Von Adam und Eva zu den Gartenzwergen
Eine Kulturgeschichte der Träume von Arkadien und vom Paradiea


Wie schön doch alles sein könnte, wenn ... ja wenn unsere Ureltern Adam und Eva sich nicht durch die Schlange hätten verführen lassen und weiter im Paradies hätten leben dürfen. So oder so ähnlich klagt die Menschheit seit Jahrtausenden. Der Traum vom Garten Eden ... Die Kulturwissenschaftler der Freien Universität Berlin haben einen Kreis von Forschern versammelt, um die Wandlungen dieser Idee des Gartens aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. > mehr



Traeume von einer schoenen neuen Welt
Aus der Geschichte des utopischen Denkens


1966 lernte John Lennon in London die japanische Künstlerin Yoko Ono kennen. Beide hätten gern in New York zusammen gelebt, doch da gab es Schwierigkeiten. Yoko Ono besaß aufgrund ihrer früheren Ehe eine „Green card“ für die USA, Lennon jedoch wurde eine Aufenthaltsgenehmigung auf Dauer verweigert. So proklamierten die beiden am 1. April 1973 auf einer Pressekonferenz einen gedachten Staat, in dem es weder Pässe noch Grenzkontrollen geben würde, „Nutopia“. An der Tür zur Wohnung des Paares im New Yorker Dakota Building wurde eine goldene Plakette angebracht, die den Ort zur „Nutopischen Botschaft“ erklärte. In sein Album „Mind Games“, das er im selben Jahr herausbrachte, nahm Lennon eine Hymne des Staates Nutopia auf: vier Sekunden Stille. „Lasst uns alle in Gedanken die weiße Fahne oder ein Taschentuch schwenken“, schrieb Yoko Ono 2017 zum 27. Jubiläum der Staatsgründung, zum Zeichen, „dass wir alle zusammen und in Frieden leben“. > mehr



Bildung in Krähwinkel
Jenaer Wissenschafter forschen über "Kultur um 1800"

Schiller lobte einst die bürgerlichen Tugenden im Lied von der Glocke: "Arbeit ist des Bürgers Zierde, Segen ist der Mühe Preis, ehrt den König seine Würde, ehret uns der Hände Preis ..." Ein Sonderforschungsbereich an der Universität Jena befasst sich mit der Region Weimar-Jena als "Laboratorium bürgerlicher Werteproduktion" um 1800. > mehr