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kultur

15.02.2010 - BRAUCHTUM

Kurz vor zwölf

Die Fastnacht und das Fasten - Karnevalistisches um die unheilige Zahl Elf

Am Aschermittwoch ist alles vorbei, und – soviel wird sich auch in karnevalsfernen Regionen herumgesprochen haben – das liegt daran, dass mit diesem Tag altem Brauch zufolge die Fastenzeit einsetzt, die Vorbereitung auf das Osterfest. Aber warum beginnt die fünfte Jahreszeit eigentlich am 11. Tag des 11. Monats, Punkt 11 Uhr 11? Warum ist ausgerechnet die Elf die Zahl des Karnevals geworden? > mehr

13.02.2010 - KULTURGESCHICHTE

Mit Alaaf und Helau

Ein Streifzug durch das närrische Brauchtum zwischen dem Elften im Elften und der Fastenzeit

"Ajuja, ajuja, jetz jeht et widder ajuja, jetz jeht et loss ..." Jedes Jahr dasselbe Spiel: Wenn das Dreikönigsfest verstrichen ist, schunkelt sich die eine Hälfte des deutschsprachigen Mitteleuropa in den Ausnahmezustand, während die andere Hälfte fassungslos zusieht oder auch lieber wegsehen möchte. Heute scheint der Karneval sogaar auf dem besten Wege, Terrain, das einst infolge der Reformation verloren wurde, zurückzugewinnen. Zu Karneval oder Fastnacht oder Fasching, wie auch immer, ein Blick auf das närrische Brauchtum zwischen dem Elften im Elften und der Fastenzeit. > mehr

23.01.2010 - KUNSTGESCHICHTE

Als die Alchemisten das "Weiße Gold" fanden

Vor 300 Jahren wurde die Meißner Porzellanmanufaktur gegründet

Am 1. Oktober 1701 wollte ein neunzehnjähriger Apothekerlehrling namens Johann Friedrich Böttger in Berlin seine Fähigkeit demonstrieren, Gold zu machen. Vor aller Öffentlichkeit "verwandelte" er Silber in das edelste der Metalle. Als der preußische König Friedrich I. den jungen Mann in seinen Dienst zwingen wollte, floh Böttger nach Sachsen, kam dabei jedoch vom Regen in die Traufe. König August der Starke war ebenso goldgierig wie sein preußischer Kollege und nahm Böttger in Haft. Der "Goldmacher" erfand am Ende etwss anderes: Am 23. Januar 1710, vor 300 Jahren, wurde in Meißen die „Königlich-Polnische und Kurfürstlich-Sächsische Porzellanmanufaktur“ gegründet. > mehr

06.01.2010 - WISSENSCHAFTSGESCHICHTE

Als einem Weltbild der Augenschein abhanden kam

Vor 400 Jahren beobachtete Galileo Galilei erstmals die Jupitermonde

Die Zeitgenossen waren irritiert. "Der Mathematiker Galileo Galilei beobachtet die Bewegung der Sterne mit den Augengläsern, die er erfunden oder vielmehr verbessert hat", schrieb ein Berichterstatter aus Rom nach Urbino, und der skeptische Unterton ist nicht zu überhören: "Entgegen der Meinung aller antiken Philosophen behauptet er, es gebe vier weitere Sterne oder Planeten, alles Trabanten des Jupiter, die er die Medici-Körper nennt, sowie zwei Begleiter des Saturn." In der Tat, was Galilei da am 7. Januar 1610, vor vierhundert Jahren, durch sein Fernrohr beobacht hatte, war geeignet, ein ganzes Weltbild umzustoßen. > mehr

03.01.2009 - PHILOSOPHIE

Das Glück, den Stein zu wälzen

Vor 50 Jahren verstarb der französische Schriftsteller Albert Camus

„Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen“. Mit diesem Satz beendete Albert Camus 1942 seinen „Versuch über das Absurde“. Sisyphos ein glücklicher Mensch ... Bei den griechischen Dichtern war Sisyphos das Urbild von Schlauheit und List, in einem solchen Übermaß, dass die Götter ihn nach seinem Tod zu einer schrecklichen Strafe verurteilten. Mit größter Kraftanstrengung musste er einen schweren Felsblock auf eine Anhöhe hinaufwälzen; so oft der Stein den Gipfel beinahe erreicht hatte, rollte er wieder in die Tiefe, so dass Sisyphos von neuem beginnen musste. Zu Camus' fünfzigstem Todestag ein Blick auf sein Werk. > mehr

30.12.2009 - ETHNOLOGIE

The Same Procedure as Every Year

Rituale des Übergangs "zwischen den Jahren"

„Was fange ich Silvester an?“, fragte einst Kurt Tucholsky. „Geh ich in Frack und meinen kessen blausamen Strümpfen zu dem Essen, das Herr Generaldirektor gibt?“ „Wälz ich mich im Familienschoße? Erst gibt es Hecht mit süßer Sauce, dann gibt’s Gelee. Dann gibt es Krach.“ Schwierige Entscheidungen. Der Jahreswechsel muss „begangen“ werden, nicht nur symbolisch, sondern in Gemeinschaft. Begangen heißt in der Regel dann auch „begossen“, und zwar nicht bloß mit Wasser. Ein Blick auf Silvester- und Neujahrsbräuche in Gegenwart und Vergangenheit. > mehr

24.12.2009 - RELIGIONSGESCHICHTE

"Wie soll das geschehen?"

Die jungfräuliche Geburt Jesu - eine sehr unmoderne Seite der Weihnachtsgeschichte

„Wie könnte ich einen Sohn bekommen, wo mich kein Mann berührt hat und ich nicht unkeusch gewesen bin?“ Der Engel antwortete: „Also sprach dein Herr: Das ist mir ein leichtes." Unverkennbar eine Weihnachtsgeschichte; tatsächlich geht es um Maria und die bevorstehende Geburt Jesu. Aber der Text stammt nicht aus dem Neuen Testament, er stammt überhaupt nicht aus einer christlichen Quelle, sondern aus dem Koran, dem heiligen Buch der Muslime. Der Islam lehnt zwar die Lehre von Jesus als dem Sohn Gottes ab, lehrt aber die jungfräuliche Geburt dieses Propheten. Zum Weihnachtsfest ein Blick auf zweitusend Jahre Diskussion um die jungfräuliche Geburt Jesu. > mehr

12.12.2009 - ETHNOLOGIE

Wie eine Heilige zum Kinderschreck wurde

Im Wirrwarr der Kalenderrechnungen - Sankt Lucia und ihr Festtag am 13. Dezember

„Sankt Lucia kürzt den Tag, soviel sie ihn nur kürzen mag“, sagt eine alte Bauernregel. Aber warum eigentlich soll der 13. Dezember, der Festtag der heiligen Lucia, irgendwie „kürzer“ sein als andere Tage? Der Spruch muss auf das späte Mittelalter zurückgehen. Damals, also vor der Kalenderreform 1582, lag die kürseste Nacht des Jahres tatsächlich vor Mitte Dezember. Nördlich der Alpen wurde das fromme, mildtätige Mädchen aus Syrakus zu einer dunklen Dämonengestalt im Zeichen der Wintersonnenwende. Zum Festtag ein Blick auf Legende und Brauchtum. > mehr

06.12.2009 - ETHNOLOGIE

Ein Lächeln zum Dank

Aus der Anthropologie und Kulturgeschichte des Schenkens

„Nikolaus, komm in unser Haus, pack die großen Taschen aus“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben ...“ Menschen beschenken einander, auch zu Anlässen, die vom christlichen Festkalender losgelöst sind, also vor allem Geburtstagen. Wie mag das Jesuskind reagiert haben, als die Weisen ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe schenkten? Das Evangelium schweigt sich aus; aber die vielen Nacherzähler und Maler der Szene haben niemals einen Zweifel gelassen: Es lächelte – das ist der Lohn, den alle Schenkenden bis heute erhoffen, gerade dann, wenn nichts materiell Gleichwertiges als Gegengabe zu erwarten steht. Aber ob diese Freude wirklich alles ist? > mehr

08.10.2009 - DEUTSCHE LITERATUR

Geboren aus dem Geiste der Chemie

Vor 200 Jahren erschien Goethes tragischer Roman "Wahlverwandtschaften"

Goethes Roman "Wahlverwandtschaften", der am 9. Oktober 1809, vor zweihundert Jahren, im Tübinger Verlag Cotta fertig gedruckt vorlag, wurde vom breiten Publikum fast ein Jahrhundert lang ignoriert. Und was an Kritik vorgetragen wurde, muss Goethe tief verletzt haben. Der Schriftsteller Heinrich Laube hat eine solche Szene überliefert. "Eine Dame äußerte gegen Goethe über die ‚Wahlverwandtschaften’: Ich kann dieses Buch durchaus nicht billigen, Herr von Goethe; es ist wirklich unmoralisch, und ich empfehle es keinem Frauenzimmer. Darauf hat Goethe eine Weile ganz ernsthaft geschwiegen und endlich mit vieler Innigkeit gesagt: Das tut mir sehr leid, es ist doch mein bestes Buch." > mehr

07.09.2009 - GESCHICHTE

Die gerettete Freiheit in Germaniens Wäldern

Vor 2.000 Jahren vernichteten germanische Stämme drei römische Legionen im "Teutoburger Wald"

"Heil dem Helden Armin, auf den Schild hebet ihn, zeigt ihn den unsterblichen Ahnen, solche Führer wie der, gib uns, Wodan, mehr! Und die Welt, sie gehört den Germanen!" So reimte der Romancier Felix Dahn ("Ein Kampf um Rom") in seinem "Siegesgesang nach der Varusschlacht". Gemeint war nicht bloß die Niederlage des römischen Feldherrn Varus im Jahre 9 nach Christus gegen den Cheruskerfürsten Arminius ... Aus Anlass des zweitausendsten Jahrestages ein Rückblick auf die Nachwirkungen des Ereignisses im deutschen Geschichtsbewusstsein. > mehr

31.08.2009 - GESCHICHTE

Götter im Brennholzvorrat

"James Cook und die Entdeckung der Südsee" in der Kunsthalle Bonn

Karten und Globen, auf denen erstmals die Umrisse des neuentdeckten Kontinents Australien eingezeichnet sind, Instrumente für Navigation und Astronomie; auch so Manches, was Atmosphäre vermittelt: eine Galauniform, wie Captain Cook sie getragen haben wird, oder die "Holy Bible", die auf allen drei Reisen mit dabei gewesen sein soll - die Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn präsentiert eine umfassende Schau zu den Südseereisen des James Cook in den 1760er und 1770er Jahren. Und dann vor allem die Kunst- und Kulturgegenstände, die mit nach Europa kamen: Götter- und Ahnenfiguren, Musikinstrumente, Waffen, Haushaltsgefäße, Kleidungs- und Schmuckstücke. > mehr

19.08.2009 - WISSENSCHAFTSGESCHICHTE

Ein überlegenes Sinnesorgan

Vor 400 Jahren präsentierte Galileo Galilei in Venedig sein neugebautes Fernrohr

Galilei war nicht nur Wissenschaftler, er besaß auch Talent, seine Wissenschaft in der Öffentlichkeit darzustellen. Seine Vorführungen des neu gebauten Fernrohrs waren große gesellschaftliche Ereignisse. Und die Zeitgenossen waren hingerissen. Die erste Demonstration dieser Art hielt Galilei am 21. August 1609 vor den Edlen Herren der venezianischen Signoria ab. Der militärische Nutzen lag auf der Hand: Mit bloßem Auge waren fremde Schiffe auf der Adria erst viel später wahrzunehmen. Galilei selbst freilich hatte anderes im Sinn. Er "erweiterte hier am 21. August 1609 die Horizonte des Menschen", lautet die Inschrift, die am Glockenturm des Markusdoms zu lesen ist. > mehr

13.08.2009 - BILDUNGSGESCHICHTE

Jenseits des Brotstudiums

Wilhelm von Humboldt und die Gründung der Berliner Universität vor 200 Jahren

Es war ein recht kurzes Gastspiel, das der ehemalige Gesandte beim Heiligen Stuhl, Wilhelm von Humboldt, 1809/1810 im preußischen Innenministerium absolvoierte. Aber in diese anderthalb Jahre fiel eine Entscheidung, die Geschichte gemacht hat. Aufgrund einer Denkschrift Humboldts zur Organisation und Finanzierung "höherer wissenschaftlichen Anstalten" unterzeichnete der König am 16. August 1809 die Stiftungsurkunde für die Berliner Universität, die heute den Namen "Humboldt-Universität" trägt. > mehr

04.08.2009 - MUSIKGESCHICHTE

"Kunst kommt von Müssen"

Vor einhundert Jahren komponierte Arnold Schönberg das erste atonale Stück der Musikgeschichte

Musikstücke sind in einer ganz bestimmten Tonart komponiert, sie sind an diese Tonart gebunden wie die Planeten an ihre Sonne. Der Zeitpunkt, an dem diese Gewissheit umgestürzt wurde, lässt sich sehr genau datieren. Am 7. August 1909 vollendete in Wien der Komponist Arnold Schönberg sein Klavierstück op. 11, Nr. 3, die erste Komposition der Musikgeschichte, in der jeder "tonale" Bezug konsequent vermieden war. Im selben Jahr begann der Architekt Adolf Loos am Wiener Michaelerplatz mit dem Bau eines Geschäftshauses, das auf allen gewohnten Fassadenschmuck verzichtete; kurz darauf malte Wassily Kandinsky das erste abstrakte Bild der Kunstgeschichte. > mehr

21.07.2009 - GESCHICHTE

"Der Herr kennt die Seinen!"

Vor 800 Jahren massakrierten Kreuzfahrer sämtliche Einwohner der südfranzösischen Stadt Béziers

"Tötet sie! Der Herr kennt die Seinen!" Durch diese beiden Sätze hat sich das Ereignis der Nachwelt ins Gedächtnis eingebrannt. Bei der Belagerung von Béziers in Südfrankreich hatten die Soldaten des "Kreuzzugs" gegen die Albigenser ihren geistlichen Beistand gefragt, wie sie die Rechtgläubigen von den verhassten Ketzern unterscheiden könnten. Entsprechend der geistlichen Weisung wurde kein einziger der fast 20.000 Einwohner von dem Massaker verschont. > mehr

10.07.2009 - KULTURGESCHICHTE

Italienischer Frühlingsmorgen

Vor 300 Jahren wurde die Eau de Cologne-Firma "Farina gegenüber" gegründet

"Ich habe einen Duft gefunden, der mich an einen italienischen Frühlingsmorgen kurz nach dem Regen erinnert", schrieb Johann Maria Farina 1708 und nannte als Bestandteile dieses Duftes Orangen, Pampelmusen, Citronen, Bergamotten, Cedrat, Limetten sowie "die Blüten und Kräuter meiner Heimat". Farinas "Original Kölnisch Wasser" hat die Stadt am Rhein weltberühmt gemacht, nicht anders als der Dom und der Karneval. Zum Jahestag der Firmengründung 1709 ein Rückblick auf die Geschichte des Nobelwassers und seine prominenten Liebhaber. > mehr

08.07.2009 - RELIGIONSGESCHICHTE

Ein neues Jerusalem an der Rhone

Vor 500 Jahren wurde der Reformator Johannes Calvin geboren

Wer nicht regelmäßig am Abendmahl teilnahm, musste mit der Verbannung rechnen, Ehebrecher gar riskierten die Todesstrafe. Heute lässt sich kaum noch nachvollziehen, was viele Zeitgenossen damals an der Genfer Gemeinde der Heiligen, wie Calvin und seine MItstreiter sie von 1541 an aufzogen, so fasziniert hat. Und dennoch hat dieser Gottesstaat in der Vorgeschichte unserer modernen, freiheitlichen Demokratie seinen Platz. Der Calvinismus, schrieb der Theologe Ernst Troeltsch, sei "diejenige Form des Christentums geworden, die heute mit der modernen Demokratisierung innerlich verwachsen ist". Freilich "gegen den eigentlichen Willen" Calvins und des Calvinismus. > mehr

25.06.2009 - GESCHICHTE

Eine Braut in Tränen und ein reicher Herzog

Die Landshuter Hochzeit und ihr historisches Vorbild

Ob die Braut in Tränen ausbricht? Bei einem historischen Fest, das derart auf Authentizität in allen Details angelegt ist wie die "Landshuter Hochzeit", wäre das eigentlich zu erwarten. Als man Prinzessin Hedwig von Polen aus der Kirche hinausführte, "da hing sie das Angesicht nieder, und sie weinte sehr...". Aber genau diese Szene ist in dem historischen Spiel, das am 27. Juni dieses Jahres wieder seinen Lauf nimmt, ausgeklammert. Eine Hochzeit ohne Trauungszeremonie – ansonsten soll möglichst alles so sein wie 1475. 2.400 Landshuter spielen in historisch gestalteten Kostümen mit, eine halbe Million Touristen werden erwartet. > mehr

30.05.2009 - RELIGIONSGESCHICHTE

Wenn die Taube aus dem Heiliggeistloch nieder gelassen wird

Das Pfingstfest in Glaube, Kunst und Brauchtum

Jeder zehnte Bewohner Mitteleuropas, zeigen Umfragen, kennt den Ursprung des Weihnachtsfestes nicht, jeder fünfte weiß nicht, warum Ostern gefeiert wird. Zu Pfingsten hat anscheinend noch kein Meinungsforschungsinstitut gefragt; die Zahl der Unwissenden dürfte um einiges höher liegen. Wir blicken auf den Ursprung des Festes im Neuen Testament und auf seine Tradition in Kunst und Brauchtum. > mehr



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kurz gemeldet

Die EU-Kommission erwägt, den Mitgliedsstaaten freie Hand für Verbot oder Zulassung des Anbaus genetisch manipulierter Pflanzen zu geben. Dies teilte die Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel in Brüssel mit.

Amerikanische Ärzte glauben, ei- nem Impfstoff gegen AIDS näher gekommen zu sein. Sie modifizierten ein menschliches Protein, das in abgewandelter Form auch bei Nachtaffen vorkommt und die Ausbreitung des HI-Virus bremst, derart, dass es die gleiche hemmende Wirkung entwickelt.

Ab sofort soll die Meteorologische Organisation der UNO (WMO), ein weltumspannendes Informationssystem über Klimadaten aufbauen. Dies beschloss die Weltklimakonferenz der WMO in Genf.

Die Spucke einer südamerikani- schen Zeckenart könnte die Krebsbe- kämpfung revolutionieren. Ärzte vom Butantan-Institut in Sao Paulo stellten fest, dass die Spucke Krebszellen abtötet.

Bei geschlossener Schneedecke fressen Kohlmeisen Zwergfledermäuse, die sich im Winterschlaf befinden. Diese flexible Anpassung an das Futterangebot haben Max-Planck-Ornithologen in einer Höhle in Ungarn beobachtet. Sobald anderes Futter verfügbar war, verloren die Meisen ihr Interesse an den Fledermäusen.

wissenswert

28.08.2009 - ÖKOLOGIE

Ökonomie für den Naturschutz

Wissenschaftler und das Bundesamt für Naturschutz fordern ökonomische Wertung ökologischer Leistungen. > mehr

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Gesichter der Goethezeit > mehr

Ungleiche Geschwister - Philosophie und Religion > mehr

Klassische Denker der Politik und Soziologie
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Das Papsttum - Glanz und Elend einer zweitausend- jährigen Geschichte
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Charles Darwin und der Streit um die Evolutions- theorie > mehr

Bilder, Worte, Wirklich- keiten > mehr


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kurz gemeldet

Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.

Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.

Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.

Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.

In einem erloschenen Vulkan auf  der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.

Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.

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03.08.2009 - MATHEMATIK
Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin

 "Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr

wissenswert

17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE

EVIDENCE
how do we know what we know?

"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr


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