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11.06.2008 - FORSCHUNGSPOLITIK

Neue Aufgabe für Winnacker

Ernst Ludwig Winnacker

(kso) Der langjährige DFG-Präsident und amtierende Generalsekretär des European Research Council (ERC), Professor Ernst-Ludwig Winnacker, wird nach Beendigung seiner Amtszeit in Brüssel nach Straßburg wechseln. Am 1. Juli 2009 übernimmt er das Amt des Generalsekretärs der International Human Frontier Science Program Organization (HFSPO). Er wird Nachfolger des Nobelpreisträgers Professor Torsten Wiesel, der neun Jahre lang an der Spitze der HFSPO amtierte.

Die HFSPO mit Sitz in Straßburg wurde 1989 gegründet, um internationale Forschung in den Lebenswissenschaften zu fördern und bessere Forschungsbedingungen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu schaffen. Als einzige weltumspannende Organisation ihrer Art genießt die HFSPO eine hohe Reputation, ist hoch kompetitiv und interdisziplinär angelegt.

Die Organisation mit einem Budget von knapp 60 Millionen US-Dollar wird von Beiträgen der Mitgliedsländer Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Korea, Neuseeland, Norwegen, der Schweiz, den Vereinigten Staaten und der Europäischen Kommission getragen. Sie hat in den vergangenen 18 Jahren circa 5000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 64 Ländern gefördert.

Das Kuratorium der HFSPO sah die besondere Eignung Winnackers vor dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrungen in der Forschung und Forschungspolitik auf nationaler, europäischer und internationaler. DFG-Präsident Matthias Kleiner gratulierte seinem Vorgänger zum neuen Amt und bezeichnete Ernst-Ludwig Winnacker als großen Gewinn für die internationale Förderung der Lebenswissenschaften.


Mehr im Internet:
International Human Frontier Science Program Organization (HFSPO)
Ernst Ludwig Winnacker


 

 

 

 

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