| Der Affe und der Gott Ein Berliner Kulturwissenschaftler forscht über die Ursprünge des modernen Rassismus
1847 wurde in der Pariser Société ethnologique diskutiert, wie man schwarze Sklaven nach ihrer Befreiung befähigen könnte, sich selbst zu regieren. Gustave d’Eichthal schlug vor, sie zur Aufbesserung des Intelligenzpotentials mit weißen Frauen zu "kreuzen"... Ein Berliner Kulturwissenschaftler hat sich mit den Ursprüngen des modernen Rassismus vom 17. bis zum 19. Jahrhundert befasst. > mehr
Drei Sklavinnen für ein Dromedar Eine kleine Weltgeschichte der Sklaverei
Ein Althistoriker der Universität Rostock hat eine kleine "Weltgeschichte der Sklaverei" vorgelegt. Oder eigentlich eher Fragmente zu einer solchen Weltgeschichte; die Darstellung konzentriert sich auf jene Hochkulturen, die für unsere Gegenwart und unser gegenwärtiges Geschichtsbild ausschlaggebend sind: die klassische Antike, Nord- und Südamerika, die islamischen Länder. Doch um ein Phänomen der Vergangenheit handelt es sich vor allem im islamischen Kulturkreis keineswegs. Im südlichen Sudan gehen manche Nomadenstämme noch heute auf Sklavenjagd und verschenken oder verkaufen die Beute. > mehr
Konkubinen, Eunuchen und Plantagensklaven Eine Geschichte des Menschenhandels rund um den Indischen Ozean
Nordamerika und die Karibik exportierten Baumwolle, Rohrzucker und Rum nach Europa, die Europäer brachten Manufakturwaren und Feuerwaffen nach Afrika und tauschten sie dort gegen Sklaven ein, die sie nach Amerika verschifften, um Arbeitskräfte für die Plantagen zu liefern: Der "Dreieckshandel" über den Atlantik im 18. Jahrhundert – betrachtet vor allem als Sklavenhandel – gehört seit langem zu den klassischen Lehrstücken der historischen Wissenschaft. Dagegen ist der Menschenhandel rund um den Indischen Ozean bislang wenig beachtet worden. Ein Defizit, das Michael Mann, Südasien-Wissenschaftler an der Berliner Humboldt-Universität, jetzt mit seiner „Geschichte des Menschenhandels rund um den Indischen Ozean“ ausgleichen will. > mehr
Weizenfarbe und Blutreinheit Zum Tag der Beseitigung der Rassendiskriminierung
"Die Erinnerung an die Sklaverei entehrt die Rasse, und in der Rasse dauert die Erinnerung an die Sklaverei fort." Alexis de Tocqueville 1835 in seinem Buch "Über die Demokratie in Amerika". "Die Ungleichheit setzt sich in dem Maß in den Sitten fort, als sie aus den Gesetzen verschwindet." Zum Internatioalen Tag der Beseitigung der Rassendiskriminierung blicken wir auf die Ursprünge des europäischen Rassismus. > mehr
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