Normalerweise sind Astronomen darauf bedacht, Störeffekte aus ihren Aufnahmen zu entfernen. Aus dieser Not machen zwei australische Wissenschaftler nun eine Tugend. Anhand der störenden Bildpunkte in astronomischen Bildern - oder in den letzten Urlaubsfotos - erzeugen sie echte Zufallszahlen.
Zufallszahlen werden bei einer ganzen Reihe von Anwendungen benötigt - von Lotterien über Verschlüsselungsalgorithmen bis hin zu so genannten Monte-Carlo-Simulationen. Rechnerisch ermittelten Pseudo-Zufallszahlen haftet jedoch stets ein Rest Systematik an. Daher greift man zur Erzeugung "echter" Zufallszahlen auf physikalische Phänomene wie den radioaktiven Zerfall oder thermisches Rauschen zurück.
"Eine bislang übersehene und potenziell sehr reichhaltige Quelle für Zufallszahlen stellen astronomische Aufnahmen dar", sind Kevin Pimbblet und Michael Bulmer von der University of Queensland in Brisbane überzeugt. In den unbearbeiteten Bildern fänden sich stets Störungen durch Satellitenspuren, kosmische Strahlung und das Rauschen der Kameraelektronik.
Im ersten Bearbeitungsschritt wandeln die Forscher diese eng umgrenzten Störungen in weiße Bildpunkte um, die ungestörten Bereiche der Aufnahme dagegen in schwarze.
Das Resultat ist ein überwiegend schwarzes Bild - insbesondere im Bereich des eigentlichen Beobachtungsobjekts - mit wenigen weißen Bildpunkten. Diese Ungleichverteilung verschieben Pimbblet und Bulmer mit einfachen Algorithmen, sodass schwarz und weiß, entsprechend Nullen und Einsen, gleich häufig sind. Wie die Forscher demnächst in den "Publications of the Astronomical Society of Australia" berichten, bestätigen statistische Tests den so erzeugten Zahlenfolgen alle Eigenschaften reiner Zufallsfolgen.
Demnächst wollen sie Rohaufnahmen des Projekts Continuous Camera (CONCAM) nutzen, um fortwährend Zufallszahlen zu erzeugen. "Prinzipiell kann man aber auch jedes andere Bild nutzen, sei es ein Foto oder ein Scan, weil darin ebenfalls zufälliges Rauschen enthalten ist", erläutert Bulmer. Gemeinsam mit seinem Kollegen hat der Mathematiker eine Website eingerichtet, auf der jedermann eigene Schnappschüsse in Zufallszahlen umrechnen lassen kann.
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
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Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
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17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr