| Bohnenbrei für die Toten Feste und Bräuche zum Totengedenken im November
Auf den Friedhöfen wurden die Gräber mit Weihwasser besprengt, um die Qualen zu lindern, denen die Seelen im Fegefeuer ausgesetzt waren. Denn an einem Tag im Jahr, zu Allerseelen, meinte der Volksglaube, kehrten sie auf die Erde zurück, dorthin, wo ihr Körper begraben lag. Aus dem Alpenraum ist der Brauch der „Allerseelengastung“ überliefert: Im hölzernen Napf wurde ein Bohnenbrei gereicht. In manchen Gegenden wurden kleine Münzen auf die Gräber gelegt. Wir berichten über Feste und Bräuche zum Totengedenken in November und über die religiösen Vorstellungen, die dem zugrundeliegen > mehr
Der Tod und die Hoffnung auf Unsterblichkeit Die Begräbnisriten der Kulturen und Religionen
Letztes Jahr ging eine Meldung durch die Weltpresse, in einem Kryonikzentrum in Arizona hätten sich bislang etwa 70 Menschen nach ihrem Tod einfrieren lassen, in der Hoffnung, irgendwann in hundert oder zweihundert Jahren könnten medizinische Verfahren entwickelt sein, heute noch unheilbare Krankheiten zu behandeln. Auch eine Art, mit der Sterblichkeit des Menschen umzugehen, sie – einer Jahrtausende alten Hoffnung folgend – zu besiegen. Zum November eine Rundreise durch die Begräbnisriten der Kulturen und Religionen. > mehr
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