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16.01.2018 - FORENSIK

"Gewalteinwirkung mit einem stumpfen Gegenstand gegen den Hinterkopf"

Gerichtsmedizin im Dienste der Archäologie

An der linken Schläfe war eine schwere Verletzung festzustellen. Das Ergebnis eines Hiebs, meinte der Anthropologe Wilhelm Gieseler, als er den Schädel 1974 untersuchte. Es könnte eine gewaltsame Auseinandersetzung gegeben haben, mit tödlichen Folgen für das Opfer. Die zweite Verletzung, hinten an der Schädelbasis, brachte Gieseler auf eine noch viel spektakulärere Hypothese: Nach der Trennung vom Rumpf sei der Schädel geöffnet worden, um ihm das Gehirn zwecks Verzehr zu entnehmen. Diese Umstände veranlassten jedoch keinen Staatsanwalt, Anklage gegen Unbekannt zu erheben. Das Opfer hatte vor 250.000 oder 300.000 Jahren gelebt. > mehr

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10.01.2018 - IDEENGESCHICHTE

Kämpfende Schreiber und schreibende Kämpfer

Die Marxisten der ersten Stunde - Geschichte einer Faszination

„Mich reut die Stunde, die nicht Harnisch trug! Mich reut der Tag, der keine Wunden schlug! Mich reut – ich streu‘ mir Asche auf das Haupt – dass ich nicht fester noch an Sieg geglaubt!“ Der Schweizer Dichter C. F. Meyers legte diese pathetischen Zeilen 1872 dem Humanisten Ulrich von Hutten in den Mund. Das Versepos „Huttens letzte Tage“ wurde eine der Lieblingslektüren von Rosa Luxemburg. In einem Brief an eine Freundin überlegte sie, ob es nicht sinnvoll sei, ein Zitat daraus auf ihren Grabstein setzen zu lassen. Luxemburg, schreibt die Historikerin Christina Morina von der Universität Amsterdam in ihrer Studie über die „Erfindung des Marxismus“, identifizierte sich ein Leben lang mit Ulrich von Hutten. > mehr


04.01.2018 - BRAUCHTUM

Sternsinger, Wallfahrer und Bohnenkönige

Braeuche rund um das Dreikönigsfest

Es war eines der beliebtesten Motive in der holländischen Genremalerei des 17. Jahrhunderts. Inmitten einer fröhlichen Tafelrunde sitzt ein würdiger Herr mit Krone auf dem Haupt, er hebt gerade sein Glas zum Mund, die Menschen um ihn herum lassen ihn hochleben. Offenbar nicht zum ersten Mal, zum Beispiel auf einem Gemälde von Jakob Jordaens, das um 1650 entstand, sieht man, wie unten links bereits jemand betrunken zu Boden gesunken ist. Früher wurde dieser Brauch in vielen Ländern Europas am Vorabend des Dreikönigsfestes geübt. In Frankreich besteht er noch heute. Entweder durch Wahl oder durch das Los bestimmt die Festgesellschaft einen „König“. Der Brauch ist seit dem 13. Jahrhundert belegt. Es war naheliegend, diesen Brauch am Dreikönigsfest auszuüben. > mehr


28.12.2017 - ZOOLOGIE

Leben im Energiesparmodus

Der Winterschlaf - wenn der koerpereigene Thermostat heruntergedreht wird

Science-fiction-Filme wie Ridley Scotts „Alien“ haben es vorgemacht: Dass die Entfernungen im Weltraum sich nach vielen Lichtjahren bemessen, stellt die Menschheit nicht vor unüberwindliche Schwierigkeiten. Auch innerhalb der begrenzten Lebenszeit, die uns gegeben ist, sind Reisen zu den Sternen möglich – wenn man nämlich die Astronauten in einen Kälteschlaf versetzt. Dann würden sie viel langsamer altern. Inzwischen soll bei der NASA überlegt werden, ob sich dergleichen nicht tatsächlich bei Reisen zum Mars einsetzen ließe. Voller Neid blicken wir da zum Beispiel auf die Fledermäuse. > mehr


24.12.2017 - BRAUCHTUM

Klöpfelnächte, Weihnachtsmärkte und Perchtenläufe

Weihnachtsbräuche abseits von Baum, Krippe und Nikolaus

In manchen Gegenden Süddeutschlands und des Alpenraums, zum Beispiel im Berchtesgadener Land, ziehen die Kinder auch heute noch an den letzten drei Donnerstagen vor Weihnachten des Abends von Tür zu Tür und bitten um Leckerbissen. Ein „Heischebrauch“, wie die Ethnologen das nennen, man kennt dergleichen auch vom Dreikönigsfest oder neuerdings von „Halloween“. Ein wenig Umverteilung von materiellen Gütern, angeknüpft an Feste im Jahreskreislauf. Erste Belege für diese „Klöpfelnächte“ stammen aus dem 16. Jahrhundert. Nur ein Beispiel für jene alten Bräuche, die gegenüber Adventskranz und Weihnachtsbaum, Weihnachtskrippe und Weihnachtsmann in den Hintergrund getreten und heute beinahe ausgestorben sind. > mehr


19.12.2017 - THEATER

"Kinder, heute abend wollen wir vergnügt sein"

Das weihnachtliche Theater seit dem 18. Jahrhundert

Schreckliche Dinge wusste 1784 die „Berlinische Monatsschrift“ aus dem Ort Zellerfelde, heute Clausthal-Zellerfeld, zu berichten. Bei der Weihnachtsmesse dort sei es üblich, die Sänger „als Engel angekleidet“ auftreten zu lassen, „in weißen Hemden mit grünem Bande.“ Der gelehrte Redakteur fühlte sich an die heidnischen Bräuche der Antike erinnert, er überschrieb seinen Text „Christliche Bacchanalien in der Christnacht“. In dem Harzort hatte sich ein Brauch aus dem Mittelalter erhalten, der in Städten wie Berlin ganz und gar ausgestorben war, nämlich den Gottesdienst in der Christnacht mit einem musikalischen Spiel zu begehen. Der Beitrag der „Monatsschrift“, berichtet die Münchner Theaterwissenschaftlerin Laura Schmidt in ihrer Studie zum „Weihnachtlichen Theater“, rief eine lebhafte Debatte über das Fortleben „heidnischer Greuel“ im Christentum hervor. > mehr


16.12.2017 - DEUTSCHE LITERATUR

"Repräsentativ für die deutsche Nachkriegsliteratur"

Vor 100 Jahren wurde Heinrich Boell geboren

Auch so kann man in die Literaturgeschichte eingehen, wenigstens als Randnotiz. „Ich fordere die ganze Bevölkerung auf“, sagte der spätere Bundespräsident Karl Carstens im Oktober 1974, „sich von der Terrortätigkeit zu distanzieren, insbesondere dem Dichter Heinrich Böll, der noch vor wenigen Monaten unter dem Pseudonym Katharina Blüm [!] ein Buch geschrieben hat, das eine Rechtfertigung von Gewalt dargestellt.“ Nun, dass Politiker sich zu Büchern äußern, die sie nicht gelesen haben, ist vielleicht nicht so ungewöhnlich. Offenbar hatte Carstens nicht einmal das Titelblatt von Heinrich Bölls „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ zur Kenntnis genommen. > mehr


13.12.2017 - TOURISMUS

"In der Geschichte geht nichts verloren"

Deutschlandreisen - von Caesars Feldzug am Rhein bis zu "Germany in one week"

Die Deutschen seien „den Elefanten vergleichbar“, notierte der französische Philosoph Charles de Montesquieu in seinem Tagebuch, während er 1728/30 die Territorien des Heiligen Römischen Reiches bereiste. Warum den Elefanten? „Die Deutschen sind gute Leute […] Zunächst wirken sie schrecklich, doch sobald man sie gestreichelt hat und ihnen schmeichelt, werden sie sanftmütig.“ Montesquieu, der fast zwanzig Jahre später sein großes Werk über den „Geist der Gesetze“ veröffentlichte, interessierte sich für die politischen Strukturen, die er in den Ländern seiner Reise vorfand – aber eben auch für die Soziologie und Psychologie der Bevölkerung. > mehr


10.12.2017 - RELIGIONSGESCHICHTE

Suche nach dem Zusammenhang zwischen Historie und Glauben

Ein Jesus-Handbuch bilanziert den Stand der Forschung

Jesus und die Politik, Jesus im Lichte der Qumran-Texte, Jesus aus der Sicht der modernen Archäologie, die apokryphen Evangelien über Jesus, Jesus und die Frauen … Auf dem Büchermarkt und in den Fernsehmagazinen ist die Gestalt des Jesus von Nazareth allgegenwärtig. Inwieweit das, was dort unter dem Stichwort „Jesus“ angeboten wird, mit historischer Erkenntnis zu tun hat oder mehr mit den aktuellen Moden unserer Gegenwartskultur, ist eine andere Frage. Die beiden Theologen Jens Schröter und Christine Jacobi von der Berliner Humboldt-Universität haben jetzt ein umfangreiches Handbuch herausgebracht, das den aktuellen Stand der Forschung zum „historischen Jesus“ zusammenfasst. > mehr

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