Bislang unbeachtete Mikroorganismen können CO2 aus Kraftwerken direkt verwerten und in Biomasse umwandeln. > mehr
In den letzten fünf Jahren sind die Heizkosten in Deutschland um bis zu 25 Prozent gestiegen. > mehr
Die Stadt von morgen zähmt die Verkehrsströme und räumt der Natur einen bedeutsamen Platz ein. > mehr
Studie der Agrarconsulter Celeres zu gentechnisch manipulierten Pflanzen in Brasilien stösst auf Kritik. > mehr
Studie in Deutschland, Großbritannien und Schweiz zeigt Leukämierisiko im Umkreis von AKWs nahezu verdoppelt. > mehr
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(kso) Eine Reihe von Mikroorganismen können das Kohlendioxid (CO2) in Rauchgasen aus Braunkohlenkraftwerken direkt als "Futter" verwerten und selbst bei einer Temperatur von 60 Grad Celsius wachsen. Das ist das Zwischenergebnis einer Forschungskooperation zwischen dem Energieriesen RWE und einem Biotech-Unternehmen im Kraftwerk Niederaußem nahe Köln. Vor zwei Jahren hatten RWE Power und die BRAIN AG ein Projekt begonnen, um Kohlendioxid mit Hilfe von Mikroorganismen in Biomasse oder direkt zu Wertstoffen umzuwandeln. Die Verwertung des in den Abgasen enthaltenen Kohlenstoffs in neuen Produkten könnte ein Alternative zu den CCS-Plänen der Kraftwerksbetreiber darstellen. > mehr
Es ist ein beliebter Effekt auf dem Theater und im Film: Einer der Schauspieler zieht sich seine Maske vom Gesicht und ist plötzlich ein anderer, als er vorher zu sein schien. „Die Maske weicht, es bleibt der Mensch“, um es mit einem Vers des französischen Schriftstellers Jean-Jacques Rousseau zu sagen. Aber kann sich der Zuschauer da so ganz sicher sein? Der Vorgang könnte sich wiederholen ... Wann kommt hinter den vielen „personae“ – das lateinische Wort bezeichnete ursprünglich die Masken auf dem Theater – die authentische „Person“ zum Vorschein? Zum Karneval ein Blick auf die Kulturgeschichte der Maske. > mehr
„Scrooge McDuck“: Mit diesem Namen werden die meisten mitteleuropäischen Leser nichts anzufangen wissen. In den angelsächsischen Ländern kennt ihn jedes Kind. So heißt in den Walt-Disney-Geschichten jene Figur, die in der deutschen Übersetzung den Namen „Dagobert Duck“ erhielt. Und damit fällt es auch uns wie Schuppen von den Augen: „Scrooge“ – das ist doch der herzlose Geizhals in Charles Dickens’ „Weihnachtsgeschichte“, Ebenezer Scrooge, der sich über Weihnachten zu einem gütigen Menschen läutert. Zum 200. Geburtstag ein Blick auf Leben und Werk des englischen Schriftstellers. > mehr
Die Grönlandwikinger ... Mehr als ein halbes Jahrtausend lang hatte ihre Kultur Bestand; aber Mitte des 16. Jahrhunderts verschwand sie sang- und klanglos aus der Geschichte. Warum machte sich die harte Umwelt erst nach einem halben Jahrtausend bemerkbar? Weil es im späten Mittelalter in der Arktis drastisch kälter wurde, antworten heute viele Forscher; in den Jahrhunderten zuvor waren die Umweltbedingungen auf Grönland so hart nämlich gar nicht gewesen. Das Klima hat sich in historischer Zeit geändert – darauf haben wohl erst die ökologischen Probleme der Gegenwart den Blick gelenkt. Ein Wirtschafts- und Sozialhistoriker an der Universität Salzburg, hat jetzt eine „Umweltgeschichte der Frühen Neuzeit“ vorgelegt, bezogen auf Deutschland oder Mitteleuropa. > mehr
Nordamerika und die Karibik exportierten Baumwolle, Rohrzucker und Rum nach Europa, die Europäer brachten Manufakturwaren und Feuerwaffen nach Afrika und tauschten sie dort gegen Sklaven ein, die sie nach Amerika verschifften, um Arbeitskräfte für die Plantagen zu liefern: Der "Dreieckshandel" über den Atlantik im 18. Jahrhundert – betrachtet vor allem als Sklavenhandel – gehört seit langem zu den klassischen Lehrstücken der historischen Wissenschaft. Dagegen ist der Menschenhandel rund um den Indischen Ozean bislang wenig beachtet worden. Ein Defizit, das Michael Mann, Südasien-Wissenschaftler an der Berliner Humboldt-Universität, jetzt mit seiner „Geschichte des Menschenhandels rund um den Indischen Ozean“ ausgleichen will. > mehr
Hätte Senator John Bricker sich durchgesetzt, müssten manche politischen Diskussionen auf der internationalen Bühne der Gegenwart ganz anders ablaufen. Um 1950 war Bricker Vertreter seines Staates Ohio im US-Senat. Nachdem die Vereinten Nationen 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet hatten, versuchte er, mit einem Verfassungszusatz die Annahme durch die USA zu verhindern. Widerstand gegen diese Erklärung und ihre Durchsetzung gab es eben nicht nur in den sozialistischen Staaten und in der Dritten Welt, sondern auch in einem der Kernländer der „westlichen“ Kultur„ Der Soziologe Hans Joas hat jetzt eine neue Genealogie der Menschenrechte vorgelegt. > mehr
Eine Wohltat der Natur oder eine Strafe Gottes für den Sündenfall unserer Ureltern, pure Zeitverschwendung oder ein Mittel, die Arbeitskraft zu steigern und das menschliche Leben zu verlängern? Der Schlaf lässt sich ganz unterschiedlich sehen und werten und ist im Laufe der Kulturgeschichte auch unterschiedlich gesehen und gewertet worden. Die Medizinhistorikern Sonja Kinzler hat an der International University Bremen jetzt eine Studie über den „Schlafdiskurs im bürgerlichen Zeitalter“ vorgelegt, von der Aufklärung bis zum Ersten Weltkrieg. Oder, wissenschaftshistorisch ausgedrückt, bis zu dem Jenaer Neurologen und Psychiater Hans Berger, der in den 1920er Jahren das Elektroenzephalogramm entwickelte und die Schlafforschung auf eine neue Grundlage stellte. > mehr
Fragen über Fragen ... Wie kam das Bauernmädchen aus der lothringischen Provinz, das heute als „Jungfrau von Orléans“ bekannt ist, auf die Idee, dem französischen Thronfolger ihre Hilfe im Krieg gegen England anzubieten? Wie gelang es ihr, den Prinzen zu überzeugen, dass der Kampf um seinen Thron doch noch Erfolg haben könnte? Wie schaffte sie es, in dem aussichtslosen Krieg die plötzliche Wende herbei zu führen? Und warum brach die Serie ihrer Erfolge dann so plötzlich ab? Am 6. Januar 1412, vor 600 Jahren, wurde Jeanne d'Arc als Tochter eine wohlhabenen Bauernfamilie in Demrémy geboren. > mehr
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First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
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Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
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"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr
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