Griechen bis an die Zähne bewaffnet, Ströbele kritisiert hohen Militäretat und fordert Stopp der Neuanschaffun > mehr
Die Bundesregierung bereitet Enthauptungsschlag gegen Solarindustrie vor, Energiekonzerne frohlocken. > mehr
Bislang unbeachtete Mikroorganismen können CO2 aus Kraftwerken direkt verwerten und in Biomasse umwandeln. > mehr
In den letzten fünf Jahren sind die Heizkosten in Deutschland um bis zu 25 Prozent gestiegen. > mehr
Die Stadt von morgen zähmt die Verkehrsströme und räumt der Natur einen bedeutsamen Platz ein. > mehr
Die schwarz-gelbe Regierung unter Angela Merkel führt ihren Kampf gegen die Solarindustrie nicht erst seit gestern. Das stand von Anfang an auf ihrer Agenda, auch wenn sie scheinheilig das Gegenteil beteuert. Sie ist, wie fast die meisten ihrer Vorgänger, Erfüllungsgehilfe des Machtkartells um die großen Energiekonzerne. Die entsprechende Planung zum Großangriff auf den solarstrom haben die beiden Minister Rösler und Röttgen am 23. Februar in einem Regierungspapier vorgelegt. Wie die Solarindustrie, die die bisherigen Kürzungsorgien an den EEG-Umlagen noch halbwegs überstanden hatte, besiegt werden soll, erklärte Wirtschaftsminister Rösler in seiner eigenen blumig-blutigen Art. > mehr
Wer den Schaden hat, der braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das musste auch der Jenaer Professor der Philosophie Johann Gottlieb Fichte erfahren, als er eines schönen Tages im Jahr 1799 feststellte, dass die Fensterscheiben seines Hauses eingeschlagen waren. Flugs verbreitete sich in der kleinen Universitätsstadt das Gerücht, der für die Wissenschaften zuständige weimarische Minister, der Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe, habe gesagt, das müssten wohl die "Nicht-Iche" gewesen sein ... Zu Fichtes 250. Geburtstag ein Blick auf das Werk des Philosophen, dem der Philosophiehistoriker Bertrand Russell bescheinigte, sein Denken stehe auf der Grenze zum Wahnsinn. > mehr
Die „erfundendenste Stadt der Welt“, sagte Fjodor Michailowitsch Dostojewski. Eine Generation zuvor hatte Alexander Sergejewitsch Puschkin die „Erfindung“ von Sankt Petersburg in seinem Gedicht „Der eherne Reiter“ in Szene gesetzt: „Er stand am wellumspülten Strand in tiefem Sinnen, unverwandt ins Ferne schauend ... ‚Hier werde eine Stadt am Meer, zu Schutz und Trutz vor Feind und Fehden. Hier hatte die Natur im Sinn ein Fenster nach Europa hin. Ich brech’ es in des Reiches Feste; froh werden alle Fahnen wehn auf diesen Fluten, aus fremdem Land uns bringend Gäste.’“ Im Mai 1712, vor 300 Jahren, brachte Zar Peter der Große einen Erlass heraus, der das altehrwürdige Moskau entthronte und seine Gründung Sankt Petersburg zur russischen Hauptstadt erklärte. > mehr
"Paranoide Schizophrenie" diagnostizieren Mediziner im historischen Rückblick. Laienhaft ausgedrückt: August Strindberg wurde von Verfolgungsängsten und Wahnvorstellungen heimgesucht. Kaum zu zählen sind die Briefstellen, in denen er seinen Selbstmord ankündigte oder die Befürchtung ausdrückte, demnächst wahnsinnig zu werden. Die Persönlichkeit des schwedischen Schriftstellers August Strindberg, der am 14. Mai 1912, vor 100 Jahren, in Stockholm verstarb, ist ein Rätsel geblieben. Und wie immer man den Zusammenhang zwischen Werk und Persönlichkeit beurteilen mag, die zehn oder zwölf Dramen und Romane, die bis heute zum Lektürekanon und zum Repertoire der Theater wie des Films gehören, beziehen ihre Faszination nicht zuletzt aus der Art, wie Strindberg dieses Rätsel – sein Rätsel – darin verarbeitet hat. > mehr
Wenn man dem Chronisten glauben will, gingen dem Dombau dramatische Szenen voraus. Jedes Mal, berichtete einige Jahre später Bischof Thietmar von Merseburg, wenn König Heinrich II. befürchten musste, dass die Synode sich anders entscheiden könnte, warf er sich erneut demütig zu Boden und bat flehentlich darum, seinem Wunsch auf Errichtung des Bistums Bamberg statt zu geben. Eine subtile Form der Nötigung. Die Bischöfe konnten gar nicht anders, als dem König seinen Willen zu tun. Bischof Heinrich von Würzburg, dessen Rechte durch das neue Bistum arg beschnitten wurden, war vorsichtshalber gar nicht erst zu der Synode in Frankfurt gekommen. Noch am selben Tag, dem 1. November des Jahres 1007, wurde der erste Bamberger Bischof geweiht. Sehr bald begann man mit dem Bau des Domes. Bereits am 6. Mai 1012, vor 1.000 Jahren, konnte er geweiht werden. > mehr
Er war eine der prägenden Gestalten des Urchristentums, der Apostel Paulus nannte ihn neben Petrus und Johannes eine der drei „Säulen“ der Jerusalemer Urgemeinde. Aber er verschwimmt im Halbdunkel der Geschichte, wird auch oft mit einem seiner Namensvettern verwechselt, vor allem den beiden Aposteln Jakobus dem Großen (dem von Compostela in Spanien) und Jakobus dem Kleinen – Jakobus war eben ein Allerweltsname. Viele Exegeten geben ihm den Beinamen des „Herrenbruders“, da er in den Evangelien unter den Geschwistern Jesu genannt wird. 62 nach Christus, also vor 1.950 Jahren, wurde er unter dem Hohenpriester Hannas II. hingerichtet. Als Gedenktag hat sich in den meisten Kirchen der 3. Mai eingebürgert. > mehr
Wieso eigentlich fällt der "Tag der Arbeit" gerade auf den 1. Mai? Darüber waren sich die Vertreter der Arbeiterbewegung bereits Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr im Klaren. "Aus uralten, aber niemals völlig erloschenen Empfindungen und Erinnerungen heraus", war 1892 in der "Neuen Zeit", dem theoretischen Organ der deutschen Sozialdemokratie zu lesen, sei "die Wahl des proletarischen Feiertags auf den ersten Mai" gefallen und deshalb das Proletariat aufgerufen, den "Maitag der Vorzeit auf höherer und weiterer Stufe zu erneuern". Man sieht, auch die Sozialdemokratie konnte sich der Begeisterung für die alten Germanen, wie sie damals Mode war, nicht entziehen. Historisch näher liegen andere Erklärungsstränge. > mehr
An einem Maitag des Jahres 1212, kurz nach Pfingsten, erschien am Hof des französischen Königs Philippe Auguste in Saint-Denis bei Paris ein etwa zwölfjähriger Hirtenknabe, der Stephan hieß und aus der kleinen Stadt Cloyes bei Orléans stammte. Er behauptete, Christus sei ihm in Gestalt eines armen Pilgers erschienen und habe ihm einen Brief an den König mitgegeben. Am Portal der Abteikirche predigte der Knabe, er werde einen Zug von Kindern übers Meer führen, um das Heilige Land von den Ungläubigen zu befreien. In den folgenden Wochen zogen Zehntausende von Jugendlichen an die Mittelmeerküste und begehrten Überfahrt. > mehr
Als Hegel 1831 verstarb, empfanden seine Schüler das sowohl als Verwaisung wie auch als Befreiung: Die Diskussion um die Interpretation und Uminterpretation des Meisters war freigegeben. Im folgenden Jahr wiederholte sich etwas Ähnliches auf dem Gebiet der schönen Literatur. Mit Goethes Tod gehe eine ganze Epoche zu Ende, hat Heinrich Heine festgestellt, die „Kunstepoche“. Die große, für eine jüngere Schriftstellergeneration zweifellos auch belastende Vorbildfigur war abgetreten. Heine sah sich sowohl gegenüber Goethe als auch gegenüber Hegel in einem Schüler-Lehrer-Verhältnis, in einer eigentümlichen Mischung von Respekt und Distanz. Ein Dichter der Epochenwende. Ein Düsseldorfer Germanist ist der Schreibweise nachgegangen, in der Heine sein schriftstellerisches Programm realisierte: Heine „inszenierte“ seine Schriftstellerexistenz vor dem Leser. > mehr
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First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
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Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
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EVIDENCE
how do we know what we know?
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"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr
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