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10.02.2005 - OPTISCHE TECHNOLOGIEN

Erfolgreich auf Photonics West

Photonics West, San José - Bild: OpTecBB
(OptecBB) Mit durchweg positiven Ergebnissen kam OpTecBB, der regionale Verbund der optischen Technologien in Berlin und Brandenburg,  Ende Januar von der „Photonics West“ im kalifornischen San José zurück. Die Messe gilt als eine der zwei wichtigsten der Branche und die mehr als siebzig deutschen Teilnehmer stellten nicht nur die stärkste Gruppe der nichtamerikanischen Aussteller, sie machten auch technologisch  von sich reden.

 

Optische Technologien aus Deutschland haben sich auf dem Weltmarkt wieder einen guten Ruf erkämpft und die Botschaft, die OpTecBB-Geschäftsführer Bernd Weidner mitbrachte, ist eine Bestätigung auch für den Kurs der Berlin-Brandenburger Community: „Wer Qualität, Präzision und einen guten Preis sucht, der schaut nach Deutschland.“ Für die optischen Technologien kann man feststellen, dass in dieser Branche das „Made in Germany“ wieder volle Geltung besitzt.

 

Die langfristige Strategie und Schwerpunktsetzung der Berliner und Brandenburger Firmen und Forschungseinrichtungen zahlt sich erkennbar aus. Vor allem Lasertechnologie, Medizintechnik, Nachrichtentechnik und Analytik spielen weltweit in der ersten Liga, wie z.B. die Laserdioden der Firma eagleyard, die diffraktiven Optiken von Holoeye oder die Präzisionsoptik der Berliner Glas. Dies schlägt sich nicht nur in steigenden Abschlüssen Berliner Firmen nieder, sondern auch im zunehmenden Interesse am Standort Berlin.

 

Der Nachfrage nach Kooperationen trug die Berlin-Brandenburger Delegation, der neben Vertretern von OpTecBB auch  die WISTA Management GmbH und Unternehmen und Forschungseinrichtungen angehörten, durch einen Besuch  in Tuscon, Arizona, Rechnung.  Dort befindet sich ein wichtiger Schwerpunkt der amerikanischen optischen Technologien, sowohl was die Forschung als auch die Produktion angeht.

 

War die dortige Region mit ihrem technologisch führenden Cluster durchaus einmal Vorbild für die Region Berlin-Brandenburg, so besteht seit längerem großes Interesse seitens der Amerikaner an einer Zusammenarbeit mit dieser Region, weil man strukturelle Ähnlichkeiten sieht und das wissenschaftliche und wirtschaftliche Potenzial schätzt. Aus den ersten Anfängen hat sich, zusammen mit einem vergleichbaren Netzwerk im kanadischen Ottawa, ein Photonik-Dreieck entwickelt, das seine Zusammenarbeit, so das Ergebnis, intensivieren will.

 

Im Anschluss an die  Laser-Messe in München ist ein Partnertreffen des „Tri-Cluster“ Berlin-Tuscon-Ottawa in Berlin geplant, das zur festen Einrichtung werden soll.



Mehr im Internet:
OpTecBB Optische technologien aus Berlin und Brandenburg  
Laser 2005, München 13. - 16. Juni 2005 

 

 

 

 

 

 

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