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25.05.2018 - GESCHICHTSWISSENSCHAFT

"Wir sind nicht eingeweiht in die Zwecke der ewigen Weisheit"

Vor 200 Jahren wurde Jacob Burckhardt geboren

„Wir, der Schwanz der Welt, wissen nicht, was der Kopf vorhat“, notierte Georg Christoph Lichtenberg in einem seiner „Sudelbücher“.Welchen Aufschwung der Glaube an ein vorbestimmtes Ziel der Weltgeschichte in den nächsten Jahrzehnten nehmen würde, gipfelnd in Hegels Philosophie der Geschichte, konnte noch niemand ahnen. Aber auch die Gegenströmung, die Lichtenberg derart salopp in Worte gekleidet hatte, blieb lebendig. So versuchte vor allem der Basler Historiker Jacob Burckhardt wieder und wieder, seine Studenten von einem „kecken Antizipieren“ des „Weltplans“ abzubringen. Burckhardts Satz „Wir sind nicht eingeweiht in die Zwecke der ewigen Weisheit und kennen sie nicht“ ging in das Buch ein, das 1905 aus dem Nachlass unter dem Titel „Weltgeschichtliche Betrachtungen“ an die Öffentlichkeit gelangte, und wurde zum geflügelten Wort. > mehr

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19.05.2018 - RELIGIONSGESCHICHTE

Von der jüdischen Sekte zur Weltreligion

Rund um das Pfingstfest - aus der Urgeschichte des Christentums

Es muss alles sehr schnell geschehen sein. Jesus starb wahrscheinlich Anfang der 30er Jahre. Als sich Paulus spätestens im Jahr 35, vielleicht schon 32, bekehrte, fand er bereits heidenchristliche Gemeinden vor. In den wenigen Monaten oder Jahren zwischen diesen beiden Daten war das Christentum, das doch als Sekte innerhalb des Judentums begonnen hatte, aus seiner „Mutterreligion“ herausgewachsen. Zum Pfingstfest ein Blick auf die Urgeschichte des Chrisentums, seine Entwicklung von der jüdischen Sekte. > mehr


15.05.2018 - KUNSTGESCHICHTE

"Man untersucht alles, was einen ergötzt, und macht an allen Aussichtspunkten Halt"

"Wanderlust" in der Alten Nationalgalerie Berlin

„Das Wandern ist des Müllers Lust, das Wandern, das Wandern“, singen in der schönen Jahreszeit viele tausend Menschen, seit Franz Schubert und Carl Friedrich Zöllner ihre Vertonungen der „Schönen Müllerin“ geschaffen haben. Warum gerade „des Müllers“? Mit „Lust“ hatte das ursprünglich wenig zu tun. Selbständiger Müller konnte nur sein, wer eine Mühle zur Verfügung hatte. Gesellen, die keine Mühle erbten, mussten sich einen Meister suchen, in dessen Diensten sie unterkommen konnten. Im besten Fall fanden sie eine Müllerstochter, eine „schöne Müllerin“, zum Heiraten – und kamen so doch noch zu der Aussicht, eine Mühle zu erben. Das eigenständige Phänomen der „Wanderlust“ dagegen – also dass Menschen rein um des Wanderns willen auf Wanderschaft gehen, eine Zeitlang befreit von den Nöten des Alltags – ist gerademal zweieinhalb Jahrhunderte alt, es entstand als Ausdruck eines sehr modernen Lebensgefühls, zeigt die aktuelle Ausstellung in der Alten Nationalgalerie Berlin. > mehr


10.05.2018 - KUNSTGESCHICHTE

Kunstwerke, die nur mit dem inneren Auge zu sehen waren

Die Nasca-Kultur kommt in die Bundeskunsthalle Bonn

Hatten die Träger der sogenannten „Nasca“-Kultur im Süden Perus, vor 2.000 oder 2.400 Jahren, bereits Heißluftballons, mit denen es möglich war, die gigantischen Scharrbilder in der Wüste von oben zu betrachten? Einige der Gravuren zeigen die größten Tierbilder, die jemals von Menschenhand geschaffen wurden. Wenn niemand sie vollständig sehen konnte, möchte man meinen, waren sie doch sinnlos. Schließlich muss es einigen Aufwand gekostet haben, die Vorlagen auf ein mehrere Quadratkilometer großes Netz zu übertragen. Die „Geoglyphen“ in der Wüste von Nasca, zwischen der Pazifikküste und den Westhängen der Anden, gehören zu den ungelösten Rätseln der Weltgeschichte, keine schriftliche Überlieferung gibt zu dieser untergegangenen Kultur im südlichen Peru Auskunft. > mehr


06.05.2018 - ZEITGESCHICHTE

Meriten - und "ein Quentchen Wahn"

Vor 50 Jahren erreichte die "68er Bewegung" ihren Höhepunkt

Mir scheint“, schrieb im Juni 1968 die politische Philosophin Hannah Arendt an ihren Kollegen Karl Jaspers, „die Kinder des nächsten Jahrhunderts werden das Jahr 1968 mal so lernen wie wir das Jahr 1848.“ Nach den Verwüstungen, die im 20. Jahrhundert die Ideologien des Nationalsozialismus und des Kommunismus angerichtet hatten, setzte Arendt große Hoffnungen auf den Aufbruch der Jugend in eine bessere Welt, den sie wahrzunehmen glaubte. Arendt – ein Name, den wir im Rückblick nicht unbedingt mit „1968“ verbinden würden. Umgekehrt äußerte sich ausgerechnet Theodor W. Adorno, der unter den revoltierenden Studenten ursprünglich als eine Art Mentor verehrt worden war, ein Stück weit skeptisch. Am 6. August 1969, wenige Stunden vor seinem Tod, sagte er zu Herbert Marcuse: „Die Meriten der Studentenbewegung bin ich der letzte zu unterschätzen. Aber es ist ihr ein Quentchen Wahn beigemischt, dem das Totalitäre teleologisch innewohnt.“ > mehr


01.05.2018 - IDEENGESCHICHTE

"Es kömmt darauf an, die Welt zu verändern"

Vor 200 Jahren wurde Karl Marx geboren

„Mit solchem Geschwätz wollen wir uns nicht länger aufhalten“, sagte Hegel an einer Stelle seiner Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie zu seinen Studenten, „es sind leere Worte. Vor seinen philosophischen Gedanken können wir keine Achtung haben; oder vielmehr sind es gar keine Gedanken.“ Der so Gescholtene war Epikur, jener griechische Denker, der um 300 v. Chr., also nach Aristoteles, die Tradition der griechischen Philosophie fortgesetzt und in neue Bahnen gelenkt hatte. Hegels Schüler werden die Botschaft verstanden haben, die der Meister in seine Worte legte: Diese Fortsetzung sei höchst überflüssig – so überflüssig wie in der Neuzeit eine Philosophie, die auf ihn selbst, auf Hegel, folgen würde. Aber natürlich konnten sich die „Hegelianer“ mit einem solchen Ende der Geistesgeschichte nicht zufriedengeben. > mehr


27.04.2018 - RELIGIONSGESCHICHTE

Ein gemeinsames Erbe - und der Streit darum

Die drei "abrahamititischen Religionen" Judentum, Christentum und Islam

„Folget dem Weg Abrahams“, heißt es in der 2. Sure des Korans, „denn er war keiner der Götzendiener!“ Darin lag das zentrale Anliegen Mohammeds: Er wollte die Religion des Patriarchen Abraham getreu wiederherstellen. Die Geschichte in der Bibel von Abrahams erstgeborenem Sohn mit der Magd Hagar, Ismael, gab ihm die Grundlage für die Annahme, „seine“ Araber würden ebenso wie die Juden von diesem Urvater abstammen. Und zwar mit größerer Legitimität als ihre „Vettern“. In der Bibel wird erzählt, wie Gott sein Einverständnis gibt, dass Abraham, nachdem ihm seine Ehefrau Sara den zweiten Sohn, Isaak, geboren hat, um des häuslichen Friedens willen Hagar und Ismael in die Wüste schickt; Erbe der Verheißung wird Isaak – und damit das Volk Israel. > mehr


23.04.2018 - ETHNOLOGIE

Eine Kunst des Ungefähren und der Umwege

Zur Phaenomenologie des "Wiener Schmäh"

Wissen Sie, was gemeint ist, wenn der Wiener eine Ausführung mit der Formel „schmähohne“ beschließt? Das „Österreichische Wörterbuch“ gibt dafür die Übersetzung „ganz im Ernst“. Die Gesprächssituation hat man sich wohl so vorzustellen, dass der Angesprochene – womöglich ein „Piefke“, ein Deutscher oder Norddeutscher – zu den Worten des Wieners ein wenig ungläubig die Augenbrauen hochgezogen hat, was den Wiener dazu veranlasst, ein bekräftigendes „Schmähohne“ hinterherzuschieben: Was er gesagt hatte, war kein „Schmäh“. Ob der andere sich wirklich darauf verlassen sollte, ist eine andere Frage. Vielleicht gehört das „Schmähohne“ ja mit zum Schmäh. > mehr


19.04.2018 - RELIGIONSGESCHICHTE

"Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt"

Der amerikanische Literaturwissenschaftler Stephen Greenblatt über die Geschichte von Adam und Eva

Eines schönen Tages im Jahre 370 n. Chr. nahm in der römischen Provinzstadt Thagaste im heutigen Algerien ein Vater seinen 16-jährigen Sohn mit in die Thermen. Als die beiden zurück waren, sagte der Vater voller Stolz und Freude zu seiner Frau, er habe guten Grund, auf Enkel zu hoffen, der Sohn stehe „in aufkeimender Mannbarkeit“. Kurzum: Der Heranwachsende hatte eine Erektion. Das wäre nicht der Rede wert, wenn dieser junge Mann nicht Augustinus gewesen wäre, der vielleicht bedeutendste Kirchenvater der Christenheit. Ein Vierteljahrhundert später, in seinen „Bekenntnissen“, machte er den kleinen Vorfall – oder eigentlich die Diskussion, die sich daran zwischen den Eltern anschloss - zur Schlüsselszene seiner intellektuellen und moralischen Biographie. Indirekt, meint der Anglist Stephen Greenblatt von der Harvard University in seinem nun auch auf Deutsch erschienenen Buch über die „Geschichte von Adam und Eva“, damit auch zum Ausgangspunkt seiner Theologie des Sündenfalls, die das christliche Denken über Jahrhunderte geprägt hat. > mehr

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