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16.04.2011 - ENERGIEPOLITIK

Klimaschutz auf dem Holzweg

Konzerne betreiben Zufeuerung von Holz als billige Alternative zum Kauf von CO2-Zertifikaten

In Berlin plant der Energieversorger Vattenfall drei neue Biomassekraftwerke zu errichten. Der enorme Holzbedarf soll laut Vattenfall auch durch Tropenholz von Gummibäumen aus Liberia gedeckt werden, und das obwohl dort akuter Brennholzmangel herrscht. Kritiker sehen darin den Versuch durch eine verstärkte Verfeuerung von Biomasse den Zukauf von CO2-Lizenzen zu verringern. Dies wird zur Zeit auch von anderen Unternehmen mit Kohlekraftwerken überlegt oder bereits betrieben. Denn die großen Kraftwerksbetreiber müssen zunehmend mehr CO2-Zertifikate zu immer höheren Preisen auf dem EU-Emissionsmarkt erwerben. > mehr

18.06.2009 - KLIMAPOLITIK

Nicht-Handeln ist nicht zu entschuldigen

Klimawissenschaftler zum gegenwärtigen Stand der Klima- und Klimafolgenforschung

Wichtige Klimaindikatoren wie die globale Durchschnittstemperatur, der Meeresspiegelanstieg und Extremwetter-Ereignisse bewegen sich bereits außerhalb der Muster natürlicher Variabilität, innerhalb derer sich die moderne Gesellschaft und Wirtschaft entwickelt haben. Das geht aus einem Bericht hervor, den führende Klimawissenschaftler in Vorbereitung der Weltklimakonferenz in Kopenhagen im Dezember vorstellten. Die Übersicht über aktuelle Forschungsergebnisse zum Klimawandel wurde dem dänischen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen, dem Gastgeber der Weltklimakonferenz, übergeben. > mehr

18.07.2008 - WISSENSCHAFTSJOURNALISMUS

Affären, Weissagungen, explodierende Mikrowellen

Wissenschaft und Öffentlichkeit, ein schwieriges Verhältnis

Wenn die beiden Moderatoren von „Clever“, der „Show, die Wissen schafft“, irgendwann demnächst ihre Memoiren schreiben – welchen Titel werden sie sich einfallen lassen? Vielleicht „Hundert Methoden, eine Mikrowelle zur Explosion zu bringen“? Gewiss, nur ein Running gag, aber nicht untypisch für das Bemühen, der Wissenschaft öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften hat das aktuelle Heft ihres Magazins „Gegenworte“ dem Thema gewidmet, Überschrift: „Wissen schafft Publikum“. > mehr

05.12.2007 - KLIMAFORSCHUNG

Eine globale Super-Aufgabe

Zehn Jahre nach dem Kyoto-Protokoll

1995 wiesen Klimaforscher der Max-Planck-Gesellschaft zum ersten Mal nach, dass der Mensch die globale Erwärmung beeinflusst. Vor genau zehn Jahren unterzeichneten die Vereinten Nationen das Protokoll von Kyoto. Damit verpflichteten sich die Industrieländer, ihren Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren. In dieser Woche verhandeln die Staaten der UN auf Bali über Strategien für die Jahre nach 2012. Dann wird das Kyoto-Protokoll nicht mehr verbindlich sein. Kann es dabei als Vorbild dienen - oder war es ein Misserfolg? > mehr

27.11.2007 - KOMMUNIKATION

Hochglanzbilder der Macht

Spitzenpolitiker und ihre visuelle Selbstinszenierung

Nicht nur mit Worten und Taten muss ein Spitzenpolitiker in der Medien-Demokratie überzeugen. Bilder gehören ebenso so sehr zum unverzichtbaren Instrumentarium der Selbstdarstellung von Politikern, dass der Münchner Politikwissenschaftler Wilhelm Hofmann schon eine starke Tendenz zur "visuellen Politik" konstatiert. Ein Blick auf die "Bilder der Macht" und deren Tücken. > mehr

07.05.2007 - WISSENSCHAFTSPOLITIK

Putins Hand erreicht die Wissenschaft

Die Beschneidung wissenschaftlicher Freiheiten in Russland

Präsident Putin regelt nicht nur den Gashahn. Seit Dezember 2006 hat er auch die russische Akademie der Wissenschaften unter Kontrolle. Russlands Wissenschaft gewinnt dadurch zwar eine ansehnliche Summe Geld - ihre Freiheit dagegen hat sie damit definitiv verloren. > mehr

03.04.2007 - WISSENSCHAFTSJAHR

Geist, Sprache, Geschichte, Kultur, was auch immer

Ein Ministerium und sein aktuelles Wissenschaftsjahr

2007 ist das "Jahr der Geisteswissenschaften", so hat es das Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufen. Eine Pflichtübung, nach einem halben Dutzend Jahren für einzelne naturwissenschaftliche Disziplinen? Und was meint das Ministerium eigentlich mit dem Wort "Geisteswissenschaften"? Steht dahinter eine Wissenschaftstheorie oder bloß der Einfall einer Public-relations-Agentur? > mehr

14.03.2007 - OSTASIENPOLITIK

"Der Klaustrophobie den Boden entziehen"

Nordkorea in der Sackgasse - Interview mit dem Berliner Ostasien-Wissenschaftler Werner Pfennig

Seit Nordkorea seine Zugehörigkeit zum Club der Atomwaffen-Mächte reklamiert, zieht die Außenpolitik des Regimes in Pyöngyang wieder die Aufmerksamkeit der Welt auf sich. Nordkorea selbst bleibt jedoch das abgeschlossenste Land auf diesem Globus. Wir befragten einen Ostasien-Wissenschaftler der FU Berlin, wie die politische Elite Nordkoreas sich die Zukunft ihres Staates in einer sich immer mehr vernetzenden Welt vorstellt. > mehr

30.11.2006 - KOMMUNIKATION

Prekäre Wortspiele

oder: Wo ist bloß die Unterschicht geblieben?

Selten sorgen wissenschaftliche Studien für einen Aufschrei in der Bevölkerung. Zu dieser zweifelhaften Ehre kam im Oktober eine Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem an sich unverfänglichen Titel „Gesellschaft im Reformprozess“. Ein neues Gespenst geht um in Europa, nämlich das so genannte „Prekariat“. Michael Klemm denkt über Schlagwörter des aktuellen politischen Diskurses nach. > mehr

29.09.2006 - WISSENSCHAFTSPOLITIK

Masterplan der europäischen Forschungsförderung

Das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU startet am 1. Januar

Die ersten Ausschreibungen sind innerhalb des nächsten halben Jahres zu erwarten: Am 1. Januar 2007 startet das 7. Forschungsrahmenprogramm (FRP), das bis 2013 annähernd so viel europäische Forschungsfördermittel zur Verfügung stellen wird, wie seit Beginn der europäischen Forschungsförderung vor über zwanzig Jahren geflossen sind: mehr als 50 Milliarden Euro! > mehr

09.08.2006 - KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT

Problemlösende Wortbildung

Was Bären, Schüler und Fußballfans gemeinsam haben (sollen)

Politische Kommunikation ist zu einem guten Teil auch semantische Arbeit, Kampf um und Spiel mit Wörtern. In zahlreichen und höchst unterschiedlichen Diskursen sprießen zurzeit die "Problem"gruppen, werden nicht nur Bären, sondern auch Menschen als Probleme bezeichnet und entsprechend ausgegrenzt. > mehr

07.07.2006 - GESCHICHTE

Flurbereinigung im Westen

Vor 200 Jahren wurde der Rheinbund gegründet

Es war eine kurzlebige Einrichtung, kurzlebig selbst nach den Maßstäben deutscher Geschichte. Der Rheinbund, den Kaiser Napoleon vor 200 Jahren als Gegengewicht gegen die beiden größeren deutschen Staaten im Osten, Österreich und Preußen, ins Leben rief, hielt gerade einmal sieben Jahre. Aber vieles daran prägt die Bundesrepublik Deutschland und ihre Länder bis heute. > mehr

20.06.2006 - POLITIKWISSENSCHAFT

Die unendliche Hauptstadtfrage

Kaum Umdenken 15 Jahre nach der Entscheidung

Der Hauptstadtbeschluss des Deutschen Bundestages 1991 kam nach leidenschaftlichen Auseinandersetzungen als Kompromiss zustande, der Bonn sechs Ministerien mit einem sogenannten Dienstsitz belies. Auch 15 Jahre danach sind die Gräben zwischen den Lagern tief und kaum überwindbar. Ein Totalumzug nach Berlin ist immer noch nicht möglich, stellte ein Bonner Politologe fest. > mehr

16.05.2006 - POLITISCHE THEORIE

Sokrates gegen die Tyrannei der Mehrheit

Zum Geburtstag des englischen Philosophen John Stuart Mill

"Es ist besser, ein unbefriedigtes menschliches Wesen als ein befriedigtes Schwein zu sein, besser ein unbefriedigter Sokrates als ein befriedigter Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen." Der englische Philosoph John Stuart Mill, der am 20. Mai 200 Jahre alt geworden wäre. Mit seinem Buch "On Liberty" gilt Mill als der einflussreichste englische Theoretiker des Liberalismus im 19. Jahrhundert. > mehr

22.10.2004 - SOZIALGESCHICHTE

Die Prediger warnten: Reichtum gefährdet das Seelenheil

Die Sozialfürsorge in vormodernen Zeiten

Im Mittelalter und bis in die frühe Neuzeit hinein gehörte Armut ganz selbstverständlich zum Leben der unteren Bevölkerungsschichten, Sozialstaat und Sozialpolitik waren noch nicht "erfunden". Die Kirche sah es jedoch als ihre Aufgabe an, auch weltliche Güter umzuverteilen - solange bis im 15., 16. Jahrhundert der Gedanke aufkam, eher Arbeitszwang anzuwenden als mildtätige Almosen. > mehr

03.04.2006 - EUROPA-POLITIK

Der Westen, Osteuropa und die Türkei

Ein französischer Philosoph zu den Grenzen Europas

Gehört die Türkei zu Europa? Sollte sie irgendwann demnächst der Europäischen Union angehören? Bei dieser Frage reden die einen von Wirtschaftsinteressen und Geostrategie, die anderen von Unterschieden der Religion. Ein französischer Philosoph fragt, was das eigentlich ist, Europa oder die abendländische Zivilisation oder der Westen. Wo liegen demnach die Grenzen, die sich eine Europäische Union bei ihrer Erweiterung nach Osten und Südosten sinnvoll setzen kann, soll, muss? > mehr

28.03.2006 - POLITIK

Leidvolle Vergangenheit, schwierige Gegenwart

Weißrussland - die unbekannte Nation im Osten

Machtkampf in Weißrussland, vielleicht dem von der Weltöffentlichkeit bislang am wenigsten beachteten Land Europas. Die Hauptstadt Minsk, 1007 zum ersten Mal erwähnt, kann demnächst ihre Jahrtausendfeier begehen, aber zwischen Kiew und Litauen, Polen und Russland hatte die Region wenig Gelegenheit, eine historische Identität zu entwickeln. > mehr

16.03.2006 - GENFOOD

Koexistenzfrage bleibt offen

Forscher plädieren für Grenzwert von 0,5 Prozent GVO-Anteil im Saatgut

Die Debatte über gentechnisch veränderte Organismen in Saatgut, Pflanzen und Lebensmitteln bleibt in der EU kontrovers. Ende Februar hat die Gemeinsame Forschungsstelle der EU-Kommission einen Bericht über die Koexistenz von gentechnisch veränderten und herkömmlichen Kulturen und Saaten veröffentlicht. Danach könne ein Anteil von 0,5 Prozent genmanipulierter Bestandteile im Saatgut ausreichen, um den Grenzwert von 0,9 Prozent GVO in Lebens- und Futtermitteln einzuhalten. > mehr

06.02.2006 - ETHIK

Das autonome Individuum

Zwischen Lebenspflicht und Versicherungsfinanzen - zwei Jahrtausende Diskurs über "freiwilliges" Sterben

Umfragen zufolge spricht sich die Mehrheit der Bürger in Deutschland dafür aus, aktive direkte Sterbehilfe in Extremfällen von Strafandrohung zu befeien. Ein Viertel der Befragten fordert, dass der Wille des Betroffenen für sich allein ein hinreichendes Kriterium abgibt. Ebenfalls ein Viertel will diese "Hilfe" selbst dann erlaubt sehen, wenn der Patient nicht mehr in der Lage ist, einen eigenen Willen kundzutun. Wir blicken zurück auf zweieinhalb Jahrtausende Diskussion. > mehr

03.02.2006 - TOLERANZ

Karikierte Propheten - gekränkte Gläubige

Aus der Kulturgeschichte von Blasphemie und Intoleranz

"Stop, stop, die Jungfrauen sind aus!", ruft der Prophet den Selbstmordattentätern an der Paradiesespforte zu. Eine Anspielung des dänischen Karikaturisten Julius auf die Jungfrauen, die dem muslimischen Märtyrer im Koran als himmlischer Lohn verheißen werden. Aus Anlass der Aufregung um die Karikaturen in "Jyllands Posten" blicken wir zurück auf die Kulturgeschichte der religiösen Kränkung. > mehr



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