Es ist ein beliebter Effekt auf dem Theater und im Film: Einer der Schauspieler zieht sich seine Maske vom Gesicht und ist plötzlich ein anderer, als er vorher zu sein schien. „Die Maske weicht, es bleibt der Mensch“, um es mit einem Vers des französischen Schriftstellers Jean-Jacques Rousseau zu sagen. Aber kann sich der Zuschauer da so ganz sicher sein? Der Vorgang könnte sich wiederholen ... Wann kommt hinter den vielen „personae“ – das lateinische Wort bezeichnete ursprünglich die Masken auf dem Theater – die authentische „Person“ zum Vorschein? Zum Karneval ein Blick auf die Kulturgeschichte der Maske. > mehr
Vor 200 Jahren wurde der englische Schriftsteller Charles Dickens geboren
„Scrooge McDuck“: Mit diesem Namen werden die meisten mitteleuropäischen Leser nichts anzufangen wissen. In den angelsächsischen Ländern kennt ihn jedes Kind. So heißt in den Walt-Disney-Geschichten jene Figur, die in der deutschen Übersetzung den Namen „Dagobert Duck“ erhielt. Und damit fällt es auch uns wie Schuppen von den Augen: „Scrooge“ – das ist doch der herzlose Geizhals in Charles Dickens’ „Weihnachtsgeschichte“, Ebenezer Scrooge, der sich über Weihnachten zu einem gütigen Menschen läutert. Zum 200. Geburtstag ein Blick auf Leben und Werk des englischen Schriftstellers. > mehr
Die Grönlandwikinger ... Mehr als ein halbes Jahrtausend lang hatte ihre Kultur Bestand; aber Mitte des 16. Jahrhunderts verschwand sie sang- und klanglos aus der Geschichte. Warum machte sich die harte Umwelt erst nach einem halben Jahrtausend bemerkbar? Weil es im späten Mittelalter in der Arktis drastisch kälter wurde, antworten heute viele Forscher; in den Jahrhunderten zuvor waren die Umweltbedingungen auf Grönland so hart nämlich gar nicht gewesen. Das Klima hat sich in historischer Zeit geändert – darauf haben wohl erst die ökologischen Probleme der Gegenwart den Blick gelenkt. Ein Wirtschafts- und Sozialhistoriker an der Universität Salzburg, hat jetzt eine „Umweltgeschichte der Frühen Neuzeit“ vorgelegt, bezogen auf Deutschland oder Mitteleuropa. > mehr
Eine Geschichte des Menschenhandels rund um den Indischen Ozean
Nordamerika und die Karibik exportierten Baumwolle, Rohrzucker und Rum nach Europa, die Europäer brachten Manufakturwaren und Feuerwaffen nach Afrika und tauschten sie dort gegen Sklaven ein, die sie nach Amerika verschifften, um Arbeitskräfte für die Plantagen zu liefern: Der "Dreieckshandel" über den Atlantik im 18. Jahrhundert – betrachtet vor allem als Sklavenhandel – gehört seit langem zu den klassischen Lehrstücken der historischen Wissenschaft. Dagegen ist der Menschenhandel rund um den Indischen Ozean bislang wenig beachtet worden. Ein Defizit, das Michael Mann, Südasien-Wissenschaftler an der Berliner Humboldt-Universität, jetzt mit seiner „Geschichte des Menschenhandels rund um den Indischen Ozean“ ausgleichen will. > mehr
Der Soziologe Hans Joas legt eine neue Genealogie der Menschenrechte vor
Hätte Senator John Bricker sich durchgesetzt, müssten manche politischen Diskussionen auf der internationalen Bühne der Gegenwart ganz anders ablaufen. Um 1950 war Bricker Vertreter seines Staates Ohio im US-Senat. Nachdem die Vereinten Nationen 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet hatten, versuchte er, mit einem Verfassungszusatz die Annahme durch die USA zu verhindern. Widerstand gegen diese Erklärung und ihre Durchsetzung gab es eben nicht nur in den sozialistischen Staaten und in der Dritten Welt, sondern auch in einem der Kernländer der „westlichen“ Kultur„ Der Soziologe Hans Joas hat jetzt eine neue Genealogie der Menschenrechte vorgelegt. > mehr
Schlaf und Schlaflosigkeit im "bürgerlichen" Zeitalter
Eine Wohltat der Natur oder eine Strafe Gottes für den Sündenfall unserer Ureltern, pure Zeitverschwendung oder ein Mittel, die Arbeitskraft zu steigern und das menschliche Leben zu verlängern? Der Schlaf lässt sich ganz unterschiedlich sehen und werten und ist im Laufe der Kulturgeschichte auch ganz unterschiedlich gesehen und gewertet worden. Die Medizinhistorikern Sonja Kinzler hat an der International University Bremen jetzt eine Studie über den „Schlafdiskurs im bürgerlichen Zeitalter“ vorgelegt, von der Aufklärung bis zum Ersten Weltkrieg. Oder, wissenschaftshistorisch ausgedrückt, bis zu dem Jenaer Neurologen Hans Berger, der in den 1920er Jahren das Elektroenzephalogramm entwickelte und die Schlafforschung damit auf eine neue Grundlage stellte. > mehr
Vor 600 Jahren wurde Jeanne d'Arc, die "Jungfrau von Orléans", geboren
Fragen über Fragen ... Wie kam das Bauernmädchen aus der lothringischen Provinz, das heute als „Jungfrau von Orléans“ bekannt ist, auf die Idee, dem französischen Thronfolger ihre Hilfe im Krieg gegen England anzubieten? Wie gelang es ihr, den Prinzen zu überzeugen, dass der Kampf um seinen Thron doch noch Erfolg haben könnte? Wie schaffte sie es, in dem aussichtslosen Krieg die plötzliche Wende herbeizuführen? Und warum brach die Serie ihrer Erfolge dann so plötzlich ab? Am 6. Januar 1412, vor 600 Jahren, wurde Jeanne d'Arc als Tochter eine wohlhabenen Bauernfamilie in Demrémy geboren. > mehr
Vor 50 Jahren legte "Das Halstuch" das öffentliche Leben in Deutschland lahm
Die Straßen waren menschenleer, selbst die Taxifahrer hatten ihre Arbeit eingestellt; in den Theatern, Kinos und Volkshochschulen blieb das Publikum aus, in vielen Fabriken mussten die Nachtschichten ausfallen – die Belegschaft war nicht erschienen. Vom 3. bis zum 17. Januar 1962 saß die gesamte Bundesrepublik sechs Abende lang vor den Fernsehschirmen und fieberte der Lösung entgegen: Wer war der Mörder, der die junge Faye Collins mit einem Halstuch umgebracht hatte? Mit der Krimiserie "Das Halstuch" nach dem Drehbuch von Francis Durbridge demonstrierte das Fernsehen um ersten Mal in Deutschlan > mehr
„Helft mir armem Mann! Was fange ich Silvester an?“, seufzte einst Kurt Tucholsky. Eine seiner Erwägungen: Bleigießen. Bis heute eine beliebte Option; schließlich will man wissen, was das neue Jahr bringen könnte. Statt des flüssigen Bleis kippen Gesundheitsbewusste Zinn oder Wachs in eine Schale mit kaltem Wasser. Das ist nicht giftig; aber das Prinzip bleibt dasselbe: Die Figuren, die sich am Grund der Schale bilden, dürfen gedeutet werden. Ein Herz kündigt neue Liebe an, eine Glocke Nachwuchs, eine Leiter beruflichen Aufstieg usw. usf. Zum Jahreswechsel ein Blick auf allerlei Methoden, in die Zukunft zu schauen, von den antiken Orakeln bis zur sozialwissenschaftlichen Prognose von heute. > mehr
Ausstellung in Paderborn über den hl. Franz von Assisi und den Franziskanerorden
„Du bist kein Mann von schöner Gestalt, kein Mann der Wissenschaft, du bist kein Adliger. Wie kommt es, dass gerade dir die ganze Welt nachläuft, anscheinend jedermann dich zu sehen und zu hören und dir zu gehorchen begehrt?“ So formulierte jene Legendensammlung, die unter dem Titel „Blümlein des hl. Franziskus“ in die Weltliteratur eingegangen ist, eine Frage, die bis heute aktuell geblieben ist: Was macht die Faszination aus, die Franz von Assisi seit fast acht Jahrhunderten ausübt? Eine Faszination, die selbst abseits der katholischen Kirche wirkt, auf Gläubige wie Ungläubige, Fromme wie Unfromme. Eine Ausstellung in Paderborn geht jetzt den Spuren des Franziskus und seiner Gründung, des Franziskanerordens, nach. > mehr
„Schlossallee“: Das klingt nach einer attraktiven Wohnlage – weiß schimmernde Häuser in gepflegten Gärten, mit Blick auf herrschaftliche Architektur ... Aber jeder Monopoly-Spieler weiß: Der Befehl „Rücke vor bis zur Schlossallee“ kann bedeuten, dass das Spiel bereits verloren ist, weil man die horrenden Mieten dort nicht bezahlen kann. Oder spätestens in zwei, drei Zügen verloren gehen wird, nachdem man auf die eigenen Grundstücke in der Bad- oder der Turmstraße Hypotheken aufnehmen musste und die mangels neuer Einnahmen nicht wird auslösen können. Ein Rückblick auf Geschichte und Vorgeschichte des Monopoly-Spiels. > mehr
1510 stellte eine Gilde ausländischer Kaufleute vor dem Rathaus von Riga einen Baum auf, der mit Wollfäden, Stroh und Äpfeln geschmückt und zur Fastenzeit verbrannt wurde. Der erste Weihnachtsbaum? Vielleicht handelte es sich doch eher um einen Winterbaum: Mit dem Baum sollte das „Überwintern“ der Vegetation symbolisch dargestellt werden. Irgendwann im 16. Jahrhundert aber müssen sich die profanen Bräuche um das winterliche Grün tatsächlich mit dem christlichen Weihnachtsfest verbunden haben. Die Ethnologen unterstellen allerdings heute, dass der Weihnachtsbaum noch einen zweiten, durchaus geistlichen Ursprung hat: Im Baum der Versuchung aus den Paradiesspielen des späten Mittelalters. > mehr
„Wer weiß nicht, dass Betrug, Diebstahl, Raub, Streit, Tumult, Beleidigung, Empörung, Totschlag, Verrat und Giftmord aussterben würden, wenn das Geld erwürgt wäre?“ schrieb Thomas Morus 1516 in seiner „Utopia“, „Kein so schmählich Übel, wie des Geldes Wert, erwuchs den Menschen“, hatte beinahe zwei Jahrtausende zuvor Sophokles in seiner „Antigone“ gedichtet. Womöglich noch ausgeprägter als in Antike und früher Neuzeit war die Verurteilung des Geldes – im Grunde sogar des weltlichen Besitzes ganz allgemein, vor allem aber des in Gold und Silber gemünzten Geldes – im Mittelalter. Der französische Historiker Jacques Le Goff hat jetzt eine Geschichte des Geldes im Mittelalter vorgelegt. > mehr
... aber im Gedächtnis der Nachwelt lief ihm sein unterlegener Rivale Scott den Rang ab
„Because it’s there“, antwortete 1924 der englische Alpinist George Mallory auf die Frage, warum eigentlich er den Mount Everest besteigen wolle. Als Roald Amundsen und Robert Scott 1911 zum Südpol aufbrachen, werden sie nicht viel anders gedacht haben. „Ehrgeiz“ sagen wir gern, wenn wir das Motiv suchen, das Menschen zu solchen Unternehmungen treibt, die sich auf keine Weise in Heller und Pfennig rechnen und absehbar lebensgefährlich sind. Scott und seine Begleiter bezahlten ihren Ehrgeiz bekanntlich mit dem Leben. Das Verlangen nach Ruhm bei der Nachwelt, nach einer Art von irdischer Unsterblichkeit in der historischen Erinnerung? In dieser Hinsicht wäre Scotts Rechnung aufgegangen, sogar besser als bei seinem vor der Hand erfolgreichen Rivalen Amundsen. Die Gestalt des besiegten Helden überstrahlte jene des Gewinners.
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„Geschichte ist in meiner Idealvorstellung ein vielstimmiger Chor“, schrieb der französische Historiker Fernand Braudel vor mehr als sechzig Jahren in seinem monumentalen Buch über die Mittelmeerwelt im späten 16. Jahrhundert. „Ein vielstimmiger Chor, natürlich mit dem Nachteil, dass die Stimmen dabei einander häufig überlagern. Nicht immer setzt sich eine als Solo durch und drängt die Begleitstimmen weit in den Hintergrund.“ Braudel hat die Aufmerksamkeit der Historiker auf den Umstand gelenkt, dass geographische Räume ihre Schicksale haben, selbst dann, wenn sie niemals eine politische, religiöse oder kulturelle Einheit bildeten. Zum Beispiel der Ostseeraum - eine „Zone fruchtbarer Austauschbeziehungen“, sagt Michael North, Historiker an der Universität Greifswald, in seiner jetzt erschienen „Geschichte der Ostsee“. > mehr
Vor 100 Jahren wurde Hugo von Hofmannsthals "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" uraufgeführt
„Jedermann! Jedermann!“ Im deutschen Sprachraum wird es kaum jemanden geben, der diesen Ruf nicht kennt. Hugo von Hofmannsthals „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ ist im Theaterbetrieb der Gegenwart eine feste Institution geworden. Seit 1920 wird es Jahr für Jahr bei den Salzburger Festspielen aufgeführt; zur Premiere übertragen die Fernsehnachrichten wenigstens den legendären Ruf daraus in die Welt. Die Titelrolle des Stücks, aber auch die Rolle der „Buhlschaft“ spielen zu dürfen, gilt als Höhepunkt jeder Schauspielerkarriere. Am 1. Dezember 1911, vor 100 Jahren, brachte Hofmannsthal seine Fassung des alten Stoffes im Berliner Zirkus Schumann erstmals auf die Bühne. > mehr
Vor 1.500 Jahren starb der Merowingerkönig Chlodwig
Preisfrage: Wann fand die erste „deutsche Kaiserkrönung“ statt? 1871, als Wilhelm I. von Preußen zum Deutschen Kaiser proklamiert wurde, fand keine Krönungszeremonie statt. 800, als Karl der Große in Rom von Papst Leo III. gekrönt wurde? Aber damals gab es „Deutschland“ noch gar nicht. Dann vielleicht 962 mit der Krönung Ottos des Großen? Allerdings nannte sich Otto ebenso wie seine Nachfolger nicht „Deutscher“, sondern „Römischer Kaiser“. 1933 überraschte der renommierte Mediävist Bruno Krusch Fachwelt und Öffentlichkeit mit einer Arbeit unter dem Titel „Die erste deutsche Kaiserkrönung in Tours Weihnachten 508“. Der erste „deutsche Kaiser“ wäre also der Frankenkönig Chlodwig aus dem Geschlecht der Merowinger gewesen. > mehr
„Advent ist da, die Diandln sein in den Rauch gehängt“, sagte man früher im süddeutsch-österreichischen Raum. Denn Tanzveranstaltungen waren in den Wochen vor Weihnachten verboten. Es war eine Fastenzeit, ähnlich jener vor Ostern. Und wie die Fastenzeit vor Ostern dauerte auch die Adventszeit vor Weihnachten oft nicht nur vier, sondern sechs Wochen. Zuvor allerdings durfte man sich mit den Martinigänsen von der Zeit des Wohllebens noch ausgiebig verabschieden – nicht anders als im Karneval vor Aschermittwoch. Ein Blick auf Glauben und Brauchtum rund um den Advent. > mehr
In einer Nacht des Jahres 1928 klingelte in der Feuerwehrwache von Missoula, Montana, das Telefon. Aufgeregt meldete sich ein Mann: In der Stadt müsse es brennen, das Feuer sei bis in seine sechzehn Meilen entfernte Siedlung zu sehen. Der Feuerwehrmann konnte ihn beruhigen: Der Lichtschein am Himmel kam nicht von einem Brand, sondern von der neuen Neonreklame eines Hotels. Die technische und künstlerische Verwendung der Edelgase hat unsere Welt verändert, das zeigt der Paderborner Amerikanist Christoph Ribbat mit dieser Anekdote, die er in seinem neuen Buch zur Geschichte des Neonlichts erzählt. > mehr
Ein Dichter der Gefühlsverwirrung - vor 200 Jahren starb Heinrich von Kleist
„Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein“ steht auf dem schlichten Grabstein am Kleinen Wannsee in Berlin. Oder stand bislang, muss man sagen; zum 200. Todestag wird das Grab neu gestaltet. Hier an der Uferböschung erschoss am 21. November 1811 der Dichter Heinrich von Kleist zunächst seine krebskranke Begleiterin Henriette Vogel und dann sich selbst. Das Zitat aus Kleists letztem Drama legt in seiner Isolation den Gedanken an Heldentod und Heldengedenken nahe. Aber der Verlauf des Stückes lässt auch ganz andere Vermutungen zu. Zum 200. Todestag ein Blick auf das Werk des vieldeutigen Dichters. > mehr
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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... LEUTE in scienzz
03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
wissenswert
17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr