmeldungen mit tödlichem Ausgang sind also a contrario "unmöglich" oder "unwahrscheinlich" in Zusammenhang mit der Impfung zu bringen. Das ist m.E. ein Schlag ins Gesicht der Personen (mehr als 50% sind Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen), die diese Fälle dem Institut gemeldet haben, denn dies ist mit einem hohen Aufwand verbunden, wie Dr. Janzen in diesem Video ab Minute 17:00 erklärt. Dass die meldenden Personen, diese Mühe nicht spaßeshalber oder aus Langweile auf sich nehmen, können wir ja ausschließen.
  2. Erinnert sei auch an diesen Eintrag in der Wikipedia, in dem wir nämlich erfahren, dass der Rotavirusimpfstoff "Rota Shield" 1999 aufgrund des Risikos einer auftretenden lebensbedrohlichen Intussuszeption, die in 15 Fällen beobachtet wurden, vom Markt genommen wurde. Nach nur 15 Fällen wurde vor 22 Jahren dieser Impfstoff als riskant bewertet und vom Markt genommen, während im Jahr 2021 das PEI trotz 48 sozusagen "einigermaßen bestätigter" Todesfälle keinen Grund sieht, Alarm zu schlagen und weiter zulässt, dass diese Produkte als "sicher" deklariert werden. Und noch schlimmer: Mit einer sehr dünnen, für mich schwer nachvollziehbaren Erklärung (S. 14) werden die übrigen 1.206 gemeldeten Todesfälle unter den Teppich gekehrt.
  3. Wichtig ist auch die wahrscheinlich hohe Dunkelziffer zu erwähnen, die für das PEI ein Fremdwort zu sein scheint und keiner Erwähnung wert ist (s. hierzu Dr. Andreas Hoppe oder Beate Bahner).
  4. Zu guter Letzt hat das PEI die von dem Leiter der Heidelberger Pathologie, Peter Schirrmacher, geforderten Obduktionen nicht begrüßt. Mit anderen Worten: Das PEI sieht keinen Bedarf, dass zunehmend geklärt wird, wann und ob die Impfung kausal für den Tod verantwortlich ist.



Mehr im Internet:
Eine weiterführende Analyse des 13. Berichts von Susan Bonath gibt es auf RT DE: COVID-19-Impfungen: Mehr als doppelt so viele Nebenwirkungen gemeldet wie in den letzten 20 Jahren

Alle Sicherheitsberichte vom Paul-Ehrlich-Institut

 

 

 

 

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