Das Weierstrass-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS) im Forschungsverbund Berlin e.V. betreibt "erstklassige Forschung und anwendungsnahe Methodenentwicklung auf dem für die Praxis immer wichtiger werdenden Gebiet der Angewandten Mathematik". So lautet die Bewertung einer externen Gutachter- kommission, die das WIAS kürzlich evaluiert hat. In dem Bericht heisst es weiter: "Die Arbeit ist stark projektorientiert. Reine Serviceleistungen oder die Anwendung von Standardmethoden liegen nicht in der Zielsetzung des Instituts. Vielmehr steht die Methoden- entwicklung im Vordergrund. Mit dieser Ausrichtung ist das WIAS einzigartig positioniert."
Prof. Jürgen Sprekels, Wissenschaftlicher Direktor des WIAS, sieht dieses hervorragende Ergebnis als Bestätigung des WIAS-Konzepts, komplexe Prozesse in Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie ganzheitlich mathematisch zu behandeln. "Ich freue mich besonders für die Mitarbeiter in den einzelnen Arbeitsgruppen, denen mehrfach exzellente Forschung und wissenschaftliche Pionierarbeit bescheinigt wurde", sagt Jürgen Sprekels.
Die Evaluierung durch die Gutachterkommission fand turnusgemäss nach den Regularien der Leibniz-Gemeinschaft statt. Sämtliche Einrichtungen dieser Forschungsorganisation müssen sich regelmässigen Bewertungen unterziehen. Zunächst waren diese Evaluierungen vom Wissenschaftsrat vollzogen worden, jetzt ist dafür der extern besetzte Senat der Leibniz-Gemeinschaft zuständig. Zur Vorbereitung seiner Stellungnahmen hat dieses Gremium den "Senatsausschuss Evaluierung" eingesetzt, dem neben Vertretern von Bund und Ländern vor allem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angehören, die nicht aus Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft stammen. Die Entscheidungen der Bund-Länder-Kommission fuer Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) zur Förderungswürdigkeit der Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft stützen sich in der Regel auf die Stellungnahmen des Senats.
Das Weierstrass-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik ist ein außeruniversitäres Institut der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin. Es betreibt projektorientierte Forschung in Angewandter Analysis und Stochastik mit dem Ziel, zur Lösung komplexer Problemkreise aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technik beizutragen. Gegründet wurde es am 1. Januar 1992. Heute arbeiten etwas mehr als hundert Mitarbeiter am WIAS, 26 davon über Drittmittelstellen beschäftigt. Die institutionelle Förderung betrug im Jahr 2003 5,59 Millionen Euro, hinzu kamen 1,6 Millionen Euro an eingeworbenen Drittmitteln. Das Weierstrass-Institut ist in zahlreiche nationale und internationale Kooperationen ebenso eingebunden wie in die universitäre Lehre. Herausragend ist das DFG-Forschungszentrum "Mathematik für Schlüsseltechnologien" in Berlin, in dem die drei Universitäten FU, HU und TU mit dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik und dem WIAS kooperieren.
"Das WIAS steht heute für erstklassige Forschung und anwen- dungsnahe Methodenentwicklung auf dem für die Praxis immer wichtiger werdenden Gebiet der Angewandten Mathematik. Es ist in der internationalen mathematischen Wissenschaftslandschaft sehr gut positioniert. Sowohl hinsichtlich seiner Mission als auch seiner wissenschaftlichen Einzelaktivitäten hat das WIAS einen sehr positiven Gesamteindruck hinterlassen."
"Insgesamt stellen die stetig steigenden Drittmitteleinwerbungen einen beachtlichen Erfolg dar - auch vor dem Hintergrund des mit der derzeitigen konjunkturellen Lage verbundenen Rückgangs von Forschungsmitteln der Wirtschaft und angesichts der Tatsache, dass Auftragsforschung nicht das Ziel des WIAS ist."
"Das WIAS ist eine Institution der anwendungsorientierten Grundlagenforschung auf hohem wissenschaftlichen Niveau, die international konkurrenzfähig ist und eine hervorragende internationale Reputation besitzt. Unter seinen führenden Mitarbeitern sind weltweit anerkannte Experten für angewandte mathematische Methoden."
"Das WIAS verfügt über einen hohen Grad an Offenheit und ein grosses Potenzial für neue Probleme und Anwendungen. Es greift aktuelle Themen, z. B. im Bereich Brennstoffzellen und Halbleiter- elektronik, auf und verfügt hier über hohe Kompetenz."
"Die Arbeit ist stark projektorientiert. Reine Serviceleistungen oder die Anwendung von Standardmethoden liegen nicht in der Ziel- setzung des Instituts. Vielmehr steht die Methodenentwicklung im Vordergrund. Mit dieser Ausrichtung ist das WIAS einzigartig positioniert."
"Innerhalb Deutschlands hebt es sich durch die Verknüpfung von eigener Grundlagenforschung und Anwendungen klar von anderen ausseruniversitären Instituten (z.B. ITWM Kaiserslautern, MPI Leipzig) ab. International gibt es eine Reihe vergleichbarer Einrichtungen, die allerdings kleiner sind, kurzfristigere Kooperationen mit der Industrie verfolgen und nicht die gleiche wissenschaftliche Breite sowie das wissenschaftliche Gewicht des WIAS haben."
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
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17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr