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18.10.2017 - JURISPRUDENZ

"Was die ganze Welt weiss, was die ganze Welt fühlt"

Das Rechtsgefühl in der Jurisprudenz und im Theater

„Bestraft wird“, verordnete 1935 die nationalsozialistische Reichsregierung in ihrem „Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches“, „bestraft wird, wer eine Tat begeht, die das Gesetz für strafbar erklärt oder die nach dem Grundgedanken eines Strafgesetzes und nach gesundem Volksempfinden Strafe verdient.“ Für den Richter, so erläuterte der Rechtsgelehrte Heinrich Lange, stelle sich die „hohe Aufgabe, das Recht nicht nur verstandesmäßig zu erfassen und anzuwenden, sondern aus der Gemeinschaftsverbundenheit heraus das deutsche Recht zu erfühlen und zu erfassen.“ Seitdem steht jede Reflexion über die Bedeutung von Gefühl oder Empfinden für die Juristerei unter einem Anfangsverdacht. > mehr

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14.10.2017 - DEUTSCHE LITERATUR

"Bisschen schneller sein als die Schnecke"

Zum 90. Geburtstag von Guenter Grass

Für große Teile der Literaturszene damals in Deutschland muss es eine Art von Weltuntergang gewesen sein. „Ich denke, dass ich keine Helden mehr habe“, schrieb der Journalist Franz Josef Wagner am 14. August 2006 in der „Bild“-Zeitung. Ob es Wagner mit seinem Ausrufen einer Heldendämmerung ganz ernst war, ist nicht so wichtig. Er wird gespürt haben, dass er vielen Lesern aus dem Herzen sprach: Ich denke, „dass ich traurig bin, weil es Günter Grass nicht mehr gibt“. Grass‘ Buch „Beim Häuten der Zwiebel“ war noch gar nicht auf dem Markt. Doch wenige Tage zuvor war in der „FAZ“ ein Interview von Franz Schirrmacher und Hubert Spiegel mit dem Nobelpreisträger erschienen, überschrieben „Warum ich nach sechzig Jahren mein Schweigen breche“, „Günter Grass spricht zum ersten Mal über seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS“. > mehr


09.10.2017 - PRAEHISTORISCHE KUNST

Die Erfindung von Kunst und Musik

Vor 40.000 Jahren entstanden auf der Schwaebischen Alb die ersten Menschen- und Tierfiguren

Es war vor etwa 40.000 Jahren. Im spanischen Kantabrien und in der französischen Ardèche entstanden die frühesten Höhlenmalereien, etwa gleichzeitig in Südwestdeutschland die ersten plastischen Kunstwerke, kleine geschnitzte Figuren aus Mammutelfenbein. „Als der Mensch die Kunst erfand“, haben die beiden Archäologen Nichola J. Conard von der Universität Tübingen und Claus-Joachim Kind vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg ihren neuen Bildband über die Ausgrabungen auf der Schwäbischen Alb überschrieben. Und auch die Musik, wäre zu ergänzen. Einige Musikinstrumente, Flöten aus Vogelknochen oder Elfenbein, die auf der Alb gefunden wurden, sind sogar noch älter, stammen aus der Zeit vor 43.000 Jahren. > mehr


05.10.2017 - STRAFVOLLZUG

"Gott ist es, der meinen Arm lenkt"

Eine Geschichte der Todesstrafe

Wissen Sie, was in Art. 21 der hessischen Landesverfassung steht? „Ist jemand einer strafbaren Handlung für schuldig befunden […], kann er zum Tode verurteilt werden.“ Angewandt wurde diese Regelung allerdings niemals, seit 1949 ist sie auch kein geltendes Recht mehr. Art. 102 des Grundgesetzes geht vor: „Die Todesstrafe ist abgeschafft.“ In 104 Staaten, berichtet der Darmstädter Journalist Helmut Ortner in seiner „Geschichte der Todesstrafe“, ist das legale Töten, das Töten nach Gerichtsurteil, heute vollständig abgeschafft. In 37 weiteren Staaten wird die Todesstrafe de facto nicht mehr verhängt und erst recht nicht vollstreckt. In Europa ist zur Zeit Weißrussland der einzige Staat, in dem die Todesstrafe praktiziert wird. In der Türkei wurde sie 2002 abgeschafft, inzwischen wird erwogen, sie wieder einzuführen. > mehr


01.10.2017 - KULTURGESCHICHTE

"Konsumgesellschaft ohne ideelle Ansprueche"

Die "Vielen" und die "Wenigen" in der deutschen Kultur- und Literaturgeschichte

Gelegentlich bricht Zorn durch. Es habe ehedem, schreibt der Literaturwissenschaftler Jost Hermand in seinem neuen Buch, Zeitalter gegeben, in denen die Künstler und Wissenschaftler in ihren Werken Möglichkeiten eines Lebens jenseits der aktuell gegebenen Zustände aufzeigten. An die Gegenwart appelliert Hermand, dieses „soziokulturelle Erbe zu erhalten und vor allem zu interpretieren“. Offenbar ist Hermand mit der Gegenwart sehr unzufrieden, sowohl was das Kulturleben selbst als auch was die wissenschaftliche Analyse angeht. In den 1970er oder 1980er Jahren waren Hermands „Epochen der deutschen Kultur von 1870 bis zur Gegenwart“ beim geisteswissenschaftlichen Nachwuchs ein Kultbuch. Aus der Feder des 87-Jährigen ist jetzt eine große Sozialgeschichte der deutschen Literatur und Kultur, ein Überblick über 1.200 Jahre hinweg. > mehr


27.09.2017 - ARCHAEOLOGIE

Bronzeplastiken, Goldschmuck und Waffen

Etruskische Kunst im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen

Bronzeplastiken und Goldschmuck, Waffen und Hausrat, Keramiken und Weihgaben – im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen ist etruskische Kunst aus der Sammlung Ebnöther ausgestellt. Ein Volk im Schatten zunächst der Griechen, die mit ihrer Literatur und Philosophie in der Mittelmeerwelt größere Ausstrahlungskraft zeigten, und dann im Schatten der politisch erfolgreicheren Römer. Im Vergleich mit den großen Museen in Rom und Florenz oder den Totenstädten von Tarquinia und Cerveteri tritt in dieser ehemaligen Privatsammlung die Kleinkunst in den Vordergrund. > mehr


24.09.2017 - ANTHROPOLOGIE

Die Aussenwelt berühren und be-greifen

Der Tastsinn in Alltag, Wissenschaft und Kunnst

In Platons Höhlengleichnis sind die Menschen in ihrer höhlenartigen Behausung an Schenkeln und Nacken derart starr gefesselt, dass sie ihren Blick auf nichts anderes richten können als auf die Wand vor ihnen. Sie sehen nur die Schatten, die von einer Lichtquelle hinter ihnen auf die Wand geworfen werden, und unvermeidlich meinen sie, die Schatten seien das Einzige, was existiert. Durch das Denken freilich, mit seinem inneren Auge, meinte Platon, könnte der eine oder andere diese Täuschung vielleicht hinter sich lassen und zur Erkenntnis der wahren Verhältnisse vordringen. Platons Kritik der sinnlichen Wahrnehmung hat das abendländische Denken über zweieinhalb Jahrtausende hinweg geprägt. Und soweit die Leistung unserer Sinnesorgane überhaupt gewürdigt wurde, gab es unter ihnen eine recht eindeutige Rangordnung. > mehr


19.09.2017 - MITTELALTER

Der König, der seine eigene Legende inszenierte

Das Historische Museum der Pfalz zeigt eine Ausstellung über Richard Löwenherz

Für einige Monate verwandeln sich die Ausstellungsräume des Historischen Museums der Pfalz sozusagen in den Vorplatz von Westminster. Aus dem Besitz von Her Majesty Queen Elizabeth II ist die verkleinerte Nachbildung des Bronzedenkmals für König Richard Löwenherz, das seit 1860 vor den Houses of Parliament steht, nach Speyer gekommen, in die Landesausstellung Rheinland-Pfalz über König Richard Löwenherz. Mit hoch erhobenem Schwert reitet Richard – im Original ist er einschließlich Pferd und Podest neun Meter hoch – dem Feind entgegen. Richard Löwenherz – „bis in die heutige Zeit dominiert im öffentlichen Bewusstsein das legendenhaft verklärte Bild vom idealen Ritter und tatkräftigen König“, konstatiert die Historikerin Sabine Kaufmann. > mehr


17.09.2017 - KALENDER

Neujahr, bevor der Herbst beginnt

Allerlei Jahresanfaenge - eine Tour d'horizon durch die Kalendersysteme

Am 21. September ist Neujahr. Wenn Sie das nicht glauben wollen: Es hat schon seine Richtigkeit. Die Juden beginnen am 21. September 2017 das Jahr 5778 nach Erschaffung der Welt, die Muslime am selben Tag das Jahr 1439 nach der Auswanderung des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina. Der Islam rechnet mit einem Jahr von zwölf Monaten, die in ihrer Länge jeweils etwa dem Mondzyklus entsprechen. Die Summe ist jedoch gegenüber dem Sonnenjahr um ca. elf Tage zu kurz, der Neujahrstermin wandert also durch das gregorianische Jahr. Das Judentum legt ebenfalls ein Mondjahr zugrunde. Aber etwa alle drei Jahre wird ein dreizehnter Monat eingeschaltet, damit die Übereinstimmung mit dem Wechsel der Jahreszeiten erhalten bleibt. Neujahr liegt damit immer im September oder Oktober. > mehr


12.09.2017 - DEUTSCHE LITERATUR

"Husumerei", die sich zum Grossartigen steigert

Vor 200 Jahren wurde Theodor Storm geboren

„Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz“, heißt es in einem der letzten Gedichte von Theodor Storm. „Du sagst dir selber: Es ist nichts! Und dennoch will es dich nicht lassen.“ Sein Arzt hatte dem fast 70-jährigen Dichter sagen müssen, dass er an Magenkrebs litt. Storm verfiel in tiefe Depression, er befürchtete, mit der Novelle, an der er gerade arbeitete, dem „Schimmelreiter“, nicht mehr fertig zu werden. Da taten sich drei Ärzte aus seinem Freundeskreis zusammen und beschlossen, ihm eine neue „Diagnose“ zu stellen: Keine Rede von Krebs, die Magenbeschwerden seien harmlos. Storm ließ sich nur zu gern täuschen. Als er im folgenden Jahr, am 4. Juli 1888, verstarb, hatte er den „Schimmelreiter“ noch vollenden können. Vor zwei oder drei Generationen war Theodor Storm, der am 14. September seinen 200. Geburtstag feiern könnte. > mehr

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