Ein tonnenschwerer Wal und eine federleichte Fledermaus scheinen auf den ersten Blick wenig gemein zu haben. Tatsächlich wenden beide Tiergruppen die gleiche Jagdtechnik an, hat eine amerikanisch-britische Forschergruppe ermittelt. Beim Anlauf auf eine Beute senden die Jäger in immer rascherer Folge Ortungslaute aus, bis diese kurz vor dem Zuschlagen zu einem Summen verschmelzen.
Damit komme endlich Licht in die tiefen Tauchgänge der Pottwale, erläutert Stephanie Watwood von der Woods Hole Oceanographic Institution. "Bislang war kaum etwas über ihr Verhalten unter der Wasseroberfläche bekannt, sodass es reichlich Spekulationen darüber gab, wie Pottwale ihre Beute finden." Beispielsweise sei vermutet worden, Pottwale könnten große Tintenfische, ihre bevorzugte Beute, in der lichtlosen Tiefsee regelrecht zu sich locken.
Tatsächlich scheinen sich die bis zu 18 Meter und 50 Tonnen schweren Wale allein auf ihr Sonarsystem zu verlassen, ermittelten die Biologin und ihre Kollegen. Für ihre Untersuchungen hefteten sie 37 Pottwalen im Ligurischen Meer, im Atlantik und im Golf von Mexiko per Saugnapf kleine Tonrekorder an den Leib und konnten so verfolgen, welche Laute die Tiere bei ihren teils über 1.000 Meter tiefen Tauchgängen produzierten.
Nach dem Abtauchen gaben die Wale zunächst einzelne Klicks von sich, berichten Watwood und Kollegen im "Journal of Animal Ecology". Erst ab einer Tiefe von durchschnittlich 392 Metern trat mitunter eine Art Summen auf, wie es auch Fledermäuse bei der Annäherung an ein Beutetier produzieren. Pro Tauchgang gaben die Wale im Schnitt 18 solcher "Final Buzzes" von sich. Dabei hielten sie Länge eines Tauchgangs relativ konstant bei etwa 45 Minuten, indem sie je nach Meerestiefe unterschiedlich rasch abtauchten.
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
scienzz-partner
... LEUTE in scienzz
03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
wissenswert
17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr