Berlin, den 04.02.2012 Link Home Link Ticker Link Magazin Link Galerie Link Impressum
ticker
aktuell
die woche
leute
kommentar
archiv
Suche
Go 
Copyright by scienzz.
All rights reserved.
archiv

23.02.2005 - KAMBODSCHA

Software für Tempel

(jtu) An der Universität Heidelberg wird eine Software entwickelt, um verfallene kambodschanische Tempel am Computer dreidimensional zu rekonstruieren. Die Software soll auch bei der Suche nach den am meisten gefährdeten Stellen in den alten Tempeln helfen, um die dringlichsten Restaurierungsarbeiten herauszufinden. Die Tempel sind nicht nur durch das tropische Klima sehr stark der Verwitterung ausgesetzt. Auch teilweise Absenkungen des Untergrundes haben zum Zerfall der aus über 70 Haupttempeln bestehenden Anlage, die eine Fläche von 400 Quadratkilometern einnimmt, geführt. Hinzu kommt, dass die Steine ohne Mörtel einfach aufeinander gesetzt wurden und sogar Bäume zwischen den Steinen hindurchwachsen.

Professor Hans Georg Bock vom Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen der Universität Heidelberg:  "Schon diesen Monat wird eine Gruppe von etwa 15 Studenten der Universität Heidelberg mit Studenten in Kambodscha in Kontakt treten, um gemeinsam Tempel zu rekonstruieren.", erläutert Bock. Problematisch ist weniger die Finanzierung der hiesigen Studenten als die der kambodschanischen. So ist Professor Bock noch auf der Suche nach einem Sponsor. "Ein Stipendium von 20 bis 30 Euro im Monat wäre für einen Studenten in Kambodscha schon eine große Unterstützung", beschreibt der Mathematiker die dortigen Verhältnisse.

"Angkor virtuell wieder entstehen zu lassen", ist ein Fernziel. Dafür wurde schon für das Nationalmuseum in Phnom Penh ein eigenes Computer gestütztes Archivierungs- und Dokumentationssystem entwickelt. "Bisher gibt es dort nur Fotos", erläutert Professor Bock. Mit neuen Methoden sollen in Zukunft die Statuen und andere Ausstellungsobjekte auch dreidimensional erfasst werden. Damit kann beispielsweise der Kopf einer Statue, der sich in Paris befindet, mit dem in Kambodscha befindlichen restlichen Körper am Computer zusammengefügt werden.


Mehr im Internet:
Wissenschaftliches Rechnen Universität Heidelberg

 

 

 

 

 

 

 <<< 

Artikel versenden

Druckversion

 >>> 
kurz gemeldet

First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.

Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.

Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.

Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.

Goldmann Environmental Prize

scienzz dossiers aktuell     

Gesichter der Goethezeit > mehr

Ungleiche Geschwister - Philosophie und Religion > mehr

Klassische Denker der Politik und Soziologie
> mehr

Das Papsttum - Glanz und Elend einer zweitausend- jährigen Geschichte
> mehr

Charles Darwin und der Streit um die Evolutions- theorie > mehr

Bilder, Worte, Wirklich- keiten > mehr


Weitere Scienzz Dossiers
> mehr

kurz gemeldet

Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.

Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.

Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.

Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.

In einem erloschenen Vulkan auf  der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.

Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.

scienzz-partner

... LEUTE in scienzz

03.08.2009 - MATHEMATIK
Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin

 "Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr

wissenswert

17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE

EVIDENCE
how do we know what we know?

"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr


Anzeige 

fahrrad.de Standard Banner ohne Bild 125x125