Selten sorgen wissenschaftliche Studien für einen Aufschrei in der Bevölkerung, insbesondere, noch bevor sie veröffentlicht sind. Zu dieser zweifelhaften Ehre kam im Oktober 2006 eine Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem an sich unverfänglichen Titel „Gesellschaft im Reformprozess“, die offiziell erst im Dezember der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollte. Doch nun ist es passiert: Ein neues Gespenst geht um in Europa, nämlich das so genannte „Prekariat“.
Laut der Studie fühlen sich nämlich 6,5 Millionen Deutsche (das entspricht acht Prozent der Gesamtbevölkerung, darunter fallen aber immerhin 20 Prozent der Ostdeutschen) dem so genannten „abgehängten Prekariat“ zugehörig. Abgesehen davon, dass nicht so ganz klar wird, wer hier wen abgehängt hat, stammt der Terminus nicht von den Befragten selbst, sondern von Wissenschaftlern, die die Menschen in Schubladen mit hübschen Namen einteilten, etwa „Leistungsindividualisten“, „kritische Bildungseliten“ oder „zufriedene Aufsteiger“. Während man zu diesen Gruppen recht gerne gehören mag, bildet das „abgehängte Prekariat“ laut Studie zusammen mit den „autoritätsorientierten Geringqualifizierten“ und einem Teil der „selbstgenügsamen Traditionalisten“ die Verlierer in unserer Gesellschaft.
Im Prekariat vereint sind laut Frank-Dieter Karl, dem Autor der Studie, Menschen ohne Arbeit oder mit Niedrigsteinkommen und mit geringem Bildungsniveau, die weder Chancen, noch überhaupt Motivation für einen sozialen Aufstieg haben. Das „Prekariat“ zeichne sich durch eine „tiefgreifende Hoffnungslosigkeit und Resignation“ aus. Und, so Karls bittere Erkenntnis: „Möglicherweise ist die Resignation eine realistische Einschätzung der Situation.“
Von den Medien aufgegriffen wurde die Umfrage freilich unter einem ganz anderen, „öffentlichkeitskompatibleren“ Label: „Unterschichtsstudie“. Auslöser war ein Interview von SPD-Chef Kurt Beck in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, in dem dieser sagte: „Es gibt viel zu viele Menschen in Deutschland, die keinerlei Hoffnung mehr haben, den Aufstieg zu schaffen. Sie finden sich mit ihrer Situation ab. Sie haben sich materiell oft arrangiert und ebenso auch kulturell. […] Deutschland hat hier ein zunehmendes Problem. Manche nennen es 'Unterschichten-Problem'.“
Heraus war es, das schmutzige Wort „Unterschicht“, das seit vielen Jahren kein Politiker mehr in den Mund genommen hatte. Allenfalls Lästermaul Harald Schmidt konnte es sich leisten, mit seinem bösen Wort vom „Unterschichtenfernsehen“, mit dem er das Programm der privaten Sender bezeichnete, den Tabubruch zu vollziehen. Und nun Beck, ausgerechnet der oberste Sozialdemokrat. Gebrochen die tabuisierende Sprachregelung über alle Parteiengrenzen hinweg. Unterschicht mitten in Deutschland? Unerhört, in beiderlei Bedeutung des Wortes.
Die Botschaft des "abgehängten Prekariats"? Bild: mkorsakov.de
Und so kam es, wie es heutzutage kommen musste: Das an sich wichtige Thema der tief greifenden Ver änderung von Arbeit und Gesellschaft wurde schnell verschüttet in rhetorischen Ablenkungsgefechten um die politisch korrekteste Formulierung. Statt einer Diskussion über den sachlichen Kern kam es zum Streit über Bezeichnungen.
Widerstand spürte Beck postwendend, sogar in der eigenen Partei. Vize-Kanzler Franz Müntefering protestierte, Unterschicht sei eine Formulierung "lebensfremder Soziologen, es gibt keine Schichten in Deutschland. Es gibt Menschen, die es schwerer haben, die schwächer sind. Das ist nicht neu. Das hat es schon immer gegeben. Aber ich wehre mich gegen die Einteilung der Gesellschaft." Laut dem CDU-Fraktionsvorsitzendenr Volker Kauder stigmatisiere der Begriff und sorge nur dafür, dass man diese Leute nicht mehr erreichen könne: "Ich spreche lieber von Menschen mit sozialen und Integrationsproblemen."
SPD-Generalsekretär Hubertus Heil betonte nach Beratungen des Präsidiums, seine Partei (also auch Beck) mache sich den Begriff der 'Unterschicht' nicht zu eigen. Doch die Protestfront bröckelte schnell: Tags darauf verkündete Wolfgang Thierse, er lebe sehr wohl in einer Klassengesellschaft, und Norbert Blüm, knuffiges Relikt aus den guten alten „die Rente ist sischer“-Tagen, bekräftigte: „Natürlich gibt es eine Unterschicht.“ Das beschworene Stadium der klassenlosen Gesellschaft währte somit nur einen Tag.
Die reflexartige aufgeregte Irritation der politischen Klasse, man verzeihe den Begriff, hatte natürlich ihren Grund. Jahrzehntelang hat man in Deutschland das Wort „Schicht“ geflissentlich vermieden. Soziologen wie Politiker sprachen lieber von sozialen Gruppen, Milieus oder ähnlichem. Das Zeitalter der Stände und Schichten sei vorbei, ein Bildungsaufstieg für Benachteiligte möglich. Wer zur Oberschicht gehörte, rechnete sich zumindest vor dem Finanzamt wieder arm, wer sich behaglich in der Mittelschicht eingenistet hatte, zählte sich am Stammtisch zu den „kleinen Leuten“. Und eine Unterschicht gab es erst recht nicht, nicht im Wohlfahrtsstaat Deutschland und schon gar nicht in dem Maße wie etwa in den USA.
Stattdessen redete man lieber von den sozial Schwachen oder einzelnen Sozialfällen, vielleicht noch von bildungsfernen Schichten, denen geholfen werden müsse. Und wenn man partout das böse Wort in den Mund nehmen wollte: Unterschicht waren immer „die anderen“, der Begriff fungierte als reflexhafter Abwehrmechanismus der Mittelschicht. Und „wenn man drei Generationen lang über Soziales ausschließlich im Moralvokabular braver Technokraten redet, die ihre Mitmenschen als ‚Probleme’ betreuen, versorgen, bilden, beschäftigen, integrieren, beraten und motivieren wollen“ (FAZ), glaubt man am Ende womöglich selbst daran. Die Unterschicht verschwand zwar nicht aus dem Leben, aber aus dem politischen und wissenschaftlichen Diskurs.
Nun könnte man Prekariat als weiteren bloßen Euphemismus auffassen, der den Blick auf soziale Missstände verschleiern soll. Prekariat hat daher auch gute Chancen, zum Unwort 2006 gewählt zu werden. Das Bittere ist jedoch, dass der Terminus nicht in diese Schublade gehört, sondern sehr wohl Substanz hat, was in der „Unterschichtendebatte“ freilich unterging. Gesellschaftsforscher meinen allerdings sehr unterschiedliche Phänomene, wenn sie von ‚Prekariat’ sprechen, und die Studie der Ebert-Stiftung erzeugt einen verzerrten Eindruck, da sie letztlich mit Prekariat wirklich nur das umschreibt, was traditionell Unterschicht hieß.
Zukunft der Arbeit auch in Deutschland? Bild: indymedia ireland
Geprägt wurde der Begriff bereits in den 1980er Jahren in der französischen Soziologie, gebildet als Kombination des Adjektivs prekär (für ‚schwierig, heikel, ungewiss’) und dem Substantiv Proletariat, das ja in Deutschland Tradition hat. Gemeint war in der Tat etwas Neues, nämlich die Folge der „Prekarisierung“ von Arbeitsverhältnissen in der modernen Dienstleistungsgesellschaft.
Was im globalen Maßstab schon längst das übliche Arbeitsverhältnis war, gerade auch in den USA, war im alten Europa ja lange unbekannt: Die Erosion sozialer Sicherungssysteme und Arbeitsschutzbestimmungen und die daraus resultierenden wirtschaftlichen, sozialen und psychologischen Folgen. Der traditionelle unbefristete und den Lebensunterhalt absichernde Arbeitsplatz wurde zunehmend abgelöst, stattdessen kommt es zur „Entsicherung des sozialen Lebens durch befristete Beschäftigung, Minijobs, Dauerpraktika, modernes Tagelöhnerwesen“ (Thomas Gross in der „Zeit“).
Zum Prekariat gehören deshalb nicht nur Arbeitslose oder Geringqualifizierte, sondern auch (Schein-)Selbständige, Angestellte auf Zeit oder die stetig wachsende „Generation Praktikum“, also all jene, die durchaus gut ausgebildet und in der „Mittelschicht“ beheimatet sein können, aber Arbeitsplätze mit geringer Sicherheit, befristeten Verträgen, mangelndem Kündigungsschutz, niedrigem Lohn oder Teilzeitbeschäftigung innehaben oder gar gleich mehreren Beschäftigungen nachgehen müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Eine Situation, die heute auf sehr viele Zeitarbeiter, Dienstleister, Freiberufler oder Universitätsabsolventen zutrifft.
Gleichzeitig nimmt auch die „gefühlte Prekarisierung“ zu. Sie erfasst auch jene, die noch eine Arbeit haben, aber sich vom Absturz bedroht fühlen. Und das ist neu: Existenzängste sind heute vielleicht weniger in der traditionellen „Unterschicht“ verbreitet, denn die hat sich oft schon resignierend in der Arbeitslosigkeit eingenistet, als in der bisher unbehelligten gut ausgebildeten „Mittelschicht“. Grund genug also, über dieses „Prekariat“ eine gesellschaftliche Debatte zu führen. Aber das reflexhafte Dementieren der „Unterschicht“ ist eben leichter.
Sprachkritisch beleuchten sollte man eher andere Wortgefechte. Arbeitswissenschaftler, Wirtschaftsfunktionäre, aber auch Politiker sind ja überaus kreativ im Umschreiben der Misere und im Erfinden neuer Wörter. Und je unumkehrbarer und tiefgreifender der Wandel am Arbeitsmarkt erscheint, desto peppiger werden die Wortkreationen, um den hässlichen Kindern einen schönen Namen zu geben. Klingt etwa Capuccino-Worker nicht cool, modern und niedlich zugleich? Dahinter verbirgt sich freilich ein zynischer Euphemismus, der unsichere Kleinstarbeitsverhältnisse ohne Sozialversicherung umfasst, die für den Lebensunterhalt sorgen, weil das eigentliche Arbeitsverhältnis dafür nicht mehr ausreicht.
Klingt Generation Praktikum nicht viel besser als „Ausbeutung von jungen Akademikern im Dienstleistungssektor“? Dies gehört halt zur heute üblichen „Risikobiografie“, so what? Prekäre Arbeitsverhältnisse sind nun mal die Begleitmusik zum nötigen Outsourcing oder Offshoring, gerechtfertigt durch das Gespenst der Globalisierung. „Flexibilisierte Beschäftigungsverhältnisse“ halt – und wer will schon etwas gegen Flexibilisierung oder einen „liberalisierten“ oder „deregulierten“ Arbeitsmarkt einwenden?
Mayday, Mittelschicht: Das Plakat zum europaweiten Protest in Sachen "prekär"
Bedrohliche Entwicklung werden bevorzugt mit englischen Bezeichnungen etikettiert, etwa Working poor für den zunehmenden Sachverhalt, dass man trotz geregelter (Vollzeit-)Arbeit arm sein kann. Oder Cocooning als kaum durchschaubarer Terminus für die ja auch von der Ebert-Studie festgestellte Tendenz, dass heutzutage keine Entfremdung durch Arbeit stattfindet wie zu Marx’ Zeiten, sondern von der Arbeit: Das „abgehängte Prekariat“ hat sich mit dem Schicksal abgefunden und in der Arbeitslosigkeit „eingesponnen“. Migranten hingegen, als „Bürger mit unsicherem Aufenthaltsstatus“, die dringend auf Arbeit angewiesen sind, um in Deutschland bleiben zu können, gehörten „zweifellos zu den Spitzenprekarisierten“ (Zeit) – welch zynische Wortbildung.
Solche verbalen Verschleierungstaktiken und rhetorische Spielchen im „Stil des vulgärsoziologischen Geredes“ (FAZ) werden dann verwerflich, wenn die, die angeblich vor diffamierenden Bezeichnungen wie Unterschicht geschützt werden sollen, nicht mehr durchschauen, dass von ihnen die Rede ist. Aber auch die Betroffenen selbst tragen zu diesen Wortspielereien bei. Auf der Mailänder Demonstration zum 1. Mai, doppeldeutig Euro-Mayday genannt, wurde etwa sarkastisch einer Art Superman des modernen Arbeitslebens, „SuperFlex“, gehuldigt oder der neue Schutzheilige „San Precario“ beschworen.
Die Prekarisierung wird somit Teil einer medialen Inszenierung, wird spielerisch gerahmt, garniert mit Galgenhumor. Die intellektuellen Protagonisten des „Prekariats“ sprechen selbst von „stilvollem Verarmen“ und bezeichnen sich als „Lumpenintelligenzler“ (in Kontrast zum historischen „Lumpenproletariat“), fühlen sich als verarmte Bohème wie jene zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die zwar wie das Proletariat keine geregelte Arbeit hat, aber sich aufgrund der „feinen Unterschiede“ im Sinne Bourdieus im Lebensstil von der „Unterschicht“ abgrenzt. Eine „Opfer-Avantgarde“ (auch so ein zynischer Neologismus), die sich flotte Sprüche für die nächste Demo überlegt, ohne Aussicht auf Festanstellung zu haben oder diese überhaupt anzustreben. Larmoyanz statt Widerstand?
Statt einer vorgeschobenen und bloß ablenkenden „Unterschichtendebatte“ wäre ein differenzierter und ernsthafter „Prekarisierungsdiskurs“ durchaus wünschenswert. Dass er stattfindet, ist wenig wahrscheinlich. Zu heterogen ist das so genannte „Prekariat“, als dass sich gemeinsame Interessen auch gemeinsam artikulieren ließen, auch wenn Steffen Krafft in der Süddeutschen Zeitung konstatierte: „Den prekär Beschäftigten bleiben im Grunde zwei Möglichkeiten: mehr Mut und mehr Wut.“ Von beidem ist derzeit abseits von rhetorischen Spielchen nicht viel zu spüren.
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
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17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr