So könnte der neu entdeckte Exoplanet aus-
sehen - Artist Impression: Trent Schindler
National Science Foundation
Den bislang erdähnlichsten Planeten bei einem anderen Stern haben amerikanische Astronomen entdeckt. Der Exoplanet besitzt schätzungsweise die siebeneinhalbfache Masse der Erde. Allerdings umkreist er sein Zentralgestirn in derart geringem Abstand, dass auf seiner Oberfläche Backofentemperaturen herrschen dürften.
"Dies ist der kleinste extrasolare Planet, den wir bislang gefunden haben, und der erste Vertreter einer neuen Klasse von felsigen, erdähnlichen Planeten", erklärt Pul Butler von der Carnegie Institution of Washington, einer der Forscher. "Er ist so etwas wie der große Vetter der Erde." Da man nun in der Lage sei, derart kleine Welten nachzuweisen, dürften bald schon ferne Erden mit weniger lebensfeindlichen Bedingungen folgen.
Butler und seine Kollegen fanden den neuen Exoplanet bei Gliese 876, lediglich 15 Lichtjahre von der Sonne entfernt im Sternbild des Wassermanns gelegen. Ihre Beobachtungen mit einem der Keck-Zwillingsteleskope auf Hawaii ergaben, dass der Neuling den kleinen Stern alle 1,94 Tage im Abstand von etwa 3 Millionen Kilometern umkreist. Zum Vergleich: Die Erde umkreist die Sonne im Abstand von 150 Millionen Kilometern. Als Folge dürften auf dem Exoplaneten Temperaturen über 200 Grad Celsius herrschen.
Die Masse des neuen Exoplaneten reiche zwar nicht aus, um wie Jupiter größere Gasmassen zusammenzuhalten, so Butler, eine dichte Atmosphäre sei jedoch sehr wohl denkbar. Der Astronom und seine Kollegen spekulieren daher, dass es sich bei dem Planeten um eine felsige Welt mit einer atmosphärischen Hexenküche ähnlich der Venus handelt. Direkte Belege für diese Annahme stehen jedoch noch aus.
Bereits vor einigen Jahren waren bei Gliese 876 zwei Exoplaneten entdeckt worden, die - wie die meisten bekannten Planeten bei anderen Sternen - eher vom Format des Jupiters sind. Die beiden Riesen benötigen für einen Umlauf 30 bzw. 60 Tage. Minimale Abweichungen ihrer tatsächlichen von der vorhergesagten Bewegung brachten die Forscher schließlich auf die Spur des kleinen Dritten im Bunde. Aus ihren Beobachtungsdaten konnten sie zudem schließen, dass das Planetensystem von Gliese 876 um 40 Grad gegen die Sichtlinie zur Erde gekippt ist.
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
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17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr