Die Grönlandwikinger ... Mehr als ein halbes Jahrtausend lang hatte ihre Kultur Bestand; aber Mitte des 16. Jahrhunderts verschwand sie sang- und klanglos aus der Geschichte. Warum machte sich die harte Umwelt erst nach einem halben Jahrtausend bemerkbar? Weil es im späten Mittelalter in der Arktis drastisch kälter wurde, antworten heute viele Forscher; in den Jahrhunderten zuvor waren die Umweltbedingungen auf Grönland so hart nämlich gar nicht gewesen. Das Klima hat sich in historischer Zeit geändert – darauf haben wohl erst die ökologischen Probleme der Gegenwart den Blick gelenkt. Ein Wirtschafts- und Sozialhistoriker an der Universität Salzburg, hat jetzt eine „Umweltgeschichte der Frühen Neuzeit“ vorgelegt, bezogen auf Deutschland oder Mitteleuropa. > mehr
Eine Geschichte des Menschenhandels rund um den Indischen Ozean
Nordamerika und die Karibik exportierten Baumwolle, Rohrzucker und Rum nach Europa, die Europäer brachten Manufakturwaren und Feuerwaffen nach Afrika und tauschten sie dort gegen Sklaven ein, die sie nach Amerika verschifften, um Arbeitskräfte für die Plantagen zu liefern: Der "Dreieckshandel" über den Atlantik im 18. Jahrhundert – betrachtet vor allem als Sklavenhandel – gehört seit langem zu den klassischen Lehrstücken der historischen Wissenschaft. Dagegen ist der Menschenhandel rund um den Indischen Ozean bislang wenig beachtet worden. Ein Defizit, das Michael Mann, Südasien-Wissenschaftler an der Berliner Humboldt-Universität, jetzt mit seiner „Geschichte des Menschenhandels rund um den Indischen Ozean“ ausgleichen will. > mehr
Der Soziologe Hans Joas legt eine neue Genealogie der Menschenrechte vor
Hätte Senator John Bricker sich durchgesetzt, müssten manche politischen Diskussionen auf der internationalen Bühne der Gegenwart ganz anders ablaufen. Um 1950 war Bricker Vertreter seines Staates Ohio im US-Senat. Nachdem die Vereinten Nationen 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet hatten, versuchte er, mit einem Verfassungszusatz die Annahme durch die USA zu verhindern. Widerstand gegen diese Erklärung und ihre Durchsetzung gab es eben nicht nur in den sozialistischen Staaten und in der Dritten Welt, sondern auch in einem der Kernländer der „westlichen“ Kultur„ Der Soziologe Hans Joas hat jetzt eine neue Genealogie der Menschenrechte vorgelegt. > mehr
Schlaf und Schlaflosigkeit im "bürgerlichen" Zeitalter
Eine Wohltat der Natur oder eine Strafe Gottes für den Sündenfall unserer Ureltern, pure Zeitverschwendung oder ein Mittel, die Arbeitskraft zu steigern und das menschliche Leben zu verlängern? Der Schlaf lässt sich ganz unterschiedlich sehen und werten und ist im Laufe der Kulturgeschichte auch ganz unterschiedlich gesehen und gewertet worden. Die Medizinhistorikern Sonja Kinzler hat an der International University Bremen jetzt eine Studie über den „Schlafdiskurs im bürgerlichen Zeitalter“ vorgelegt, von der Aufklärung bis zum Ersten Weltkrieg. Oder, wissenschaftshistorisch ausgedrückt, bis zu dem Jenaer Neurologen Hans Berger, der in den 1920er Jahren das Elektroenzephalogramm entwickelte und die Schlafforschung damit auf eine neue Grundlage stellte. > mehr
Ausstellung in Paderborn über den hl. Franz von Assisi und den Franziskanerorden
„Du bist kein Mann von schöner Gestalt, kein Mann der Wissenschaft, du bist kein Adliger. Wie kommt es, dass gerade dir die ganze Welt nachläuft, anscheinend jedermann dich zu sehen und zu hören und dir zu gehorchen begehrt?“ So formulierte jene Legendensammlung, die unter dem Titel „Blümlein des hl. Franziskus“ in die Weltliteratur eingegangen ist, eine Frage, die bis heute aktuell geblieben ist: Was macht die Faszination aus, die Franz von Assisi seit fast acht Jahrhunderten ausübt? Eine Faszination, die selbst abseits der katholischen Kirche wirkt, auf Gläubige wie Ungläubige, Fromme wie Unfromme. Eine Ausstellung in Paderborn geht jetzt den Spuren des Franziskus und seiner Gründung, des Franziskanerordens, nach. > mehr
„Schlossallee“: Das klingt nach einer attraktiven Wohnlage – weiß schimmernde Häuser in gepflegten Gärten, mit Blick auf herrschaftliche Architektur ... Aber jeder Monopoly-Spieler weiß: Der Befehl „Rücke vor bis zur Schlossallee“ kann bedeuten, dass das Spiel bereits verloren ist, weil man die horrenden Mieten dort nicht bezahlen kann. Oder spätestens in zwei, drei Zügen verloren gehen wird, nachdem man auf die eigenen Grundstücke in der Bad- oder der Turmstraße Hypotheken aufnehmen musste und die mangels neuer Einnahmen nicht wird auslösen können. Ein Rückblick auf Geschichte und Vorgeschichte des Monopoly-Spiels. > mehr
„Wer weiß nicht, dass Betrug, Diebstahl, Raub, Streit, Tumult, Beleidigung, Empörung, Totschlag, Verrat und Giftmord aussterben würden, wenn das Geld erwürgt wäre?“ schrieb Thomas Morus 1516 in seiner „Utopia“, „Kein so schmählich Übel, wie des Geldes Wert, erwuchs den Menschen“, hatte beinahe zwei Jahrtausende zuvor Sophokles in seiner „Antigone“ gedichtet. Womöglich noch ausgeprägter als in Antike und früher Neuzeit war die Verurteilung des Geldes – im Grunde sogar des weltlichen Besitzes ganz allgemein, vor allem aber des in Gold und Silber gemünzten Geldes – im Mittelalter. Der französische Historiker Jacques Le Goff hat jetzt eine Geschichte des Geldes im Mittelalter vorgelegt. > mehr
„Geschichte ist in meiner Idealvorstellung ein vielstimmiger Chor“, schrieb der französische Historiker Fernand Braudel vor mehr als sechzig Jahren in seinem monumentalen Buch über die Mittelmeerwelt im späten 16. Jahrhundert. „Ein vielstimmiger Chor, natürlich mit dem Nachteil, dass die Stimmen dabei einander häufig überlagern. Nicht immer setzt sich eine als Solo durch und drängt die Begleitstimmen weit in den Hintergrund.“ Braudel hat die Aufmerksamkeit der Historiker auf den Umstand gelenkt, dass geographische Räume ihre Schicksale haben, selbst dann, wenn sie niemals eine politische, religiöse oder kulturelle Einheit bildeten. Zum Beispiel der Ostseeraum - eine „Zone fruchtbarer Austauschbeziehungen“, sagt Michael North, Historiker an der Universität Greifswald, in seiner jetzt erschienen „Geschichte der Ostsee“. > mehr
„Dresden war der Stachel im Fleisch der Miesepeter in Berlin.“ Eine neue Variante deutsch-deutscher Aversionen? Nein, der Satz findet sich in einer soeben erschienenen, durchaus ernsthaften Kulturgeschichte. Der Journalist und Gastronomiekritiker Erwin Seitz hat sie vorgelegt, sie ist sozusagen vom "Dresdner" Gesichtspunkt aus geschrieben. Es geht um die „Verfeinerung der Deutschen“, in der Hauptsache – der Autor hat sich gar nicht erst bemüht, seine Interessen zu verbergen – um Essen und Trinken. Der zitierte Satz bezieht sich auf das frühe 18. Jahrhundert, als das „angenehme, schöne und menschliche Leben“ viel eher in Sachsen unter Kurfürst August dem Starken zu Hause war als in Berlin oder Potsdam unter dem Soldatenkönig. > mehr
Als das Karussell der Ersatzreligionen seinen Anfang nahm
Was haben Lessing und Herder und Wieland, Lichtenberg und Claudius gemeinsam? Sie alle stammten aus protestantischen Pfarrhäusern. Und damit waren sie unter den deutschen Schriftstellern in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts längst nicht die einzigen. Auch Gellert, Lenz, Jean Paul und Hölderlin waren Söhne von Geistlichen. Die deutsche Literatur von der Aufklärung bis zum Anbruch der Romantik entstand großenteils als Werk von Pfarrerssöhnen, als Frucht der Bildung in protestantischen Pfarrhäusern. Eine Forschergruppe um die Germanisten der Universität Halle-Wittenberg hat diese Beobachtung aufgegriffen und unter verschiedenen Aspekten neu beleuchtet. > mehr
Afrikanische Kunst zu Besuch am Rhein: Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn präsentiert in einer großen Ausstellung Kunstwerke der Dogon aus Mali - Statuen und Masken aus Holz, Schmuckobjekte aus Kupfer, Bronze oder Eisen, kunstvoll verzierte Alltagsgegenstände wie Schlösser und Speichertüren ... Im Frühjahr war diese Ausstellung im Pariser Musée du quai Branly zu sehen; dort wurden die Dogon-Künstler als Teil einer Weltkunstgeschichte betrachtet, sozusagen in einer Reihe mit Phidias und Rembrandt. In Bonn wollen die Kuratoren den ästhetischen Blick mit der ethnologischen Wissenschaft zusammenbringen; die Kunst soll aus ihren Lebenszusammenhängen heraus verstanden werden. > mehr
Die Deichtorhallen Hamburg zeigen einen Streifzug durch die Welt der Wunder
„Etwa 15 Minuten nach 17 Uhr30 stellten meine Oma, meine Mutter und meine Schwester fest, dass die Gabel butterweich war und sich nach allen Seiten biegen ließ.“ Viele hundert solcher Zuschriften erreichten die Zeitungsredaktionen, nachdem der 28-jährige Zauberkünstler Uri Geller im Januar 1974 im Fernsehen aufgetreten war. In den Deichtorhallen Hamburg ist jetzt eine große Ausstellung zur Kulturgeschichte rund um das Wunderbare zu sehen. Da finden sich Bilder von den Wundern Christi im Neuen Testament neben dem Pokal der Fußballweltmeisterschaft 1954 („Das Wunder von Bern“), der Kessel, in dem bei „Asterix und Obelix gegen Caesar“ 1999 der Zaubertrank gebraut wurde, neben einer Raketenspitze der „Wunderwaffe“ V2. > mehr
Die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim präsentieren Kulturgeschichte rund um den menschlichen Schädel
Von der Punk-Kultur über Black metal bis zu den Piratenfilmen, von der Gothic scene über Motorradgangs bis zum FC St. Pauli – der Totenkopf ist aus der Populärkultur unserer Tage nicht wegzudenken. Die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim präsentieren jetzt ein umfassendes Panorama der Kulturgeschichte rund um Kopf und Schädel – von den Schrumpfköpfen und Totenschädel überseeischer Völker über die christliche Reliquienkunst bis zu der heute weltweit üblichen Kennzeichnung giftiger Stoffe und lebensgefährlicher Situationen mit einem Totenschädel und gekreuzten Knochen darunter. Und nicht nur „rund um“: Die Schau zeigt mehr als 300 „wirkliche“ Schädel, manche davon sozusagen „naturbelassen“, andere bearbeitet und reich verziert. > mehr
Vor 100 Jahren starb Wilhelm Dilthey, der Philosoph der Geisteswissenschaften
Wilhelm Dilthey, der Theoretiker der Geisteswissenschaften ... Man kann bezweifeln, ob der Augenblick günstig ist, an diesen Philosophen zu erinnern, der vor hundert Jahren, am 1. Oktober 1911, in Seis am Schlern in Südtirol starb. Wenn an den Universitäten wieder einmal Geldmittel gekürzt werden müssen, geraten als erste die sogenannten "Geisteswissenschaften" ins Visier. Seine Argumentation, um die Legitimität der Geisteswissenschaften in ihrer Konkurrenz mit den aufstrebenden Naturwissenschaften zu begründen, wird auch damals schon ein Abwehrkampf gewesen sein. > mehr
Die Zeit der Weltkriege - der Historiker H. A. Winkler legt die Fortsetzung seiner "Geschichte des Westens" vor
Das entscheidende Stichwort fällt gleich in der Einleitung: „Ausnahmezeit“. Der zweite Band seiner „Geschichte des Westens“, schreibt der Berliner Historiker Heinrich August Winkler, handele „von einer Ausnahmezeit: „Die Rolle Deutschlands war zwischen 1914 und 1945 so zentral, dass man die Zeit der beiden Weltkriege geradezu als das deutsche Kapitel in der Geschichte des Westens bezeichnen kann.“ Es waren Kriege nicht nur gegen politische und wirtschaftliche Konkurrenten, sondern gegen die politische Kultur des Westens, wie sie sich in den Revolutionen des späten 18. Jahrhunderts ausgebildet hatte - eine Auflehnung gegen das "normative Projekt des Westens". > mehr
Ob nun in China kritische Intellektuelle hinter Gefängnismauern verschwinden oder in irgendeinem islamischen Land Regimegegner von der Polizei liquidiert werden – die Dialoge auf internationaler Ebene laufen immer nach demselben Muster ab: Die Öffentlichkeit in den westlichen Ländern beklagt eine Verletzung der Menschenrechte, die Vertreter der angeschuldigten Länder erwidern unwirsch, Europäer und Amerikaner sollten endlich ihre kolonialistische Überheblichkeit ablegen und anerkennen, dass sie nur eine Kultur unter mehreren seien. Und – andere Kulturen, andere Sitten. Eine Tagung an der Universität Bremen befasste sich mit der Frage universal geltender Menschenrechte. > mehr
Deutsche Schulgeschichten vom Wilhelminismus bis heute
Manche werden sich noch erinnern: Im Juni 1969 hatte Bundeskanzler Kiesinger vor Delegierten des Bundeswehrverbandes seinen Wunsch geäußert, die Bundeswehr möge "eine große Schule der Nation für unsere jungen Leute" werden. Im Oktober konterte Kiesingers Nachfolger Willy Brandt in seiner Regierungserklärung mit dem Satz: "Die Schule der Nation ist die Schule." Schule und Militär ... Im wilhelminischen Kaiserreich war die Gemeinsamkeit beider Institutionen ein Lieblingsthema der politischen Propaganda gewesen; der Satz, die Siege 1866 gegen Österreich und 1870 gegen Frankreich seien nicht bloß militärischer Kraft zu verdanken, sondern vor allem dem preußischen Schulmeister, wurde wie ein Glaubensbekenntnis immer und immer wiederholt. Eine Germanistin und ein Politikwissenschaftler aus Hamburg haben jetzt einen literarisch-politischen Streifzug durch die deutsche Schulgeschichte zusammengestellt. > mehr
Mauern in der Weltgeschichte, von Assyrien bis Berlin
Die Mauer – pünktlich zum 20. Jahrestag ihres Falls hat eine Altorientalistin der Universität Würzburg eine Gruppe von Historikern versammelt, um der Rolle von Mauern in der Weltgeschichte nachzugehen. Schließlich ist die Berliner Mauer längst nicht die einzige, und ob sie die weltgeschichtlich bedeutendste war, darf man mit Blick auf den römischen Limes und die chinesische "Große Mauer" immerhin fragen. In einer Hinsicht, nämlich was den Zweck angeht, fördert der historische Vergleich aber sehr schnell Unvergleichbares zu Tage. In fast allen anderen Fällen, stellt die Initiatorin des Projekts, Astrid Nunn, fest, sollten Mauern Menschen davon abhalten, in ein fremdes Territorium einzudringen. > mehr
Kriminalität und Kriminalitätsbekämpfung in der Geschichte
Das Problem stellt sich uns jedes Mal, wenn wir in der Tageszeitung eine Statistik zur Kriminalitätsentwicklung lesen, etwa dass die Zahl der Verbrechen insgesamt letztes Jahr zurückgegangen sei oder die Menge der Eigentumsdelikte gestiegen. Ganz davon abgesehen, dass die Politiker solche Statistiken gern nach ihren aktuellen Interessen interpretieren - niemand kann zuverlässig sagen, ob sich in den Zahlen eine Realität widerspiegelt oder bloß das, was polizei- und gerichtsnotorisch geworden ist. Wie schwierig muss es da erst sein, über die Kriminalität etwa im Mittelalter oder in der Frühen Neuzeit etwas auszusagen? ein Historiker Schwerhoff von der Technischen Universität Dresden hat jetzt eine Einführung in die „Historische Kriminalitätsforschung“ vorgelegt. > mehr
Erst seit dem 19. Jahrhundert gilt die Entstehung von einfachem Leben als göttlicher Schöpfungsakt
Es ist beinahe schon reflexhaft: Wenn etwa vom Craig Venter Institute, das durch die erste vollständige Entschlüsselung des menschlichen Genoms bekannt wurde, neue Fortschritte gemeldet werden, finden sich auf den Titelseiten unserer Zeitungen, von der „Bild“ über die „Welt“ und den „Spiegel“ bis zur FAZ und zur „Zeit“, regelmäßig Überschriften wie „Schöpfung im Labor“ oder „Spielen die Forscher Gott?“. Und in den Kommentaren wird den Wissenschaftlern mit Berufung auf die Bibel dann gern vorgeworfen, dem Schöpfergott ins Handwerk pfuschen zu wollen. „Gott spielen“ ... Der Philosoph und Chemiker Joachim Schummer, Wissenschaftsforscher an der Universität Bielefeld, ist der Geschichte dieses Vorwurf gegen die „Synthetische Biologie“ nachgegangen. > mehr
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
scienzz-partner
... LEUTE in scienzz
03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
wissenswert
17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr