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14.06.2007 - FORSCHUNGSPOLITIK

Mehr Beweglichkeit gefordert

(jtu) Deutschland müsse mehr tun, um im internationalen Wettbewerb um die besten Forscherinnen und Forscher zu bestehen und besser zu werden. Dies ist die Erfahrung der Alexander von Humboldt-Stiftung, die jedes Jahr rund 1.800 Forschungsaufenthalte von internationalen Top- und Nachwuchswissenschaftlern in Deutschland betreut. Aus den praktischen Erfahrungen als wissenschaftliche Internationalisierungsorganisation und aus den Hinweisen aus ihrem deutschen und internationalen Netzwerk hat die Humboldt-Stiftung einen 10-Punkte-Plan mit Empfehlungen erarbeitet.

"Mit dem Papier will die Stiftung konkrete Verbesserungen erreichen und einen Impuls geben für eine forschungspolitische Standortstrategie", sagte Dr. Georg Schütte, Generalsekretär der Stiftung. Mehr Belohnung für Leistung, mehr Wettbewerb, mehr Mut zum Risiko und weniger Bürokratie und Reglementierung sei die Quintessenz des Papiers. "Ob es starre Stellenpläne sind, unattraktive Vergütungen, bürokratische Rekrutierungs- und Berufungsverfahren oder die mangelnden Perspektiven für den Nachwuchs - im internationalen Vergleich zeigt sich, wo wir besser werden müssen und was wir vom Ausland lernen können", sagte Schütte.

"Der Hochschulpakt, die Exzellenzinitiative sowie der Pakt für Forschung und Innovation zeigen, es tut sich etwas in der deutschen Forschungspolitik", so Schütte. Diese Ansätze müssten verstärkt und erweitert werden. Es sei die Zeit für einen Aufbruch an Universitäten, Forschungseinrichtungen und in der Forschungspolitik. Die Humboldt-Stiftung wolle hierzu beitragen und die Expertise ihres Netzwerks mit Initiativen wie dem 10-Punkte-Plan stärker einbringen.


Mehr im Internet:
Alexander-von-Humboldt-Stiftung
Der 10-Punkte-Plan der AvH-Stiftung, PDF


 

 

 

 

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