Die Deutsche Solarthermie-Technologieplattform forderte auf ihrer 2. Konferenz verstärkte Forschungsförderung. > mehr
Eingangsachse für die Expo in Shanghai erhält das weltweit größte Membrandach mit 65.000 Quadratmetern. > mehr
Fraunhofer ISI schätzt, dass die weltweit vorhandenen Lithium-Reserven noch 2050 ausreichen könnten. > mehr
Forscher entwickeln weiße LEDs, die auf Nanosäulen basieren, und hoffen, dass sie deutlich billiger werden. > mehr
Der europäische Offshore Windmarkt konnte 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 54 Prozent wachsen. > mehr
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Ungewöhnlich ist nicht allein das Aussehen des Neubaus des Um- weltbundesamtes in Dessau. Der Gebäu- dekomplex hat auch technisch und öko- logisch viel zu bieten. > mehr
Es sieht aus wie Spielerei, ist aber modernste Lasertechnologie: Mittels Ultrakurzpulslasers bekommt die gemeine Stubenfliege eine Designerbrille verpasst. > mehr
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Aus der Welt der Symbole und Rituale

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| Weltweit größten Membrandach für die Eingangsachse der Expo Bild: Thomas Ott/Darmstadt |
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(kso) Rund 70 Millionen Besucher werden im Mai 2010 zur Expo in Shanghai erwartet. Den zentralen Eingang bildet die "Expo Axis", das neben dem Pavillon des Gastgebers China wichtigste und größte Expo-Bauwerk. Von der Eingangsachse, die auf 350.000 Quadratmetern Nutzfläche zahlreiche Serviceeinrichtungen beherbert, werden die Besucher zu den Länder- und Themenpavillons weiter geleitet. Beschirmt werden sie dabei von einer der größten Membran-Überdachungen, die mit 65.000 Quadratmetern und einer freien Spannweite von fast 100 Metern die Grenzen des technisch Machbaren auslotet. Entwurf und Planung für die Konstruktion stammen von Fachleuten der Uni Stuttgart. > mehr
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„Dinggeschichte“: Das ist ein neues Zauberwort in den Kulturwissenschaften. Kulturhistoriker aus Deutschland und Amerika haben jetzt eine Sammlung von Beiträgen zur Geschichte solcher Alltagsgegenstände vorgelegt: Studien zum Beispiel über die Tupperware, die Nähmaschine, das Korsett usw. usf. Vielleicht ist es ja mehr als bloß eine Legende, dass „die Amerikaner“ zu den materiellen Dingen ein unbefangeneres, handfesteres Verhältnis haben als die deutsche Geisteswelt mit ihrer traditionellen Orientierung an Werten und Worten. Zumindest bezog sich Präsident Barack Obama bei seiner Antrittsrede im Januar 2009 positiv auf diesen nationalen Mythos. > mehr
Wenn interessierte Laien eine Ausgrabungsstätte besichtigen, dann stellen sie immer wieder zwei Fragen: erstens, ob man schon Gold oder andere Schätze gefunden habe, und zweitens, um wen es sich bei den Menschen, die dort gelebt haben und bestattet wurden, denn gehandelt habe, um Germanen, Römer, Kelten, Slawen? Mit ihren Lösungsversuchen finden sich die Wissenschaftler dann auch gleich auf politischen Minenfeldern wieder. Eine Dresdner Forschergruppe hat das schwierige Dreiecksverhältnis zwischen Archäologie, Geschichtsschreibung und Politik unter die Lupe genommen. > mehr
Am 1. Oktober 1701 wollte ein neunzehnjähriger Apothekerlehrling namens Johann Friedrich Böttger in Berlin seine Fähigkeit demonstrieren, Gold zu machen. Vor aller Öffentlichkeit "verwandelte" er Silber in das edelste der Metalle. Als der preußische König Friedrich I. den jungen Mann in seinen Dienst zwingen wollte, floh Böttger nach Sachsen, kam dabei jedoch vom Regen in die Traufe. König August der Starke war ebenso goldgierig wie sein preußischer Kollege und nahm Böttger in Haft. Der "Goldmacher" erfand am Ende etwss anderes: Am 23. Januar 1710, vor 300 Jahren, wurde in Meißen die „Königlich-Polnische und Kurfürstlich-Sächsische Porzellanmanufaktur“ gegründet. > mehr
„Der Mann ist ein Schwein und gehört zur Infanterie“, soll König Friedrich II. von Preußen gesagt haben, als man ihm meldete, ein Kavallerist habe sich sexuell an einer Stute vergangen. Welch ein Glück für den Delinquenten, dass Preußen damals noch kein Rechtsstaat war! Sonst hätten die Gerichte nicht anders gekonnt, als die gesetzlich vorgesehene Strafe, Verbrennung bei lebendigem Leibe, zu verhängen. Wahrscheinlich gibt es keinen anderen Sachverhalt, bei dem die juristischen Beurteilungen derart radikal gewechselt haben. Ein Tübinger Rechtshistoriker hat die Geschichte der Strafbarkeit von Sodomie einer Analyse unterzogen. > mehr
Mozarts Bäsle-Briefe mit ihrer ungekünstelten Ausdrucksweise werden immer wieder gern gelesen, gehören beinahe zu den Klassikern der Weltliteratur. Aber in der Regel ist unser Bedürfnis, in den Schriften klassischer Komponisten zu lesen, doch begrenzt. Erst recht dann, wenn diese Schriften so schwer lesbar sind wie im Falle Richard Wagner. "Verschwommen und steif“, seufzte Thomas Mann; "wie mit Reißzwecken gespickt, unverdaulicher Brei, Kanzleiprosa“, urteilte Martin Gregor-Dellin. Ein Freizeitwagnerianer hat Wagners umfangreiches theoretisches Schrifttum jetzt in einem einzigen Band von gerade einmal dreihundert Seiten "bearbeitet“, zusammengefasst und in aller Vorsicht auch kommentiert. > mehr
„Modernismus“ – heutzutage denken dabei viele Leser vermutlich eher an eine Kunstepoche, den Jugendstil. Aber um 1900 war „Modernismus“ in der katholischen Kirche ein Sammelwort für alle Phänomene des modernen Denkens, die – zu Recht oder zu Unrecht – als Bedrohung wahrgenommen wurden, von Demokratie und Liberalismus über idealistische und materialistische Richtungen der Philosophie bis zum Fortschrittsglauben der Zeit und zum weltanschaulichen Pluralismus. Im September 1910 forderte ein päpstliches Dekret allen Geistlichen den sogenannten "Antimodernisteneid" ab. Ein Münchner Theologieprofessor hat einen Rückblick auf diesen Modernismusstreit vorgelegt. > mehr
Die Zeitgenossen waren irritiert. "Der Mathematiker Galileo Galilei beobachtet die Bewegung der Sterne mit den Augengläsern, die er erfunden oder vielmehr verbessert hat", schrieb ein Berichterstatter aus Rom nach Urbino, und der skeptische Unterton ist nicht zu überhören: "Entgegen der Meinung aller antiken Philosophen behauptet er, es gebe vier weitere Sterne oder Planeten, alles Trabanten des Jupiter, die er die Medici-Körper nennt, sowie zwei Begleiter des Saturn." In der Tat, was Galilei da am 7. Januar 1610, vor vierhundert Jahren, durch sein Fernrohr beobacht hatte, war geeignet, ein ganzes Weltbild umzustoßen. > mehr
| kurz gemeldet |
Die EU-Kommission erwägt, den Mitgliedsstaaten freie Hand für Verbot oder Zulassung des Anbaus genetisch manipulierter Pflanzen zu geben. Dies teilte die Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel in Brüssel mit.
Amerikanische Ärzte glauben, ei- nem Impfstoff gegen AIDS näher gekommen zu sein. Sie modifizierten ein menschliches Protein, das in abgewandelter Form auch bei Nachtaffen vorkommt und die Ausbreitung des HI-Virus bremst, derart, dass es die gleiche hemmende Wirkung entwickelt.
Ab sofort soll die Meteorologische Organisation der UNO (WMO), ein weltumspannendes Informationssystem über Klimadaten aufbauen. Dies beschloss die Weltklimakonferenz der WMO in Genf.
Die Spucke einer südamerikani- schen Zeckenart könnte die Krebsbe- kämpfung revolutionieren. Ärzte vom Butantan-Institut in Sao Paulo stellten fest, dass die Spucke Krebszellen abtötet.
Bei geschlossener Schneedecke fressen Kohlmeisen Zwergfledermäuse, die sich im Winterschlaf befinden. Diese flexible Anpassung an das Futterangebot haben Max-Planck-Ornithologen in einer Höhle in Ungarn beobachtet. Sobald anderes Futter verfügbar war, verloren die Meisen ihr Interesse an den Fledermäusen.
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| kurz gemeldet |
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
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EVIDENCE
how do we know what we know?
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"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr
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