Vor 250 Jahren wurde der Philosoph Johann Gottlieb Fichte geboren
Wer den Schaden hat, der braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das musste auch der Jenaer Professor der Philosophie Johann Gottlieb Fichte erfahren, als er eines schönen Tages im Jahr 1799 feststellte, dass die Fensterscheiben seines Hauses eingeschlagen waren. Flugs verbreitete sich in der kleinen Universitätsstadt das Gerücht, der für die Wissenschaften zuständige weimarische Minister, der Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe, habe gesagt, das müssten wohl die "Nicht-Iche" gewesen sein ... Zu Fichtes 250. Geburtstag ein Blick auf das Werk des Philosophen, dem der Philosophiehistoriker Bertrand Russell bescheinigte, sein Denken stehe auf der Grenze zum Wahnsinn. > mehr
Vor 300 Jahren erklärte Zar Peter der Große seine Gründung Sankt Petersburg zur russischen Hauptstadt
Die „erfundendenste Stadt der Welt“, sagte Fjodor Michailowitsch Dostojewski. Eine Generation zuvor hatte Alexander Sergejewitsch Puschkin die „Erfindung“ von Sankt Petersburg in seinem Gedicht „Der eherne Reiter“ in Szene gesetzt: „Er stand am wellumspülten Strand in tiefem Sinnen, unverwandt ins Ferne schauend ... ‚Hier werde eine Stadt am Meer, zu Schutz und Trutz vor Feind und Fehden. Hier hatte die Natur im Sinn ein Fenster nach Europa hin. Ich brech’ es in des Reiches Feste; froh werden alle Fahnen wehn auf diesen Fluten, aus fremdem Land uns bringend Gäste.’“ Im Mai 1712, vor 300 Jahren, brachte Zar Peter der Große einen Erlass heraus, der das altehrwürdige Moskau entthronte und seine Gründung Sankt Petersburg zur russischen Hauptstadt erklärte. > mehr
Vor 100 Jahren starb der schwedische Schriftsteller August Strindberg
"Paranoide Schizophrenie" diagnostizieren Mediziner im historischen Rückblick. Laienhaft ausgedrückt: August Strindberg wurde von Verfolgungsängsten und Wahnvorstellungen heimgesucht. Kaum zu zählen sind die Briefstellen, in denen er seinen Selbstmord ankündigte oder die Befürchtung ausdrückte, demnächst wahnsinnig zu werden. Die Persönlichkeit des schwedischen Schriftstellers August Strindberg, der am 14. Mai 1912, vor 100 Jahren, in Stockholm verstarb, ist ein Rätsel geblieben. Und wie immer man den Zusammenhang zwischen Werk und Persönlichkeit beurteilen mag, die zehn oder zwölf Dramen und Romane, die bis heute zum Lektürekanon und zum Repertoire der Theater wie des Films gehören, beziehen ihre Faszination nicht zuletzt aus der Art, wie Strindberg dieses Rätsel – sein Rätsel – darin verarbeitet hat. > mehr
Wenn man dem Chronisten glauben will, gingen dem Dombau dramatische Szenen voraus. Jedes Mal, berichtete einige Jahre später Bischof Thietmar von Merseburg, wenn König Heinrich II. befürchten musste, dass die Synode sich anders entscheiden könnte, warf er sich erneut demütig zu Boden und bat flehentlich darum, seinem Wunsch auf Errichtung des Bistums Bamberg statt zu geben. Eine subtile Form der Nötigung. Die Bischöfe konnten gar nicht anders, als dem König seinen Willen zu tun. Bischof Heinrich von Würzburg, dessen Rechte durch das neue Bistum arg beschnitten wurden, war vorsichtshalber gar nicht erst zu der Synode in Frankfurt gekommen. Noch am selben Tag, dem 1. November des Jahres 1007, wurde der erste Bamberger Bischof geweiht. Sehr bald begann man mit dem Bau des Domes. Bereits am 6. Mai 1012, vor 1.000 Jahren, konnte er geweiht werden. > mehr
Vor 1.950 Jahren wurde Jakobus, der Bruder Jesu, hingerichtet
Er war eine der prägenden Gestalten des Urchristentums, der Apostel Paulus nannte ihn neben Petrus und Johannes eine der drei „Säulen“ der Jerusalemer Urgemeinde. Aber er verschwimmt im Halbdunkel der Geschichte, wird auch oft mit einem seiner Namensvettern verwechselt, vor allem den beiden Aposteln Jakobus dem Großen (dem von Compostela in Spanien) und Jakobus dem Kleinen – Jakobus war eben ein Allerweltsname. Viele Exegeten geben ihm den Beinamen des „Herrenbruders“, da er in den Evangelien unter den Geschwistern Jesu genannt wird. 62 nach Christus, also vor 1.950 Jahren, wurde er unter dem Hohenpriester Hannas II. hingerichtet. Als Gedenktag hat sich in den meisten Kirchen der 3. Mai eingebürgert. > mehr
Wieso eigentlich fällt der "Tag der Arbeit" gerade auf den 1. Mai? Darüber waren sich die Vertreter der Arbeiterbewegung bereits Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr im Klaren. "Aus uralten, aber niemals völlig erloschenen Empfindungen und Erinnerungen heraus", war 1892 in der "Neuen Zeit", dem theoretischen Organ der deutschen Sozialdemokratie zu lesen, sei "die Wahl des proletarischen Feiertags auf den ersten Mai" gefallen und deshalb das Proletariat aufgerufen, den "Maitag der Vorzeit auf höherer und weiterer Stufe zu erneuern". Man sieht, auch die Sozialdemokratie konnte sich der Begeisterung für die alten Germanen, wie sie damals Mode war, nicht entziehen. Historisch näher liegen andere Erklärungsstränge. > mehr
Vor 800 Jahren brachen Zehntausende Jugendliche zum "Kinderkreuzzug" auf
Im Frühsommer des Jahres 1212, kurz nach Pfingsten, erschien am Hof des französischen Königs Philippe Auguste in Saint-Denis bei Paris ein etwa zwölfjähriger Hirtenknabe, der Stephan hieß und aus der kleinen Stadt Cloyes bei Orléans stammte. Er behauptete, Christus sei ihm in Gestalt eines armen Pilgers erschienen und habe ihm einen Brief an den König mitgegeben. Am Portal der Abteikirche predigte der Knabe, er werde einen Zug von Kindern übers Meer führen, um das Heilige Land von den Ungläubigen zu befreien. In den folgenden Wochen zogen Zehntausende von Jugendlichen an die Mittelmeerküste und begehrten Überfahrt. > mehr
Die Produktivität der Krise bei Heine und Nietzsche
Als Hegel 1831 verstarb, empfanden seine Schüler das sowohl als Verwaisung wie auch als Befreiung: Die Diskussion um die Interpretation und Uminterpretation des Meisters war freigegeben. Im folgenden Jahr wiederholte sich etwas Ähnliches auf dem Gebiet der schönen Literatur. Mit Goethes Tod gehe eine ganze Epoche zu Ende, hat Heinrich Heine festgestellt, die „Kunstepoche“. Die große, für eine jüngere Schriftstellergeneration zweifellos auch belastende Vorbildfigur war abgetreten. Heine sah sich sowohl gegenüber Goethe als auch gegenüber Hegel in einem Schüler-Lehrer-Verhältnis, in einer eigentümlichen Mischung von Respekt und Distanz. Ein Dichter der Epochenwende. Ein Düsseldorfer Germanist ist der Schreibweise nachgegangen, in der Heine sein schriftstellerisches Programm realisierte: Heine „inszenierte“ seine Schriftstellerexistenz vor dem Leser. > mehr
Wahrsagerei sei eine zulässige wirtschaftliche Tätigkeit, entschied vor elf Jahren der Bundesgerichtshof, man dürfe Geld dafür verlangen. Eine Kartenleserin im Schwäbischen hatte geklagt, weil einer ihrer Kunden das vereinbarte Honorar nicht zahlen wollte. Die Richter vermerkten achselzuckend, die von der Klägerin versprochene Leistung sei zwar "objektiv", also nach den Naturgesetzen, unmöglich. Aber daraus folge nicht zwingend, dass es keinen Anspruch auf Vergütung gebe. Schließlich hätten sich die Parteien doch vertraglich darauf geeinigt. Und eine Täuschung war der Klägerin nicht nachzuweisen; offenbar glaubte sie selbst an ihre Fähigkeiten. Ein Streifzug durch eine Kunst, die heute so aktuell ist wie eh und je. > mehr
Was suchten die portugiesischen und spanischen Händler eigentlich in Asien, als sie Ende des 16. Jahrhunderts einen Seeweg um Afrika herum oder quer über den Atlantik erkundeten? Allerlei Güter, die auf dem Landweg durch die Zwischenstellung arabischer oder türkischer Händler allzu teuer wurden: Gewürze vor allem, dann aber auch Teppiche, Seidenwaren und Porzellan. Leider hatten die europäischen Länder fast nichts, was sie zum Tausch anbieten konnten. Der größte Teil dieser Luxusprodukte musste durch Edelmetall beglichen werden. Nur mit einem einzigen Produkt, berichtet der italienische Kulturhistoriker Carlo M. Cipolla in seinem Buch "Gezählte Zeit", war Europa in der frühen Neuzeit auf den asiatischen Märkten konkurrenzfähig: mit Uhren. Ein Blick auf die Entwicklung des Uhrmacherhandwerks in Orient und Okzident. > mehr
Sie war ein Schiff der Superlative, schon rein quantitativ. Mit gut 269 Meter Länge war die "Titanic“ bei ihrer Jungfernfahrt im April 1912, vor hundert Jahren, das größte Schiff der Welt. Auch die Ausstattung war superlativisch. Selbst die 3. Klasse hatte statt der sonst üblichen großen Schlafsäle Zwei- bis Vier-Bett-Kabinen mit eigener Waschgelegenheit. Die 2. Klasse entsprach dem, was auf anderen Schiffen allenfalls in der 1. Klasse erwartet werden durfte, mit Bibliothek, Rauchsalon und einem eichenholzgetäfelten Speisesaal. Für die Passagiere der 1. Klasse gab es außerdem ein beheiztes Schwimmbecken, ein Türkisches Dampfbad, einen Gymnastikraum, eine Squashanlage ... Vom Business-Konzept her handelte es sich im Grunde um zwei Schiffe in einem. In der dritten Klasse wurde, relativ billig, eine große Zahl von Auswanderern nach Amerika befördert. > mehr
Bis hin zur Selbstkreuzigung - die Religiosität der Schmerzen im christlichen Abendlsnd
Das Turiner Grabtuch ... Es ist nach Jahrzehnten naturwissenschaftlicher Untersuchungen immer noch eines der umstrittensten Objekte der Menschheitsgeschichte. Viele Naturwissenschaftler heute sagen: Das Tuch stammt tatsächlich aus Palästina, aber nicht aus dem 1., sondern aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Aber wie kam, wenn diese Theorie richtig sein sollte, das Bild auf das Tuch? Im hohen Mittelalter war Kreuzigung keine gängige Form der Hinrichtung mehr. Ein Ethnologe hat die Theorie aufgebracht, dass irgendwann um 1300 tatsächlich ein "Gekreuzigter“ in dem Tuch gelegen und einen Abdruck hinterlassen hat, aber kein Hingerichteter, sondern ein frommer Christ, der die Passion des Heilands nachfühlen wollte. Ein Blick auf die Religiosität der Schmerzen seit dem hohen Mittelalter - in den Selbstkreuzigungen, wie sie zur Karwoche von den Philippinen berichtet werden, findet sie heute noch blutigen Ausdruck.
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Vor 250 Jahren brachte Jean-Jacques Rousseau sein Buch "Über den Gesellschaftsvertrag" heraus
Im Schlosspark von Ermenonville in der Ile-de-France wird dem Besucher folgende Anekdote erzählt: Napoleon Bonaparte habe das ehemalige Grab des Schriftstellers Jean-Jacques Rousseau besucht und nach einer Weile des Schweigens gesagt: „Für die Ruhe Frankreichs wäre es besser gewesen, dieser Mann hätte nie gelebt; er hat die Revolution vorbereitet."- Jean-Jacques Rousseau als der Vater der Französischen Revolution, sozusagen als Ahnherr unserer modernen Zeit ... Im April 1762, vor 250 Jahren, brachte Rousseaus sein staatstheoretisches Hauptwerk heraus, den „Gesellschaftsvertrag", mit jenem Eingangssatz, der die Stimmung der Zeit auf den Punkt brachte: „Der Mensch ist frei geboren und überall liegt er in Ketten." Einige Wochen später erschien aus Rousseaus Feder noch eine zweite Gründungsurkunde der Moderne, sein Roman „Émile", in dem er zeigen wollte, wie eine Besserung möglich sein könnte: durch die Erziehung des Menschen. > mehr
Ob er selbst am Ende noch unterscheiden konnte, was er wirklich erlebt und was er frei erfunden oder aus irgendwelchen Quellenübernommen hatte? In seinen letzten Lebensjahren führte Karl May fortwährend Prozesse gegen "Verleumder", die seinen Büchern das angeblich Autobiographische der Abenteuer nicht abnehmen wollten. Das Misstrauen war begründet; wenn er in seinen Reiseerzählungen durch die weite Welt "ich" schrieb, war das pure Erzählerfiktion. Aber May verteidigte hartnäckig die "Wahrheit" seiner Geschichten. Am 30. März 1912, vor 100 Jahren, ist Karl May verstorben. > mehr
Eine neue Übersetzung von Ovids "Kunst der Verführung" - scienzz communication sprach mit dem Übersetzer
Ovids "Kunst der Verführung" ... Ein Lehrbuch, dem äußeren Anschein nach. Und für ein modernes Publikum schon wegen der vielen mythologischen und historischen Anspielungen kein ganz leichter Lesestoff. Für die alten Römer jedoch muss es ein höchst amüsantes Lesevrgnügen gewesen sein, ein frivoles Spiel mit der ernsthaften Form des Lehrbuches ... Ein Berliner Historiker hat jetzt eine neue Übersetzung vorgelegt, die eine Alternative zu den gängigen wissenschaftlichen Ausgaben bieten woll - als Wiedergewinnung des Buches für ein breites Publikum. scienzz communication führte ein Interview mit dem Übersetzer. > mehr
... aber in zahllosen Verschwörungstheorien lebt er fort
Was wäre die Geschichte ohne Anekdoten, ohne jene Histörchen, die zwar völlig unhistorisch sind, aber das, was wirklich geschehen ist, wie in einem Brennglas bündeln? Als in der Französischen Revolution, wird kolportiert, die Guillotine an König Ludwig XVI. ihr Werk vollbracht hatte, sei einer der Zuschauer aufs Podest gesprungen, habe das abgeschlagene Haupt ergriffen und es empor gehalten: "Nun, Jacques de Molay, bist du gerächt!" Jacques de Molay, der letzte Großmester des Templerordens ... Vor 700 Jahren legte Papst Clemens V. dem konzil in Vienne das Dokument zur Auflörung des Ordens vor; der Hintergrund: König Philipp der Schöne wollte sich die Reichtümer des Ordens aneignen, um einen Staatsbankrott zu vermeiden. > mehr
Religiöse und philosophische Deutungsversuche in der wirtschaftspolitischen Debatte
Der "Tanz um das goldene Kalb" ist bis heute eines der wirkungsmächtigsten Bilder aus dem Alten Testament geblieben. In den letzten Jahren schaffte es immer wieder den Weg in die Titelschlagzeilen, zum Beispiel Weihnachten 2008, als der Ratsvorsitzende der EKD, Wolfgang Huber, das Laster der Raffsucht anprangerte und speziell dem Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, eine "Form des Götzendienstes" vorhielt. Es ist nicht die einzige Redensart aus der Bibel, die in den Medien zur Illustration der Wirtschaftswelt unserer Tage Furore gemacht hat. 2005 umschrieb der SPD-Politiker Franz Müntefering die "turbokapitalistischen" Umtriebe internationaler Finanzinvestoren mit einer der zehn ägyptischen Plagen: den "Heuschrecken". Zwei Historiker haben einen Sammelband herausgebracht haben, in dem das Verhältnis des "liberalen Marktes" zu Ethik oder Moral oder Religion thematisiert wird. > mehr
Über den Umgang mit Katastrophen im späten Mittelalter
Vor Katastrophen, das haben wir durch die Erd- und Seebeben der letzten Jahre immer wieder erfahren, zeigt sich die Menschheit ziemlich hilflos. Und selbst, wenn es sich um menschengemachte Katastrophen handelt, etwa Kriege, bleibt den Betroffenen oft keine wirksame Gegenwehr, weil es eben immer die anderen sind, die Geschichte machen. Die Gläubigen unter uns nehmen ihre Zuflucht zu jenseitigen Tröstungen, Technikfans wiederum träumen davon, sogar einen Asteroiden- oder Meteoriteneinschlag durch geeignete Maßnahmen bekämpfen zu können. Wie sind die Menschen im späten Mittelalter mit Katastrophen umgegangen? Gerhard Fouquet und Gabriel Zeilinger, zwei Historiker der Universität Kiel, haben, eine Fülle von Quellentexten analysiert. > mehr
Im konfessionell gemischten Mitteleuropa war es im 17. Jahrhundert "normal", dass in der einen Stadt das Neue Jahr gefeiert wurde, während die Bewohner der Nachbarstadt Weihnachten noch vor sich hatten – vorausgesetzt, der eine Ort stand unter katholischer, der andere unter protestantischer Herrschaft. Eine Verwirrung, die aus konkurrierenden Kalenderrechnungen entstand ... Aber ein 30. Februar – den kann es doch niemals gegeben haben, der Februar hat schließlich nur 28, in Schaltjahren 29 Tage und keinesfalls mehr? Es gab tatsächlich einmal einen "30. Februar", 1712 in Schweden. Ursache war die Anpassung an den Gregorianischen Kalender oder genauer: das Hin und Her um diese Anpassung. > mehr
Die Genese einer modernen Vergnügungskultur in den Großstädten um 1900
"Die goldenen 20er" ... Drei Generationen später sind diese wenigen Jahre zwischen Inflation und Weltwirtschaftskrise immer noch ein Mythos; vor allem Berlin erlebte damals eine Blüte der Vergnügungskultur, von den Kneipen bis zum ambitionierten Theater. Aber der Mythos steht nicht isoliert, wie ein neu erschienener Sammelband einer Forschergruppe von Historikern der Freien Universität Berlin über die "tausend Freuden der Metropole" aufzeigt. Das Berlin der 1920er Jahre war nur der Höhepunkt einer längeren Entwicklung, die sich bereits im späten 19. Jahrhundert angebahnt hatte, und es war Teil eines größeren internationalen Zusammenhangs, der sich ebenso in anderen Metropolen der westlichen Welt auswirkte. > mehr
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
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17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr