Prof. Katja Windt, Professor of
Global Production Logistics
Bild: Jacobs University
(kso) Katja Windt, Inhaberin der Bernd-Rogge-Professur "Global Production Logistics" an der Jacobs University Bremen, wird vom Deutschen Hochschulverband mit der diesjährigen mit 5.000 Euro dotierten Auszeichnung "Hochschullehrerin des Jahres" geehrt. Die Berufsvertretung der deutschen Universitätsprofessoren würdigt die Maschinenbauingenieurin und dreifache Mutter als "Persönlichkeit mit Vorbildfunktion". Mit Katja Windt, die bereits im Juli dieses Jahres den hochrangigen Alfried Krupp-Förderpreis 2008 für junge Hochschullehrer erhielt, würdigt der Deutsche Hochschulverband eine Persönlichkeit, die als Professorin mit drei Kindern beweist: Elternschaft, für viele Wissenschaftlerinnen immer noch ein erhebliches Hindernis auf dem Weg zur Professur, muss eine erfolgreiche Wissenschaftskarriere nicht ausschließen.
Professor Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes über die Preisentscheidung des Verbandes: "In einer Zeit, in der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bestrebt sind, die Unterrepräsentanz von Frauen in der Wissenschaft zu beheben und mehr junge Frauen für MINT-Fächer zu interessieren, erfüllt Frau Kollegin Windt eine wichtige Vorbildfunktion: Sie hat sich äußerst erfolgreich in der Männerdomäne Ingenieurwissenschaften durchgesetzt und ermutigt andere Frauen, ein Studium der Ingenieurwissenschaften aufzunehmen und den Weg zur Professur zu beschreiten." Katja Windt habe sich in herausragender Weise um das Ansehen ihres Berufsstandes in der Öffentlichkeit verdient gemacht, so Kempen weiter. Den mit 5.000 Euro dotierten Preis "Hochschullehrer/-in des Jahres" vergab der Verband mit Unterstützung des ZEIT-Verlags Gerd Bucerius GmbH & Co.KG erstmals im Jahr 2006. Katja Windt wird ihre Auszeichnung am 30. März 2009 im Rahmen der Wissenschaftsgala des Deutschen Hochschulverbandes in Düsseldorf verliehen.
Im Februar 2008 folgte Katja Windt dem Ruf an die Bremer Jacobs University. Nach dem Studium in Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Produktionstechnik an der Leibniz-Universität Hannover und am Massachusetts Institute of Technology, USA, promovierte Windt 2000 mit Auszeichnung am Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA), Hannover, und wechselte danach an die Universität Bremen. Dort war sie als Abteilungsleiterin am Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) tätig und ist als Teilprojektleiterin in den Sonderforschungsbereich 637, "Selbststeuerung logistischer Prozesse", eingebunden. Windt ist Mitglied in der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Das Amt der Sprecherin der Jungen Akademie übernahm sie in 2006 für insgesamt ein Jahr.
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
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17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr