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kultur

01.09.2010 - RELIGIONSGESCHICHTE

Eine Insel der Wahrheit im Meere des Irrtums

Vor 100 Jahren führte die katholische Kirche den Antimodernisteneid ein

Am 1. September 1910 verkündete Papst Pius X., von allen Klerikern der katholischen Kirche sei nunmehr ein Eid zu verlangen: "Ich nehme an alles und jedes Einzelne, was vom irrtumslosen Lehramt der Kirche bestimmt, aufgestellt und erklärt ist, besonders die Hauptstücke ihrer Lehre, die unmittelbar den Irrtümern der Gegenwart entgegen sind." "Modernismus", das war der Inbegriff aller Phänomene des modernen Denkens, die – zu Recht oder zu Unrecht – als Bedrohung des Glaubens wahrgenommen wurden: von der kritisch-historischen Bibelwissenschaft über die zeitgenössische Philosophie bis zum weltanschaulichen Pluralismus. > mehr

24.08.2010 - GESCHICHTE

Als das Haupt der Welt abgeschlagen wurde

Vor 1.600 Jahren plünderten die Westgoten Rom

Am 24. August 410 wurde Rom von den Westgoten unter ihrem König Alarich besetzt und drei Tage lang geplündert. Das „Haupt der Welt“ sei abgeschlagen, klagte der Kirchenvater Hieronymus in einem Brief. Ein Weltuntergang – in den Augen der Zeitgenossen viel sinnfälliger als die Absetzung des letzten Kaisers Romulus Augustulus zwei Generationen später, die in den Geschichtsbüchern bis heute gern als Epochengrenze angenommen wird. Zum eintausendsechshundertsten Jahrestag ein Blick auf die Katastrophe und ihre Folgen. > mehr

13.08.2010 - TOURISMUS

"Wer ist der Bürgermeister von Oberwesel?"

Die Entstehung des Massentourismus am Mittelrhein

Die Begeisterung für die Rheinlandschaft ist keineswegs so selbstverständlich, wie man meinen könnte – schließlich sind wir seit Jahrzehnten gewöhnt, dass Touristen aus Übersee in großer Zahl an die Loreley strömen und dort ihr „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ schmettern. ein Historiker an der Universität Mainz hat die Entstehung des Tourismus am Mittelrhein und seine Entwicklung zum Massenphänomen nachgezeichnet. Seinen formellen Höhepunkt fand das Phänomen „Rheintourismus“ erst 2002, als die UNESCO das gesamte obere Mittelrheintal von Bingen bis Koblenz in die Liste des Weltkulturerbes aufnahm. > mehr

25.07.2010 - RELIGIONSGESCHICHTE

Eine Insel der Toleranz in den Glaubenskämpfen

Im oberpfälzischen Sulzbach erinnern Festspiele an das goldene Zeitalter der Stadt

Es war 1652, der Dreißigjährige Krieg lag gerade erst vier Jahre zurück. Da verkündete Herzog Christian August von Pfalz-Sulzbach, dass in seinem kleinen Territorium die katholische und die lutherische Konfession gleichberechtigt sein sollten; 1666 weitete er dieses Toleranzprinzip noch aus: Auch die Juden durften ihre Religion frei ausüben. Alle drei Jahre erinnert in der oberpfälzischen Kleinstadt Festspiele an das goldene Zeitalter, das damals im Zeichen der Toleranz anbrach. Benannt sind die Festspiele nach dem Kanzler des Herzogs, Knorr von Rosenroth, der sich auch als Poet und als Erforscher der jüdischen Mystik einen Namen gemacht hat. > mehr

22.07.2010 - RELIGIONSGESCHICHTE

Die Wallfahrt im Zeichen der Muschelschale

Heiliges Jahr in Santiago de Compostela

„El camino comienza en su casa“, sagt man in Spanien, „Der Weg beginnt in Ihrem Haus“. Der Weg schlechthin – das war im Mittelalter der Jakobsweg, die Wallfahrtsstraße nach Santiago de Compostela. Seit ein paar Jahrzehnten erlebt diese große Reise des christlichen Mittelalters eine Art Renaissance. Zum Fest des heiligen Jakobus am 25. Juli ziehen Jahr für Jahr etwa 75.000 Menschen "per pedes Apostolorum" in die Nordwestecke Spaniens. In „heiligen Jahren“ – immer dann, wenn, wie in diesem Jahr, der Festtag auf einen Sonntag fällt – sind es mindestens einhunderttausend mehr. > mehr

12.07.2010 - GESCHICHTE

Als eine europäische Großmacht geboren wurde

Tannenberg 1410 - Vor 600 Jahren besiegten Polen und Litauer den Deutschen Ritterorden

Es war am 15. Juli des Jahres 1410, dass südlich der Stadt Allenstein oder Olsztyn, zwei große Heere aufeinander trafen. Auf der einen Seite standen die Ritter des Deutschen Ordens mit ihren Hilfstruppen, auf der anderen eine gemeinsame Streitmacht des Königs von Polen und des Großfürsten von Litauen. Der Orden, der fast zwei Jahrhunderte lang als nahezu unbesiegbar gegolten hatte, erlitt eine vernichtende Niederlage. Für Polen-Litauen bedeutete die Schlacht den Aufstieg zur europäischen Großmacht. Der Sieg begründete einen nationalen Mythos, der Jahrhunderte später auch die Zeit der Polnischen Teilungen zu überbrücken half. > mehr

09.06.2010 - SPORTGESCHICHTE

Fußball mit weißen Handschuhen

Wie ein Gentlemen-Sport zur Massenveranstaltung wurde

„Der Kampf um den Ballbesitz ist gewalttätig ... Gebrochene Schienbeine, Schädelbrüche, zerrissene Jacken und verlorene Hüte gehören noch zu den geringeren Unfällen dieses fürchterlichen Wettkampfes ..." Ja, auch das nannte sich einmal "Fußball" oder vielmehr "Football". Im Italien der Renaissance und im England des 19. Jahrhunderts bildete sich dagegen eine streng regulierte Sportart der vornehmen Leute aus. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde Fußball der Lieblingssport breiter Volksmassen. Zur Fußball-Weltmeisterschaft ein Blick auf Geschichte und Vorgeschichte der Disziplin. > mehr

19.05.2010 - PFINGSTEN

"... bis an die Grenzen der Erde"

Von der Sekte zur Weltreligion - aus den ersten Jahren und Jahrzehnten des Christentums

Das Programm der christlichen Mission wird gleich zu Beginn der Apostelgeschichte formuliert: "in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde". Leider geben die Quellen kein genaues Bild dieser ersten Jahre der Entwicklung von einer jüdischen Sekte zur Weltreligion. Zum Pfingstfest schauen wir auf den Stand der historischen Erkenntnis. > mehr

14.05.2010 - THEATER

Für fünf Stunden nach Jerusalem

Am 15. Mai beginnen die 41. Oberammergauer Passionsspiele

Am Anfang stand eine Pestepidemie. Auch der kleine Ort Oberammergau im bayerischen Alpenvorland war nicht verschont geblieben. 1633 gelobten die Einwohner, sollte ihre Gemeinde überleben, wollten sie von nun an regelmäßig ein großes Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen des Herrn Jesus Christus aufführen. Das war damals eine nicht ungewöhnliche Frömmigkeitsübung; allein im bayerisch-österreichischen Raum lassen sich für die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts etwa vierzig solcher Passionsspielorte nachweisen. Am 15. Mai ist es wieder soweit: Die 41. Oberammergauer Passionsspiele haben ihre Premiere. > mehr

11.05.2010 - RELIGIONSGESCHICHTE

"Ein Herz und eine Seele"

Schwierigkeiten mit der Ökumene - ein Blick auf die Urgeschichte des Christentums

„Ich ermahne euch, liebe Brüder“, schrieb der Apostel Paulus in seinem 1. Brief an die Korinther, „im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle einmütig seid und keine Spaltungen unter euch aufkommen lasst!“ Die Historiker datieren diese Worte auf die Mitte der 50er Jahre. Seit dem Tode Jesu war also kaum ein Vierteljahrhundert vergangen, und die erste Christengeneration hatte damals bereits Probleme mit dem, was wir heute „Ökumene“ nennen würden. Zum Ökumenischen Kirchentag und zum Pfingstfest ein Blick auf die divergierenden Strömungen im Urchristentum. > mehr

01.05.2010 - ETHNOLOGIE

"Da finden sich viel Kurzweil und Wonn'"

Der Monat Mai in Dichtung und Brauchtum

„Im Maien, im Maien ist’s lieblich und schön, da finden sich viel Kurzweil und Wonn’, Frau Nachtigall singet, die Lerche sich schwinget über Berg und Tal. Die Pforten der Erde, die schließen sich auf und lassen so manches Blümlein herauf, als Lilien und Rosen, Violen, Zeitlosen, Cypressen ...“ Ja, ja, der Wonnemonat Mai, wenn die Vögel singen und die Blumen blühen ... Ein Blick auf das Brauchtum, von Walpurgisnacht und Maibaum über die Arbeiterkundgebungen und den Muttertag bis zu den Bauernregeln - Stichwort "Eisheilige". > mehr

09.04.2010 - AMERIKANISCHE LITERATUR

Ein Sklave seines Publikums

Vor 100 Jahen starb Mark Twain, der Autor von "Tom Sawyer" und "Huckleberry Finn"

"In einem Buch für Kinder geht so etwas nicht!", meinte ein Freund, nachdem Mark Twain ihm seinen "Tom Sawyer" zur kritischen Lektüre vorgelegt hatte. In einem Buch für Kinder ... "Tom Sawyer", erschienen 1878, wurde zu einem der beliebtesten Kinderbücher der Weltliteratur; aber nach dem Geschmack vieler Herausgeber hatte der Autor, der am 21. April 1910, vor hundert Jahren, verstorben ist, in seinem Bemühen um Wohlanständigkeit nicht sorgfältig genug gearbeitet. Es ging "Tom Sawyer" und noch mehr dem späteren "Huckleberry Finn" wie den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht; in längeren und kürzeren Bearbeitungen wurden sie auf "kindgerecht" getrimmt. Oder auf das, was die Herausgeber für kindgerecht hielten. > mehr

02.04.2010 - LITERATURGESCHICHTE

"Nein, nein, du Bösewicht, du kommst mir von der Stelle nicht!"

Die Osterspiele - das geistliche Theater im Mittelalter

Theater gilt ja eigentlich als Freizeitvergnügen; aber wenn die Aufführungen nicht einige Stunden dauern, sondern ganze Tage, jeweils von Mittag bis in die Abendstunden? Im späten Mittelalter waren solche „Events“ durchaus üblich, vor allem über Ostern. Und die ganze Stadt nahm daran teil. Das Spiel endete regelmäßig mit einem gemeinsamen Gesang, in dem die Stadtgemeinde ihre Zusammengehörigkeit bekräftigte. „Singet alle miteinander: Christ ist erstanden!“ > mehr

01.04.2010 - RELIGIONSGESCHICHTE

Fehlerhaftes Kirchenlied und toller Mensch

Variationen über das Karfreitagsthema

"O große Not! Gott selbst liegt tot!", dichtete ein holsteinischer Pfarrer im 17. Jahrhundert. Späteren Generationen klang das so anstößig, dass die Kirchengesangbücher den Text gemildert haben ... Ein Rückblick auf die Entwicklung des Karfreitagsthemas, von Dogmenstreitigkeiten im frühen Christentum bis zu Hegels Dialektik, vom ägyptischen Osiris-Mythos bis zu Nietzsches tollem Menschen. > mehr

15.02.2010 - BRAUCHTUM

Kurz vor zwölf

Die Fastnacht und das Fasten - Karnevalistisches um die unheilige Zahl Elf

Am Aschermittwoch ist alles vorbei, und – soviel wird sich auch in karnevalsfernen Regionen herumgesprochen haben – das liegt daran, dass mit diesem Tag altem Brauch zufolge die Fastenzeit einsetzt, die Vorbereitung auf das Osterfest. Aber warum beginnt die fünfte Jahreszeit eigentlich am 11. Tag des 11. Monats, Punkt 11 Uhr 11? Warum ist ausgerechnet die Elf die Zahl des Karnevals geworden? > mehr

13.02.2010 - KULTURGESCHICHTE

Mit Alaaf und Helau

Ein Streifzug durch das närrische Brauchtum zwischen dem Elften im Elften und der Fastenzeit

"Ajuja, ajuja, jetz jeht et widder ajuja, jetz jeht et loss ..." Jedes Jahr dasselbe Spiel: Wenn das Dreikönigsfest verstrichen ist, schunkelt sich die eine Hälfte des deutschsprachigen Mitteleuropa in den Ausnahmezustand, während die andere Hälfte fassungslos zusieht oder auch lieber wegsehen möchte. Heute scheint der Karneval sogaar auf dem besten Wege, Terrain, das einst infolge der Reformation verloren wurde, zurückzugewinnen. Zu Karneval oder Fastnacht oder Fasching, wie auch immer, ein Blick auf das närrische Brauchtum zwischen dem Elften im Elften und der Fastenzeit. > mehr

23.01.2010 - KUNSTGESCHICHTE

Als die Alchemisten das "Weiße Gold" fanden

Vor 300 Jahren wurde die Meißner Porzellanmanufaktur gegründet

Am 1. Oktober 1701 wollte ein neunzehnjähriger Apothekerlehrling namens Johann Friedrich Böttger in Berlin seine Fähigkeit demonstrieren, Gold zu machen. Vor aller Öffentlichkeit "verwandelte" er Silber in das edelste der Metalle. Als der preußische König Friedrich I. den jungen Mann in seinen Dienst zwingen wollte, floh Böttger nach Sachsen, kam dabei jedoch vom Regen in die Traufe. König August der Starke war ebenso goldgierig wie sein preußischer Kollege und nahm Böttger in Haft. Der "Goldmacher" erfand am Ende etwss anderes: Am 23. Januar 1710, vor 300 Jahren, wurde in Meißen die „Königlich-Polnische und Kurfürstlich-Sächsische Porzellanmanufaktur“ gegründet. > mehr

06.01.2010 - WISSENSCHAFTSGESCHICHTE

Als einem Weltbild der Augenschein abhanden kam

Vor 400 Jahren beobachtete Galileo Galilei erstmals die Jupitermonde

Die Zeitgenossen waren irritiert. "Der Mathematiker Galileo Galilei beobachtet die Bewegung der Sterne mit den Augengläsern, die er erfunden oder vielmehr verbessert hat", schrieb ein Berichterstatter aus Rom nach Urbino, und der skeptische Unterton ist nicht zu überhören: "Entgegen der Meinung aller antiken Philosophen behauptet er, es gebe vier weitere Sterne oder Planeten, alles Trabanten des Jupiter, die er die Medici-Körper nennt, sowie zwei Begleiter des Saturn." In der Tat, was Galilei da am 7. Januar 1610, vor vierhundert Jahren, durch sein Fernrohr beobacht hatte, war geeignet, ein ganzes Weltbild umzustoßen. > mehr

03.01.2009 - PHILOSOPHIE

Das Glück, den Stein zu wälzen

Vor 50 Jahren verstarb der französische Schriftsteller Albert Camus

„Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen“. Mit diesem Satz beendete Albert Camus 1942 seinen „Versuch über das Absurde“. Sisyphos ein glücklicher Mensch ... Bei den griechischen Dichtern war Sisyphos das Urbild von Schlauheit und List, in einem solchen Übermaß, dass die Götter ihn nach seinem Tod zu einer schrecklichen Strafe verurteilten. Mit größter Kraftanstrengung musste er einen schweren Felsblock auf eine Anhöhe hinaufwälzen; so oft der Stein den Gipfel beinahe erreicht hatte, rollte er wieder in die Tiefe, so dass Sisyphos von neuem beginnen musste. Zu Camus' fünfzigstem Todestag ein Blick auf sein Werk. > mehr

30.12.2009 - ETHNOLOGIE

The Same Procedure as Every Year

Rituale des Übergangs "zwischen den Jahren"

„Was fange ich Silvester an?“, fragte einst Kurt Tucholsky. „Geh ich in Frack und meinen kessen blausamen Strümpfen zu dem Essen, das Herr Generaldirektor gibt?“ „Wälz ich mich im Familienschoße? Erst gibt es Hecht mit süßer Sauce, dann gibt’s Gelee. Dann gibt es Krach.“ Schwierige Entscheidungen. Der Jahreswechsel muss „begangen“ werden, nicht nur symbolisch, sondern in Gemeinschaft. Begangen heißt in der Regel dann auch „begossen“, und zwar nicht bloß mit Wasser. Ein Blick auf Silvester- und Neujahrsbräuche in Gegenwart und Vergangenheit. > mehr



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kurz gemeldet

Die EU-Kommission erwägt, den Mitgliedsstaaten freie Hand für Verbot oder Zulassung des Anbaus genetisch manipulierter Pflanzen zu geben. Dies teilte die Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel in Brüssel mit.

Amerikanische Ärzte glauben, ei- nem Impfstoff gegen AIDS näher gekommen zu sein. Sie modifizierten ein menschliches Protein, das in abgewandelter Form auch bei Nachtaffen vorkommt und die Ausbreitung des HI-Virus bremst, derart, dass es die gleiche hemmende Wirkung entwickelt.

Ab sofort soll die Meteorologische Organisation der UNO (WMO), ein weltumspannendes Informationssystem über Klimadaten aufbauen. Dies beschloss die Weltklimakonferenz der WMO in Genf.

Die Spucke einer südamerikani- schen Zeckenart könnte die Krebsbe- kämpfung revolutionieren. Ärzte vom Butantan-Institut in Sao Paulo stellten fest, dass die Spucke Krebszellen abtötet.

Bei geschlossener Schneedecke fressen Kohlmeisen Zwergfledermäuse, die sich im Winterschlaf befinden. Diese flexible Anpassung an das Futterangebot haben Max-Planck-Ornithologen in einer Höhle in Ungarn beobachtet. Sobald anderes Futter verfügbar war, verloren die Meisen ihr Interesse an den Fledermäusen.

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28.08.2009 - ÖKOLOGIE

Ökonomie für den Naturschutz

Wissenschaftler und das Bundesamt für Naturschutz fordern ökonomische Wertung ökologischer Leistungen. > mehr

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Gesichter der Goethezeit > mehr

Ungleiche Geschwister - Philosophie und Religion > mehr

Klassische Denker der Politik und Soziologie
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Das Papsttum - Glanz und Elend einer zweitausend- jährigen Geschichte
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Charles Darwin und der Streit um die Evolutions- theorie > mehr

Bilder, Worte, Wirklich- keiten > mehr


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kurz gemeldet

Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.

Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.

Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.

Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.

In einem erloschenen Vulkan auf  der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.

Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.

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03.08.2009 - MATHEMATIK
Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin

 "Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr

wissenswert

17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE

EVIDENCE
how do we know what we know?

"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr


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