Dossier:
Kirche und Papsttum

 

Ein Papst mit dem richtigen Todesdatum
Allerlei Legenden - und die spektakulärste Fälschung der Weltgeschichte

Auch so kann man seinem Namen die Unsterblichkeit sichern: indem man sich den richtigen Tag zu sterben aussucht. Der
dreiundreißigste Bischof von Rom verstarb am 31. Dezember 335. Bald wurde er als Heiliger verehrt, sein Name in den Kirchenkalender aufgenommen. Folge: Der letzte Tag des Jahres ist heute in aller Welt als "Silvester" bekannt. Zum Jahreswechsel allerlei von einem Papst, der weniger durch seine Taten in die Gechichte eingegangen ist als durch die Legenden, die sich an seinen Namen geheftet haben, darunter eine Urkundenfälschung, die Jahrhunderte lang Geschichte gemacht hat. > mehr


Glockenschwall über der ganzen Stadt ...
Reguläres und Irreguläres aus der Geschichte der Papstwahl

1268 dauerte das Konklave fast drei Jahre. Die aufgebrachten Bürger schlossen die Kardinäle im Papstpalast ein, beschränkten die Lebensmittel auf Wasser und Brot und deckten sogar das Dach ab, so dass die Wähler unter freiem Himmel dasaßen ... Wir blicken zurück in die Geschichte der Papstwahlversammlungen. > mehr


Die Deutschen und der Papst
Die Stellvertreter Christi nördlich der Alpen - und Mitteleuropäer auf dem Stuhle Petr

i"Wir sind Papst!" titelte vor Monaten eine Boulevardzeitung. Reichlich komisch, wenn man sich vergegenwärtigt, dass mit der Reformation vor fast 500 Jahren ein großer Teil Deutschlands alles getan hat, um nicht Papst werden zu können ... Martin Luther pflegte den Bischof von Rom schlankweg als "Antichristen" und "Apostel des Teufels" zu beschimpfen. Wir bleiben sachlich und blicken anlässlich des Besuchs von Benedikt XVI. in Köln zurück auf die Tradition päpstlicher Reisen in Mitteleuropa sowie auf Mitteleuropäer, die vor Benedikt auf dem Stuhl Petri gesessen haben. > mehr