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01.07.2005 - ENERGIEVERBRAUCH

Rekordanstieg

(kso) "Der gesamte Energieverbrauch weltweit ist 2004 um 4,3 % gestiegen. Mengenm??ig ist es das gr??te je gemessene Jahreswachstum an weltweitem Prim?renergiekonsum und das h?chste prozentuale Wachstum seit 1984. Es ist au?ergew?hnlich, dass dieser Nachfrageanstieg geographisch so gro?fl?chig verteilt war", sagte Peter Davies, Chef-Volkswirt der BP, heute bei der Vorstellung des "BP Statistical Review of World Energy 2005" in Berlin. Der j?hrlich ? seit 1951 ? herausgegebene Bericht enth?lt Datenreihen ?ber die Produktion und den Konsum der Energie weltweit bis einschlie?lich Ende 2004.

W?hrend die chinesische Wirtschaft im Jahr 2004 um 9,5 % wuchs, ?bertraf der Energiebedarf Chinas diese Zahl noch ? bis zu 15,1 % ?ber das Jahr gerechnet. Innerhalb der letzten drei Jahre ist der chinesische Energiebedarf um 65 % gestiegen, was mehr als die H?lfte des weltweiten Bedarfswachstums in diesem Zeitraum ausmacht. China verbraucht nun 13,6 % der Gesamtenergie weltweit und liegt nach den USA mit 22,8 % an zweiter Stelle. Zum Vergleich: Deutschland braucht nur 3,2 %, die EU allerdings noch leicht mehr als China: 16,8 %.

Au?erhalb von China stieg die Gesamtenergienachfrage um 2,8 % ? der bedeutendste prozentuale Anstieg seit 1996 und etwa das Zweifache des Wachstums der zwei vorherigen Jahre. W?hrend jede Region ein ?berdurchschnittliches Wachstum zu verzeichnen hatte, stieg der Bedarf von L?ndern au?erhalb der OECD (ohne China) um 4,8 %, ungef?hr drei Mal so schnell wie der von OECD-L?ndern. Au?erhalb von China war Indien die einzige Quelle des Energiezuwachses au?erhalb der OECD mit einem Bedarfsanstieg von 7,2 %.

Der ?lverbrauch 2004 zeigte mit einem Zuwachs von 3,4 % bzw. 2,5 Million Barrel pro Tag die schnellste Wachstumsrate seit 1978. Der steigende Bedarf aus China sorgte f?r mehr als ein Drittel dieses Wachstums mit einem Anstieg von 15,8 %, also einer zus?tzlichen Menge von fast 900.000 Fass (159 Liter)/Tag.

In Deutschland ging der ?lverbrauch gegen?ber 2003 um 1,2 % zur?ck. Damit verbrauchte Deutschland 2,6 Million Fass/Tag bzw. 3,3 %. Am meisten verbrauchen nach wie vor die USA (24,9 %). Es folgen dann mit gro?em Abstand China (8,2 %), Japan (6,4 %), Russland (3,4%), Deutschland (3,3 %) und Indien (3,2 %).

 Der weltweite Gasverbrauch stieg 2004 um 3,3 % und lag damit ?ber dem 10-Jahresdurchschnitt von 2,6 %. Trotz des st?rkeren wirtschaftlichen Wachstums war der Gasverbrauch in Nordamerika gering. Darin spiegelte sich der Einfluss hoher Preise und milder Temperaturen wieder. Au?erhalb von Nordamerika stieg der Gasverbrauch um 4,3 %. Deutschland lag mit einem Wachstum von 7,5 % deutlich ?ber dem Schnitt. 

Der weltweite Kohleverbrauch stieg um 6,3 %. Zwei Drittel dieses Anstiegs wurde allein durch China verursacht. Abgesehen von China kam fast der gesamte Anstieg der Nachfrage aus Asia Pacific. Die Preise f?r Kohle sind 2004 von allen gehandelten fossilen Brennstoffen am schnellsten gestiegen, der europ?ische Richtpreis stieg innerhalb des Jahres um 69 %, angetrieben von R?ckg?ngen von Kohleexporten aus China, Knappheit an hochwertiger Kohle und steigenden Transportkosten.

Nach einem leichten R?ckgang 2003 stieg die globale Energieerzeugung aus Atomkraftwerken um 4,4 %. Auf die Wiederinbetriebnahme von 2003 stillgelegten Anlagen in Japan ist die H?lfte des Wachstums zur?ckzuf?hren. Weltweit sind Kapazit?t und Effizienz gesteigert worden. Die US-Atomkraftproduktion stieg um 3,2 % auf ein neues Allzeithoch.

 

Mehr im Internet:
BP Statistical Review of World Energy 2005, dt, PDF  
BP: Historisch h?chste Energie-Nachfrage 

 

 


 


 

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