(jtu) Der Doktorand Mathias Craul aus dem Institut für Zoologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover hat zwei neue Wieselmaki-Arten auf Madagaskar beschrieben. Namen der neuen Wieselmaki-Arten lauten Lepilemur manasamody, benannt nach der Region, in der die Art gefunden wurde, und Lepilemur otto, benannt nach seinem Namenspaten: Michael Otto, Vorstandsvorsitzender des Otto-Versandes.
Für seine Doktorarbeit reiste Craul zweimal sechs Monate in den Nordwesten Madagaskars. Er fuhr in verschiedene Waldfragmente, erfasste die morphologischen Merkmale der einzelnen Tiere, wie beispielsweise Körperlänge oder Kopfumfang, und nahm genetische Proben. Sein Ziel war dabei die Untersuchung der Ausbreitungsgeschichte der Tiere. Anhand der morphologischen und genetischen Merkmale konnte Craul Aussagen über den Verwandtschaftsgrad und die Verbreitung der Tiere machen.
Große Flüsse unterteilen den Nordwesten Madagaskars in geographisch isolierte Gebiete. Craul konnte zeigen, dass diese Flüsse für die ungefähr 25 bis 35 Zentimeter großen Wieselmakis unüberwindbare Barrieren sind und keine Vermischung der Populationen aus den verschiedenen Gebieten stattfindet. Diese geographische Trennung ermöglicht die unterschiedliche Entwicklung der Tiere und so, langfristig, die Entstehung neuer Arten.
"Die Entdeckung der beiden Arten war ein Nebenprodukt meiner Arbeit. Wir haben uns darüber natürlich sehr gefreut." sagt Craul. Mit den zwei neu entdeckten Arten gibt es zurzeit 24 bekannte Wieselmaki-Arten. Die nachtaktiven Tiere leben ausschließlich auf Madagaskar und gehören zu den Feuchtnasenaffen. Wieselmakis leben in Wäldern, wo sie sich mit langen Sprüngen ihrer kräftigen Hinterbeine von Baum zu Baum fortbewegen. Tagsüber ziehen sie sich in dichtes Blätterwerk oder Baumhöhlen zurück. Ihre Nahrung besteht vorwiegend aus Blättern. Viele Arten haben ein sehr kleines Verbreitungsgebiet und sind zudem durch Wilderei stark in ihrem Bestand bedroht.
First Solar und Vestas enttäuschen mit Q1-Zahlen. Die RENIXX-Schwergewichte First Solar und Vestas haben die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können. Beide Aktien geben im frühen Handel nach und ziehen den RENIXX unter die Marke von 520 Punkten.
Fukushima 1: Arbeiter wagen sich in Reaktorgebäude 1. Erstmals seit der Zerstörung am 11. März 2011 haben nun Arbeiter des Betreibers Tepco das Gebäude von Reaktorblock 1 betreten. Sie sollen Filtersysteme einbauen um die radioaktiv verseuchte Luft im Gebäude zu reinigen. Sie dürfen sich jedoch nur jeweils 10 Minuten im Gebäude aufhalten. Drei Gruppen sollen sich mit dem Einbau abwechseln.
Q-Cells Vorstandsmitglied Rauter hat sein Amt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat dem in seiner Sitzung am 4. Mai entsprochen. Gerhard Rauter (53) war seit Oktober 2007 als Chief Operation Officer (COO) für Q-Cells tätig und zuletzt für Produktion und Technologie verantwortlich.
Weltmarktführer: BELECTRIC er- richtet 2010 über 300 MW PV-Leistung und installierte damit weltweit mehr PV-Leistung als jedes andere Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IMS Research hervor. In 2011 will das Unternehmen aus dem bayerischen Kolitzheim bis zu 60 Prozent des jährlichen Auftragsvolumens im Ausland realisieren.
Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.
Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.
Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.
Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.
In einem erloschenen Vulkan auf der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.
Der deutsche Bundestag hat alle im Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über Krieg und Nazis bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.
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03.08.2009 - MATHEMATIK Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin
"Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr
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17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE
EVIDENCE how do we know what we know?
"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr