Peter D. Lax, Courant Institute
of Mathematical Sciences,
New York University
Der amerikanische Mathematiker Peter Lax erhält den diesjährigen Abelpreis. Das teilte die Norwegische Akademie der Wissenschaften mit. Dotiert mit sechs Millionen Norwegischen Kronen, entsprechend rund 735.000 Euro, kommt der Preis in seiner Bedeutung einem Nobelpreis für Mathematik gleich. Lax erhält ihn für seine Arbeiten zu Differentialgleichungen und zum Einsatz von Computern bei deren Lösung. Prof. Peter D. Lax wurde 1926 in Budapest geboren und emigrierte 1941 nach den USA , wo er 1949 bei Richard Courant promovierte.
Spätestens seit Isaac Newton bilden Differentialgleichungen die Grundlage des mathematisch-physikalischen Naturverständnisses. In diesen Gleichungen tauchen eine Variable sowie deren Veränderungen auf. So beschreiben sie etwa die Bewegung eines Pendels in Abhängigkeit von seiner momentanen Auslenkung oder die Radioaktivität einer Uranprobe in Abhängigkeit von deren momentaner Masse. In diesen Fällen sind die Gleichungen allerdings gut zu lösen - eine einfache Formel gibt an, wie viel Uran nach einer gewissen Zeit noch vorhanden ist.
Peter Lax von der New York University beschäftigte sich dagegen mit sehr viel komplexeren Differentialgleichungen, wie sie vor allem in Aerodynamik und Meteorologie auftreten. Beginnend in den 50er-Jahren, habe Lax die Grundlagen für die moderne Theorie dieser hyperbolischen Systeme gelegt und Werkzeuge zur Untersuchung ihrer Lösungen entwickelt, so die Akademie. Zudem habe er Verfahren zur Computersimulation dieser Lösungen eingeführt, wie sie auch heute noch verwendet würden.
Als einer der bedeutendsten Vertreter der reinen und der ange- wandten Mathematik unserer Zeit hat Peter D. Lax mit heraus- ragenden Leistungen zur Entwicklung seines Faches beigetragen. Sein Name ist mit vielen zentralen mathematischen Ergebnissen und numerischen Methoden verknüpft. Hierzu zählen das Lax-Milgram-Lemma, das Äquivalenz-Theorem von Lax, das Lax-Friedrichs- Verfahren, das Lax-Wendroff-Verfahren, die Entropiebedingungen von Lax und die Lax-Levermore-Theorie.
Bei seinen zahlreichen Arbeiten habe sich Lax stets um "den Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis" bemüht, so das Preiskomitee in seiner Begründung. Daher stehe der diesjährige Preisträger symbolhaft für die Vereinigung von reiner und angewandter Mathematik.
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
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17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
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"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr