Die Konferenz der Berliner Universitäten (KBU) kritisiert in einer ersten Stellungnahme gegenüber dem Berliner Wissenschaftssenator den Gesetz-Entwurf über die Zulassung zu den Hochschulen des Landes Berlin in zulassungsbeschränkten Studiengängen (BerlHZG). "In der vorliegenden Fassung ist die Gesetzesnovelle für die Universitäten unbefriedigend und in wichtigen Punkten missverständlich", erklärt der Sprecher der KBU, Prof. Dr. Dieter Lenzen. Der Entwurf bedürfe dringend einer Änderung, um den Universitäten mehr Autonomie bei der Auswahl der Studierenden einzuräumen. Das neue Gesetz dürfe die Gestaltungsmöglichkeiten der Hochschule nicht einengen. Flexiblere Auswahlverfahren wären notwendig, damit "die Universitäten ihren Selektionsanteil von 60 Prozent der Studierenden realistisch erzielen und somit auch die Qualität des Studiums erhöhen" könnten, so Lenzen.
Der Senator beabsichtigt mit der Novelle zum BerlHZG, die jüngsten positiven Veränderungen des Hochschulrahmengesetzes (HRG) auch auf Studiengänge mit einer örtlichen Zulassungsbeschränkung auszudehnen. Dennoch werden die Berliner Regelungen so detailliert formuliert, dass die Gestaltungsmöglichkeiten für die Universitäten unnötig eingeschränkt werden, stellen die Präsidenten der drei Berliner Universitäten fest.
Die Kritik der KBU (FU, HU und TU Berlin) konzentriert sich auf zwei Punkte. Die Universitäten sollten mit der Gestzesänderung gezwungen werden, neben dem Grad der Qualifikation mindestens zwei weitere Auswahlkriterien zu Grunde zu legen. Aus dem Hochschulrahmengesetz ergebe sich diese Verpflichtung nicht. Die Unis der KBU wollen dies lieber selbst entscheiden.
Das HRG sieht vor, als Kriterium für die Studienplatzvergabe die Berufsausbildung heranzuziehen. Der Berliner Senat plant, so der zweite Kritikpunkt, den Hochschulen diese Möglichkeit zu versagen. Aus rechtlicher Sicht dürfe den Hochschulen jedoch keine der im HRG genannten Regelbeispiele als Auswahloption entzogen werden, argumentieren die Präsidenten. Die KBU fordert die Politik dringend auf, den Kritikpunkten Rechnung zu tragen, mit dem Ziel, die "Gesetzesnovelle zu entbürokratisieren" und den Universitäten alle rechtlich möglichen Gestaltungsspielräume zu eröffnen. Nur dies könne zur Profilbildung der Universitäten beitragen und sicherstellen, "dass die Qualifikationsprofile von Studienbewerbern bereits vor Studienaufnahme besser mit den Anforderungen einzelner Studiengänge abgestimmt werden" könnten. Insbesondere seien Vorgaben ungeeignet, welche Details des Hochschulalltags festlegen. Diese müssten in den Händen der Universitäten selbst liegen.
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
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17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr