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29.08.2010 - KULTURGESCHICHTE

Von Adam und Eva zu den Gartenzwergen

Eine Kulturgeschichte der Träume von Arkadien und vom Paradies

Wie schön doch alles sein könnte, wenn ... ja wenn unsere Ureltern Adam und Eva sich nicht durch die Schlange hätten verführen lassen und weiter im Paradies hätten leben dürfen. So oder so ähnlich klagt die Menschheit seit Jahrtausenden. Der Traum vom Garten Eden ... Die Kulturwissenschaftler der Freien Universität Berlin haben einen Kreis von Forschern versammelt, um die Wandlungen dieser Idee des Gartens aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. > mehr

20.07.2010 - GESCHICHTE

Als Mehrheit noch keine "Mehrheit" sein musste

Wahlen von der Antike bis zur frühen Neuzeit

„Mehrheit ist Mehrheit“, sagen Politiker gern, wenn sie sich in der Abstimmung knapp durchgesetzt haben. Und dem fügen sich dann in aller Regel auch die Unterlegenen, schimpfen allenfalls, dass die anderen zwar die Dümmeren, aber leider auch die „Mehreren“ seien. Aber der uns so selbstverständliche Grundsatz, dass aus der bloßen Mehrheit – und eben aus nichts anderem als aus der ordnungsgemäß festgestellten Mehrheit – Legitimität folgen soll, war vielen früheren Jahrhunderten unbekannt. Wissenschaftler eines Sonderforschungsbereichs an der Universität Münster haben sich mit Wahlverfahren in Antike, Mittelalter und früher Neuzeit befasst. > mehr

21.06.2010 - LITERATURWISSENSCHAFT

Fußball als Lebenschiffre

Sport und Literatur - zwei keineswegs unvereinbare Welten

"Der Tormann überlegt, in welche Richtung der andere schießen wird. Wenn er den Schützen kennt, weiß er, welche Ecke er sich in der Regel aussucht. Möglicherweise rechnet aber auch der Elfmeterschütze damit, dass der Tormann sich das überlegt. Also überlegt sich der Tormann weiter, dass der Ball heute einmal in die andere Ecke kommt ..." Literaturfreunde werden es längst bemerkt haben: Diese Sätze stammen nicht aus irgendeiner Fußballreportage, sondern aus einem der Erfolgsbücher der deutschen Nachkriegsliteratur, aus Peter Handkes Erzählung "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter". Zur Fußballweltmeisterschaft ein Blick auf das manchmal recht schwierige Verhältnis zwischen Sport und Literatur. > mehr

06.06.2010 - KULTURGESCHICHTE

Wider den visuellen Analphebetismus

Der Kulturhistoriker Peter Burke über Bilder als historische Quellen

Bilder als historische Quellen, als "Augenzeugen“, sozusagen – Peter Burke, Kulturhistoriker am Emmanuel College in Cambridge, hat als Summe langjähriger Arbeit in der Geschichtswissenschaft eine ausführliche Reflexion dieses Themas vorgelegt. Unvermeidlich haben es Historiker außer mit schriftlichen und mündlichen Texten eben auch mit Bildern zu tun, bewegten wie unbewegten. Aber, stellt Burke fest, "will man Bilder zuverlässig und effizient als Beweismittel benutzen, muss man sich – wie bei anderen Quellen auch – ihrer Schwächen bewusst sein“. > mehr

27.05.2010 - ANTISEMITISMUSFORSCHUNG

Gottlosigkeit und Menschenhass

Spurensuche nach dem Antisemitismus in der Antike

Manchmal wirkt die Geschichte der alten Kulturen doch sehr gegenwärtig. Als der syrische König Antiochos VII. Sidetes im Jahr 134 vor Christus, berichtet der Historiker Diodorus Siculus, Jerusalem belagerte, legten ihm seine Ratgeber nahe, nicht nur „die Stadt im Sturm zu nehmen“, sondern auch „das Geschlecht der Juden ganz zu vernichten“. Begründung: „Allein die Juden unter allen Völkern schlössen sich aus vom Umgang mit jedem anderen Volk und sähen sie alle als ihre Feinde an.“ Antisemitismus in der Antike ... Ein Judaist an der Universität Princeton hat die griechischen und römischen Quellen einer ausführlichen Analyse unterzogen, einer Anregung von Theodor Mommsen folgend: Dr Judenhass und die Judenhetzen seien so alt wie die Diaspora selbst. > mehr

15.05.2010 - KUNSTGESCHICHTE

Am Angelhaken der Schönheit

Vor 500 Jahren starb der Maler Sandro Botticelli

Im Februar des Jahres 1497 ließ der Dominikanermönch Girolamo Savonarola in Florenz einen Scheiterhaufen errichten, um alles zu verbrennen, was als unchristlicher Luxus gelten konnte: Schmuck, Spiegel, Bilder, Bücher, Musikinstrumente, Spielkarten usw. usf. Der Maler Sandro Botticelli, so ist bis heute in populären Darstellungen zur italienischen Frührenaissance zu lesen, warf mit eigener Hand einige seiner Bilder ins Feuer. Nicht zuletzt wegen dieser Geschichte gehört Botticelli, der vor 500 Jahren verstarb, zu den meistumrätselten Figuren der gesamten Kunstgeschichte. > mehr

21.04.2010 - KLIMAGESCHICHTE

Hungersnot und Hexenwahn

Ein Blick auf die Forschungsgeschichte zur "Kleinen Eiszeit" seit dem späten Mittelalter

Grönland, die größte Insel der Welt ... Was an diesem Land eigentlich „grün“ sein soll, weiß niemand so recht zu sagen. Aber im frühen und hohen Mittelalter war Grönland tatsächlich viel „grüner“ als heute. Im 14. Jahrhundert ging es damit jedoch langsam zu Ende, es folgte eine „kleine Eiszeit“. Der Kulturwissenschaftler Franz Mauelshagen hat nun einen Forschungsbericht zu diesem Phänomen „Kleine Eiszeit“ vorgelegt. Oder, wie der Titel besagt, eine „Klimageschichte der Neuzeit“. > mehr

24.03.2010 - KULTURGESCHICHTE

Die Insel der Liebesgöttin

Zypern-Ausstellung im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

Zeigt mir eure Vergangenheit, und ich sage euch, wer ihr seid – das ist das Motto, wenn Nationen eingeladen sind, ihre Kunst- und Kulturschätze in den Museen ferner Länder zu präsentieren. Zum fünfzigsten Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der Republik Zypern ist jetzt im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim eine große Ausstellung über die "Insel der Aphrodite" zu sehen. Zeugnisse eines geteilten Landes. „Es handelt sich", so der Präsident der Republik im seinem Grußwort zum Katalog, "um ein uraltes kulturelles Erbe, das riesige Schäden erlitten hat und in den Gebieten, die seit 1974 der Militärherrschaft der Türkei unterliegen, weiterhin zerstört wird." > mehr

19.03.2010 - KULTURGESCHICHTE

Getreue Bilder unseres Lebens und Sterbens

Ein Blick auf die mittelalterliche Tier- und Naturkunde

„Im Buch der Natur lesen“: eine alte Redensart, bei der wir uns nicht sonderlich viel denken. Mit unserer naturwissenschaftlichen Vorbildung käme es uns gar nicht in den Sinn, Naturphänomene ernsthaft mit den Lettern in einem Buch vergleichen zu wollen. Im Mittelalter war das noch ganz anders. „Die gesamte Schöpfung der Welt“, schrieb um 1200 ein Zisterziensermönch, „ist für uns gleichsam ein Buch und ein Bild und ein Spiegel, ist ein getreues Zeichen unseres Lebens, unseres Todes, unseres Zustands und unseres Schicksals.“ Die Mediävisten der Universität Mainz haben einen Ausschnitt aus der mittelalterlichen Naturkunde, die Lehre von den Tieren, aufgearbeitet. > mehr

11.03.2010 - KUNSTGESCHICHTE

Abschied von einem übermächtigen Moses

Michelangelos Juliusgrab vor und nach der Restaurierung

Millionen von Rombesuchern standen schon vor Michelangelos Grabmal für Papst Julius II. in der Kirche San Pietro in Vincoli; aber wahrscheinlich haben die allermeisten von ihnen den toten Kirchenfürsten bloß beiläufig zur Kenntnis genommen. Alle Aufmerksamkeit gilt der Statue ein paar Meter tiefer, dem "Moses". Der Intention des Künstlers entspricht dieser Akzent aber nicht so ganz. Erst 1818 wurde der Moses aus seiner Nische heraus weiter nach vorn gerückt und auf einen bedeutend höheren Sockel gesetzt. Inzwischen ist der ursprüngliche Zustaad wieder hergestellt. Eine Münsteraner Kunsthistorikerin hat die verwickelte Geschichte des Grabmals nachgezeichnet. > mehr

07.03.2010 - KULTURGESCHICHTE

Rund um einen Mordfall

Das Revier im Mittelalter - die Ausstellung "AufRuhr 1225" in Herne

Rauchende Schlote, staubige Halden, Dreck und Fördertürme – es geht um das Ruhrgebiet, worum denn sonst? Inzwischen hat sich freilich herumgesprochen, dass die Region einen rasanten Wandel durchmacht. Unter der Überschrift „Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010“ feiert „das Revier“ in diesem Jahr sein neues Image. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat das Großereignis zum Anlass genommen, mit der Ausstellung "AufRuhr 1225!", in jene Epoche zurückzublicken, in der die Weichen gestellt wurden für die politische Entwicklung der Region, das hohe Mittelalter. > mehr

05.03.2010 - KULTURGESCHICHTE

Byzanz - so nach und doch so fremd

Bilanz von tausend Jahren Kunst und Kultur in der Ausstellungshalle Bonn

"Eine tausendjährige Reihe von fortwährenden Verbrechen, Schwächen, Niederträchtigkeiten und Charakterlosigkeit, das schauderhafteste und deswegen uninteressanteste Bild." Hegels vernichtendes Urteil über das Byzantinische Reich entspricht sicherlich nicht dem, was das historisch interessierte Publikum von heute denkt. Aber es fällt uns schwer, dem Phänomen "Byzanz" gerecht zu werden. Diese Kultur ist uns fremd geworden – viel fremder als das gleichzeitige Mittelalter in Westeuropa, in dem wir doch Ansätze für die Neuzeit zu erkennen glauben. Eine Gelegenheit, unser Urteil zu korrigieren, bietet jetzt die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn mit über 500 Exponaten aus aller Welt. > mehr

25.02.2010 - TECHNIKGESCHICHTE

"... bis zu den staunenswürdigsten Maschinen"

Ein Blick auf Entwicklung und Stand der technikhistorischen Forschung

Technikgeschichte – es wird kaum eine andere Spezialdisziplin geben, die sich in unserem Wissenschaftsbetrieb so schwer tut. Historiker verstehen nicht unbedingt viel von Technik, und Techniker interessieren sich vermutlich mehr für gegenwärtig oder zukünftig anstehende Fragen als für die Vergangenheit. Aber es ist doch gar nicht zu bezweifeln, dass die Fähigkeiten des Menschen, seine Umwelt zu gestalten und umzugestalten, den Geschichtsverlauf ganz wesentlich geprägt haben, angefangen bei der Beherrschung des Feuers. > mehr

19.02.2010 - RELIGIONSGESCHICHTE

Mit dem Löffel das Meer ausschöpfen

Ein Blick auf zweitausend Jahre Theologie des Heiligen Geistes

„Geist“ - dieser Begriff stammt, wie alle grundlegenden Begriffe des abendländischen Denkens, aus der griechischen Philosophie einerseits, dem Bibeltext andererseits. Eine Reihe von Theologen hat sich zusammengetab, um die Geschichte des Begriffs „Geist“ in den letzten zweitausend Jahren in einigen Stationen näher zu beleuchten. Genauer: den theologischen Teil dieser Begriffsgeschichte. Denn die Diskussion verlief in zwei Strängen, die sich freilich immer wieder ineinander verschlungen haben: einerseits als eine mit philosophischen Konzepten arbeitende Theologie, andererseits als eine von theologischen Fragestellungen motivierte Philosophie. > mehr

09.02.2010 - FILMGESCHICHTE

Dabei sein, wie Geschichte gemacht wird

Hollywoods Träumereien vom alten Rom

„In weniger als zehn Jahren“, prophezeite vor fast einem Jahrhundert der Filmregisseur David W. Griffith, „wird die Zeit da sein, wo die Kinder in den öffentlichen Schulen praktisch alles durch Filme beigebracht bekommen. Man wird einfach dabei sein, wie Geschichte gemacht wird.“ Man kann über die Naivität, mit der Griffith auf die dokumentarische Objektivität von Spielfilmen vertraute, den Kopf schütteln. Aber tatsächlich ist unser Bild von der Geschichte, bewusst oder unbewusst, viel mehr durch historische oder pseudohistorische Filme geprägt, als durch wissenschaftliche Bücher. Ein schmaler Grat zwischen künstlerischer Freiheit und historischer Verfälschung. > mehr

02.02.2010 - KULTURGESCHICHTE

Dinge, die unser Leben ausmachen

Zur Geschichte der Alltagsgegenstände

„Dinggeschichte“: Das ist ein neues Zauberwort in den Kulturwissenschaften. Kulturhistoriker aus Deutschland und Amerika haben jetzt eine Sammlung von Beiträgen zur Geschichte solcher Alltagsgegenstände vorgelegt: Studien zum Beispiel über die Tupperware, die Nähmaschine, das Korsett usw. usf. Vielleicht ist es ja mehr als bloß eine Legende, dass „die Amerikaner“ zu den materiellen Dingen ein unbefangeneres, handfesteres Verhältnis haben als die deutsche Geisteswelt mit ihrer traditionellen Orientierung an Werten und Worten. Zumindest bezog sich Präsident Barack Obama bei seiner Antrittsrede im Januar 2009 positiv auf diesen nationalen Mythos. > mehr

27.01.2010 - WISSENSCHAFTSGESCHICHTE

Die Gürtelbeschläge der alten Germanen

Über das problematische Verhältnis von Archäologie, Geschichtsschreibung und Politik

Wenn interessierte Laien eine Ausgrabungsstätte besichtigen, dann stellen sie immer wieder zwei Fragen: erstens, ob man schon Gold oder andere Schätze gefunden habe, und zweitens, um wen es sich bei den Menschen, die dort gelebt haben und bestattet wurden, denn gehandelt habe, um Germanen, Römer, Kelten, Slawen? Mit ihren Lösungsversuchen finden sich die Wissenschaftler dann auch gleich auf politischen Minenfeldern wieder. Eine Dresdner Forschergruppe hat das schwierige Dreiecksverhältnis zwischen Archäologie, Geschichtsschreibung und Politik unter die Lupe genommen. > mehr

21.01.2010 - RECHTSGESCHICHTE

Sünden wider die Natur

Über die Geschichte der Strafbarkeit von Sodomie

„Der Mann ist ein Schwein und gehört zur Infanterie“, soll König Friedrich II. von Preußen gesagt haben, als man ihm meldete, ein Kavallerist habe sich sexuell an einer Stute vergangen. Welch ein Glück für den Delinquenten, dass Preußen damals noch kein Rechtsstaat war! Sonst hätten die Gerichte nicht anders gekonnt, als die gesetzlich vorgesehene Strafe, Verbrennung bei lebendigem Leibe, zu verhängen. Wahrscheinlich gibt es keinen anderen Sachverhalt, bei dem die juristischen Beurteilungen derart radikal gewechselt haben. Ein Tübinger Rechtshistoriker hat die Geschichte der Strafbarkeit von Sodomie einer Analyse unterzogen. > mehr

18.01.2010 - MUSIKGESCHICHTE

Die Kunst und die Macht des Geldes

Ein lesbarer Querschnitt durch Richard Wagners theoretische Schriften

Mozarts Bäsle-Briefe mit ihrer ungekünstelten Ausdrucksweise werden immer wieder gern gelesen, gehören beinahe zu den Klassikern der Weltliteratur. Aber in der Regel ist unser Bedürfnis, in den Schriften klassischer Komponisten zu lesen, doch begrenzt. Erst recht dann, wenn diese Schriften so schwer lesbar sind wie im Falle Richard Wagner. "Verschwommen und steif“, seufzte Thomas Mann; "wie mit Reißzwecken gespickt, unverdaulicher Brei, Kanzleiprosa“, urteilte Martin Gregor-Dellin. Ein Freizeitwagnerianer hat Wagners umfangreiches theoretisches Schrifttum jetzt in einem einzigen Band von gerade einmal dreihundert Seiten "bearbeitet“, zusammengefasst und in aller Vorsicht auch kommentiert. > mehr

11.01.2010 - RELIGIONSGESCHICHTE

"Was die Menschheit benötigt, ist die Inquisition"

Ein Rückblick auf den Modernismustreit in der katholischen Kirche vor hundert Jahren

„Modernismus“ – heutzutage denken dabei viele Leser vermutlich eher an eine Kunstepoche, den Jugendstil. Aber um 1900 war „Modernismus“ in der katholischen Kirche ein Sammelwort für alle Phänomene des modernen Denkens, die – zu Recht oder zu Unrecht – als Bedrohung wahrgenommen wurden, von Demokratie und Liberalismus über idealistische und materialistische Richtungen der Philosophie bis zum Fortschrittsglauben der Zeit und zum weltanschaulichen Pluralismus. Im September 1910 forderte ein päpstliches Dekret allen Geistlichen den sogenannten "Antimodernisteneid" ab. Ein Münchner Theologieprofessor hat einen Rückblick auf diesen Modernismusstreit vorgelegt. > mehr



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kurz gemeldet

Die EU-Kommission erwägt, den Mitgliedsstaaten freie Hand für Verbot oder Zulassung des Anbaus genetisch manipulierter Pflanzen zu geben. Dies teilte die Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel in Brüssel mit.

Amerikanische Ärzte glauben, ei- nem Impfstoff gegen AIDS näher gekommen zu sein. Sie modifizierten ein menschliches Protein, das in abgewandelter Form auch bei Nachtaffen vorkommt und die Ausbreitung des HI-Virus bremst, derart, dass es die gleiche hemmende Wirkung entwickelt.

Ab sofort soll die Meteorologische Organisation der UNO (WMO), ein weltumspannendes Informationssystem über Klimadaten aufbauen. Dies beschloss die Weltklimakonferenz der WMO in Genf.

Die Spucke einer südamerikani- schen Zeckenart könnte die Krebsbe- kämpfung revolutionieren. Ärzte vom Butantan-Institut in Sao Paulo stellten fest, dass die Spucke Krebszellen abtötet.

Bei geschlossener Schneedecke fressen Kohlmeisen Zwergfledermäuse, die sich im Winterschlaf befinden. Diese flexible Anpassung an das Futterangebot haben Max-Planck-Ornithologen in einer Höhle in Ungarn beobachtet. Sobald anderes Futter verfügbar war, verloren die Meisen ihr Interesse an den Fledermäusen.

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28.08.2009 - ÖKOLOGIE

Ökonomie für den Naturschutz

Wissenschaftler und das Bundesamt für Naturschutz fordern ökonomische Wertung ökologischer Leistungen. > mehr

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Gesichter der Goethezeit > mehr

Ungleiche Geschwister - Philosophie und Religion > mehr

Klassische Denker der Politik und Soziologie
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Das Papsttum - Glanz und Elend einer zweitausend- jährigen Geschichte
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Charles Darwin und der Streit um die Evolutions- theorie > mehr

Bilder, Worte, Wirklich- keiten > mehr


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kurz gemeldet

Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.

Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.

Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.

Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.

In einem erloschenen Vulkan auf  der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.

Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.

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03.08.2009 - MATHEMATIK
Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin

 "Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr

wissenswert

17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE

EVIDENCE
how do we know what we know?

"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr


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