(kso) Am heutigen 17. November 2008 wurde der Berliner Chemiker Prof. Helmut Schwarz in einer feierlichen Zeremonie am Weizmann Institute of Science in Revohot in Israel für seine vielfältigen Verdienste um die wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Länder mit einer Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Während der Veranstaltung im Beisein der deutschen Forschungsministerin Annette Schavan und des TU-Präsidenten Kurt Kutzler wurden unter anderen auch die Nobelpreisträger Aaron Ciechanover (Israel), Elie Wiesel (USA) und Israels Statspräsident Shimon Peres geehrt. "Es wird für uns zukünftig eine Quelle des Stolzes und der Genugtuung sein, zu wissen, dass der Name Helmut Schwarz von nun an ewig mit unserer Institution verbunden sein wird", betonte Daniel Zajfman, der Präsident des Weizmann-Instituts, anlässlich der Bekanntgabe der Geehrten.
"Nach Israel zu kommen ist für mich jedes Mal wie ein Nach-Hause-kommen und ich bin sehr stolz die Ehrendoktorwürde dieses renommierten Instituts, mit dem mich bereits ein jahrelanger wissenschaftlicher und inzwischen auch freundschaftlicher Austausch verbindet, tragen zu dürfen", sagte Professor Helmut Schwarz. Seine jahrzehntelange intensive Arbeit mit israelischen Wissenschaftlern und die israelische Anerkennung des international führenden Chemikers hat sich in den letzten Jahren bereits in der Verleihung zweier weiterer Ehrendoktorwürden niedergeschlagen: Die Hebräische Universität verlieh sie ihm 1992, das Technion Haifa im Jahre 2000.
Die Zeremonie gehört zu den Höhepunktveranstaltungen, die vom 16. - 20. November 2008 in Israel anlässlich des Deutsch-Israelischen Wissenschaftsjahres stattfinden. Das Ziel dieses bilateralen Jahres ist der Ausbau und die Intensivierung der zwischen beiden Ländern seit nahezu 50 Jahren bestehenden Kooperation in Wissenschaft und Forschung. Für den Jahresverlauf sind über 60 Veranstaltungen vorgesehen, zahlreiche weitere sind in Planung.
Helmut Schwarz ist einer der international führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Molekular-Chemie sowie Experte und Ratgeber in hochschulpolitischen Fragen. Er wurde 1972 an der TU Berlin promoviert, wo er sich 1974 habilitierte und wo er 1978 auf seine erste Professur für Theorie und Praxis der Massenspektroskopie berufen wurde. 1983 übernahm er das Institut für Organische Chemie der TU Berlin und engagierte sich auch als Dekan der Fakultät. Er war Gründungsmitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und von 1989 bis 2003 deren Vize-Präsident. Von 2001 bis 2007 war er Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und ist seit Januar 2008 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung.
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
wissenswert
17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr