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"Mir ist, als gestünde ich einen Mord ein" Vor 200 Jahren wurde Charles Darwin geboren
200 Jahre nach seinem Geburtstag und 150 Jahre nach dem Erscheinen seines Werkes über den "Ursprung der Arten" bleibt Charles Darwin umstritten wie eh und je. Nicht gerade in biologischen Fachkreisen, jedoch beim breiten Publikum. Nur jeder vierte Amerikaner hält die Lehre von der Evolution der Lebewesen durch natürliche Auslese für richtig; für die deutschsprachigen Länder Mitteleuropas werden Zahlen zwischen 40 und 60 Prozent genannt. Zum 200. Geburtstag ein Blick auf Werk und Wirkung des Begründers der modernen Evolutionstheorie. > mehr
Ein kluger Affe, der furchtbar viel redet Zwischen Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube
Im Sommer 2005 erregte der Wiener Kardinal Schönborn international Aufsehen. "Die Evolution im Sinne einer gemeinsamen Abstammung aller Lebewesen", schrieb Schönborn in der "New York Times", "kann wahr sein, die Evolution im neodarwinistischen Sinn – ein zielloser, ungeplanter Vorgang zufälliger Veränderung und natürlicher Selektion – ist es nicht." Das roch nach "Intelligent Design", manche sahen einen neuen Fall Galilei heraufziehen. Theologen der Universität Wien haben sich bemüht, die Missverständnisse aus der Debatte auszuräumen. > mehr
Von der faulen Vernunft zum Spaghetti-Monster Die Klippen des Kreationismus - 2. Folge: Langzeitkreationismus und Intelligent Design
Längst nicht alle Kreationisten von heute lehren, dass die Welt, dem wörtlich verstandenen Bibeltext gemäß, vor etwa 6.000 Jahre entstanden sein müsse. Viele Richtungen haben sich zu Kompromissen mit der modernen Wissenschaft bequemt und nehmen deshalb an, die sechs Tage der Weltschöpfung in der Bibel seien als viel längere Zeitabschnitte zu verstehen. Hauptsache, es bleibe Platz für ein direktes göttliches Eingreifen an den Schlüsselpunkten im Prozess. > mehr
Ein Tag ist ein Tag ist ein Tag Die Klippen des Kreationismus - 1. Folge: Die junge Erde oder der "Kurzzeitkreationismus"
Im Hörsaal des neuen Creation Museums in Kentucky vibrieren die Sitze. Den Zuhörern soll ein Eindruck vermittelt werden, wie Noahs Arche in den Wellen der Sintflut geschwankt hat. Denn die Sintflut steht im Zentrum des "kreationistischen" Geschichtsbildes, das dem Publikum vermittelt werden soll. Ein Streifzug durch die Jahrhunderte alten Bemühungen, aus der Bibel eine Chronologie der Naturgeschichte zu destillieren. > mehr |